Volkspark Potsdam

Mit DBG-Nachhaltigkeitspreis geehrt

Diethild Kornhardt, Bereichsleiterin mit Bert Nicke, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH nahmen den DBG-Nachhaltigkeitspreis von Hanns-Jürgen Redeker vom BGL, Karl-Heinz Plum und Jochen Sandner, Geschäftsführer des DBG entgegen. Foto: DBG

Der Volkspark Potsdam wurde mit dem Ehrenpreis für hervorragend nachhaltige Parkbewirtschaftung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbh (DBG) geehrt. Die Verleihung des Preises an die Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH, die ihn verwaltet, bildete einen Teil des DBG Forums im Orangerieschloss Potsdam am 1. Juli 2014.

Benotet wurde der aus der Bundesgartenschau 2001 hervorgegangene Park nach gärtnerischen und architektonischen Kriterien. Zur Begutachtung kamen Qualität und Pflegezustand, die Berücksichtigung zeitgemäßer Nutzungsansprüche, Maßnahmen zum Erhalt und zur langfristigen und nachhaltigen Qualitätssicherung und die Impulse in Bezug auf die städtebauliche Entwicklung im Umfeld.

Der Volkspark Potsdam stellt sich heute als Mehrgenerationenpark von exzellenter gärtnerischer Qualität dar, der mit seinen vielfältigen, originellen und zeitgemäßen Veranstaltungs- und Sportangeboten und einem jährlichen Besucheraufkommen von rund 400 000 Gästen auch zu einem wichtigen Standortfaktor für sein nahes Umfeld wurde. Gut eingewachsene Bäume geben der Anlage eine attraktive Kulisse: Die Modellierung des Geländes, Wasserspiele und Bassins sorgen für Abwechslung und Spannung. Außergewöhnliche Pflanzsituationen, wie der Lavendelwall mit Ölweiden oder die Staudenvielfalt in den Pyramidengärten zählen zu den Highlights im Park. Sportgeräte zum Ausleihen, Grillplätze, mietbare Partygärten und mehr als 150 Veranstaltungen, die maßgeblich zur Erwirtschaftung von rund 800 000 Euro Einnahmen pro Jahr beitragen, berücksichtigen alle Lifestyle-Interessen der Anwohner und der Besucher aus der Region.

Alle zwei Jahre vergibt die DBG den Nachhaltigkeitspreis für hervorragend nachhaltige Parkbewirtschaftung an Parks, die aus ehemaligen Bundesgartenschau-Anlagen hervorgingen. Er beschreibt nicht nur den Wert eines Parks, er bestätigt auch den Erfolg des Bewirtschaftungskonzeptes und rechtfertigt die Budgets zu seiner Erhaltung.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 08/2014 .

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