Nachhaltigkeit bei der Reinigung
Wasseraufbereitung für Golfplätze

In Deutschland gibt es über 700 Golfplätze – und laut Deutscher Golf Verband e.V. im Jahr 2024 686.708 Golfspielerinnen und Golfspieler. Wichtig für diese ist neben der passenden Ausrüstung vor allem ein gepflegter Golfplatz. Dafür sorgt der Greenkeeper, welcher keinesfalls nur den Rasen mäht, sondern die Fläche überdies vertikutiert, aerifiziert, besandet und düngt. Anschließend müssen Golfwagen, Maschinen zur Rasenpflege wie Mäher und Traktoren sowie Werkzeuge und Ausrüstung regelmäßig an speziellen Waschplätzen auf dem Gelände gereinigt werden. Um Umweltbelastungen durch Abwasser zu minimieren und den Wasserverbrauch zu senken, gilt es, die Reinigung so effizient und schonend wie möglich durchzuführen.
Doch der Umgang mit dem anfallenden Abwasser birgt technische, rechtliche und ökologische Herausforderungen. Grundsätzlich ist das Abwasser der Waschplätze mit verschiedensten Stoffen kontaminiert. Dazu gehören Öle und Kraftstoffe, Düngemittel, Pestizidrückstände, Reinigungsmittel und Chemikalien, aber auch Grasschnitt, Erde oder Sand. Damit dieses Wasser nicht das Grundwasser und das Ökosystem schädigt, muss es behandelt werden. Dazu gibt es nicht nur rechtliche und umweltbezogene Vorschriften, welche den Umgang mit Abfall oder die Ableitung von Abwasser reglementieren. Auch müssen Golfplätze sich an die nationalen Wassergesetze, Umweltstandards sowie in einigen Fällen an die ISO- oder ESG-Berichtslinien halten. Schließlich darf kein kontaminiertes Wasser unbehandelt in den Boden oder die Kanalisation gelangen.
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> Effiziente Wasseraufbereitung
Ein moderner Waschplatz umfasst versiegelte Oberflächen mit Leitungen zum Auffangen und Ableiten von Wasser, aber auch Öl-Wasser-Abscheider sowie Schlamm- und Feststoffabscheider. Gut ausgestattet, können sie mit integrierter Aufbereitung und Wiederverwendung den Gesamtwasserbedarf drastisch senken. Dazu gehören der Abbau organischer Stoffe, die Ultrafiltration und eine Ozonbehandlung.
Ein Anbieter von Systemen zur Wasseraufbereitung auf Golfplätzen ist der Hersteller Dehoust mit Sitz in Leimen. Bei dessen GOtec-Anlagen entsteht durch mechanisch-biologische Filterung hochqualitatives Betriebswasser. Das aufbereitete Wasser kann im Anschluss für die Reinigung von Geräten, zur Bewässerung oder für die Toilettenspülung genutzt werden. Hinzu kommt, dass die Anlagen nach Golf Environment Organization (GEO) oder der ISO 14001 für Umwelt-Qualitätsstandards im Sport zertifiziert werden und Betreiber ihre ESG-Leistungen verbessern können. Neben den Systemen für Waschplätze bietet Dehoust außerdem Grauwasseranlagen für die Aufbereitung des Wassers aus dem Bereich von Duschen und Handwaschbecken an. Im Anschluss kann dieses Wasser zur Zweitnutzung verwendet werden.
> Praktisch für Außenbereiche
Mit der GOtec hat Dehoust die Grauwasseranlage GWtec weiterentwickelt. Die angepassten Systeme liefern in Kombination mit der erprobten Filterung der GWtec passende Lösungen für eine Vielzahl von Standorten. Das werksfertige System ist einfach und schnell installiert und wird als Lösung ohne sowie optional im Container angeboten.
Das System kann zudem zusätzlich mit einer Photovoltaik-Anlage und einem Batterie-Speicher für einen energieautarken Betrieb ausgestattet werden. Dies reduziert nicht nur Kosten, sondern auch den CO2-Fußabdruck der Golfanlage. Auch eine Fernüberwachung und -steuerung ist optional mit DehoustConnect möglich. Anlagenbetreiber haben so permanent einen Überblick über die Performance der Anlage und können bei Bedarf eingreifen.
> Mehrstufige Aufbereitung
Nach einem Ölabscheider, welcher üblicherweise beim Waschplatz einer Golfanlage bereits vorhanden ist, wird das Wasser weiter behandelt. Die Aufbereitung des Abwassers erfolgt bei der Dehoust GOtec in mehreren Schritten. Es geht los mit der Grobfiltration, bei der grobe Schmutzpartikel wie Gras, Sand, Erde oder andere Sedimente durch einen Filter entfernt werden. Dabei ist eine Trennung von Gras im Filter integriert – die Graspartikel werden direkt in einen Sammeltank umgeleitet. Das verhindert Blockaden im System und vereinfacht die spätere Entsorgung.
Im nächsten Schritt werden organische Schmutzstoffe durch Abwasserbakterien aerobisch-biologisch abgebaut. So wird die Menge organischer Stoffe im Wasser reduziert und weitere Filtrationsschritte können erfolgen. Bei der Ultrafiltration reinigt der Membranfilter das nun bereits vorbehandelte Abwasser. Kleinstpartikel, Bakterien und Mikroorganismen werden zurückgehalten. Das Resultat ist sauberes und hygienisch unbedenkliches Wasser. Im finalen Schritt entfernt die Ozon-Behandlung Gerüche, Verfärbungen und organische Rückstände. Das gereinigte Abwasser wird als Betriebswasser bis zur Verwendung gespeichert.
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