Vorgespannte Granitbrücken

Mit bauaufsichtlicher Zulassung individuell geplant und gefertigt

Die Vorgespannten Brücken werden individuell gefertigt, daher können Wünsche nach kommunalen Einsatzfahrzeugen berücksichtigt werden. Foto: Kusser

Reduziertes Design ist die Stärke der Vorgespannten Granitbrücken von Kusser. Spannweiten von sieben Metern können mit einer nur 15 Zentimeter starken Granitplatten. realisiert werden. Selbst bei größeren Spannweiten bis 20 Metern sind die Brücken mehr als doppelt so schlank als Brücken konventioneller Bauweise. Zum optischen Vorteil gesellt sich noch ein wirtschaftlicher: Granit widersteht sämtlichen Witterungseinflüssen ganz ohne zusätzlichen Korrosionsschutz. Aus diesem Grund leisten die Bauwerke ein Maximum an Beständigkeit bei minimalen Wartungskosten.

Seit Markteinführung 2007 wurden über 50 Brücken den Ländern Deutschland, Schweiz, England und USA verbaut. Die Vorgespannten Granitbrücken von Kusser sind nun unter der Nummer Z-13.4-150 beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) bauaufsichtlich zugelassen. Die Zulassung regelt die seit Jahren erprobte Bauweise in Bezug auf Bemessung und Konstruktion.

Die Vorgespannten Granitbrücken bestehen aus massiven Granitsegmenten, die längsseitig mittels eines verbundlosen Systems vorgespannt werden. Die enorm hohe Druckfestigkeit des bayerischen Granits "Tittlinger Feinkorn" in Verbindung mit der hohen Zugfestigkeit des Spannstahls führen zu diesem erstaunlichen Verbundwerkstoff. Der verwendete Granit weist eine günstige CO2-Bilanz auf, da zur Herstellung des Naturwerkstoffs keine Energie eingesetzt werden muss. Die im Abbau und der Verarbeitung verbrauchte Energie ist im Vergleich zu konventionellen Brückenbauwerkstoffen gering.

Schlanke Fußgängerbrücken erhöhen den Freibord für Hochwasserausbauten ohne den Einsatz von unschönen Rampen. Außerdem ist die Brücke fugenlos und bietet eine rutschfeste Oberfläche für den barrierefreien Ausbau. Unabhängig von Jahreszeit und Witterung sind Vorgespannte Granitbrücken eine ideale und architektonisch reizvolle Verbindung zwischen zwei Ufern und kommen voranging als Fußgänger-, Radweg- oder Teichbrücken zum Einsatz.

Die Brücken werden individuell nach Bauherrenvorgaben bemessen und gefertigt. Dadurch kann auf Kundenwünsche, wie zum Beispiel dem Einsatz kommunaler Einsatzfahrzeuge, eingegangen werden. Gleichzeitig erlaubt die vollständige Werksfertigung eine Ausführung auf besonders hohem Niveau, um den Qualitätsanspruch von Kusser und seinen Kunden gerecht zu werden.

Als Gesamtanbieter kümmert sich Kusser um die statische Bemessung, die Herstellung, die Lieferung und die Montage der Brückenüberbauten mitsamt deren Geländern. Für die statische Bemessung wird mit dem namhaften Ingenieurbüro Zilch + Müller Ingenieure GmbH aus München zusammen gearbeitet.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 12/2017 .

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