Naturspielplatz am Plätternweg in Bremerhaven
Wo sich Fuchs und Mammut gute Nacht sagen
von: Dipl. -Ing. (FH) Katja HackIm Stadtteil Leherheide im Nordosten Bremerhavens wurde 2024 ein großzügiger Spielplatz mit rund 3400 Quadratmeter Größe fertiggestellt. Passend zur Lage auf einem Ausläufer einer eiszeitlichen Endmoräne, der sogenannten Hohen Lieth, wurde zu Beginn des Planungsprozesses die "Eiszeit" als Thema des Spielplatzes gewählt.
Zur freien Landschaft nach Norden hin wird das Neubaugebiet, in dem der Spielplatz liegt, durch den Fuß- und Radweg Plätternweg begrenzt. Nordwestlich schließt sich direkt an den Platz ein Waldstück an, die südöstliche Seite wird von einem befahrbaren Wohnweg flankiert.
In den weitläufigen Spielplatz sind ein bestehendes Wäldchen und naturnahe Bereiche integriert. Aufgrund der Größe und ansprechenden Gestaltung ist der Spielplatz nicht nur für Kinder der näheren Umgebung, sondern auch für Schulklassen, Kindertagesstätten und Familien als Ausflugsziel attraktiv.
Hauptattraktion des Spielplatzes ist ein vier Meter hohes Mammut, das mit Rutsche und Möglichkeiten zum Klettern auf einer zentralen Freifläche platziert ist. Der landschaftlich angelegte Platz verfügt über einen großen Sandspielbereich mit "Töpferei" für Kleinkinder, Balancierpfade verschiedener Schwierigkeitsgrade, Schaukeln und Hängematten. Sitzgruppen mit rustikalen Möbeln, Findlinge und in die Hügellandschaft eingelassene Stämme aus Robinienholz runden das Angebot ab. Integriert ist auch ein Bolzplatz mit Ballfangzaun.
Bedarf an Spielplätzen
Bereits im Jahr 1985 wurde im B-Plan diese Fläche als öffentliche Grünfläche – Spielplatz und Ballspielplatz festgesetzt. Sie befand sich in Privatbesitz und konnte erst im Jahr 2019 erworben werden. Es bestand also lange Zeit eine Unterversorgung, die nun endlich behoben werden konnte. Im Kinderspielplatzsanierungsprogramm (2022) der Stadt Bremerhaven, wurde der Bedarf bestätigt und grafisch dargestellt.
Das Kinderspielplatzsanierungsprogramm teilt das Stadtgebiet in verschiedene Spielbezirke. Der Spielplatz Plätternweg befindet sich im Spielbezirk 3 Leherheide–West mit circa 16 250 Einwohnern und dem höchsten Anteil von Kindern und Jugendlichen. Im näheren Umfeld des Spielplatzes befinden sich Ein- und Mehrfamilienhäuser.



Funktionen und Konzeption
Als einziger Anlaufpunkt im Nordosten Leherheides sollte der Spielplatz sowohl für Klein-, als auch für Schulkinder und Jugendliche Angebote bereithalten. Grundsätzlich sollte er für Menschen aller Altersgruppen offenstehen und die Funktion eines Miniparks haben, in dem zwanglose Begegnungen stattfinden können. Dabei sollen ausreichend Angebote mit inklusivem Charakter vorhanden sein.
Während Kleinkinder mit geringerem Raumangebot zufrieden sind und die Nähe zu Bezugspersonen suchen, steigen die Raum- und Bewegungsansprüche mit dem Alter. Vielseitig gestaltete Flächen ab 3000 Quadratmeter und Bolzplätze sind deshalb ein wichtiges Angebot für ältere Kinder und Jugendliche.
Spielplätze sind dann langfristig attraktiv, wenn sie neben einem herausfordernden Bewegungsangebot die Phantasie anregen, freies Spielen ermöglichen, eine abwechslungsreiche Raumstruktur bieten und nicht sofort überschaubar sind. Außer fest installierten Spielgeräten sollten auch frei bewegliche Naturmaterialien vorhanden sein, mit denen etwas gebaut oder gespielt werden kann.
Ein Naturspielplatz benötigt deshalb ausgedehnte Spielbereiche, in denen Naturmaterialien zu finden sind und große Sandspielflächen für freies kreatives Spielen. Dieser Standort bot mit einem vorhandenen Wäldchen, altem Baumbestand und einem leicht modellierten Gelände beste Voraussetzungen zur Umsetzung eines naturnahen Spielplatzes.
Das Bedürfnis der Kinder mit beweglichen formbaren Materialen zu gestalten steht dabei prinzipiell im Konflikt mit dem Unterhaltungsaufwand des Spielplatzes. Rasenflächen müssen gemäht und Fallschutz- und Sandspielflächen müssen von Fremdmaterialien freigehalten werden, damit sie die in der DIN festgelegte Funktion erfüllen. Um jedes Spielgerät herum ist ein Sicherheitsbereich einzuhalten, der frei von Hindernissen ist. Spielplätze wirken deshalb oft sehr aufgeräumt und nahezu steril.
Spielplatz mit intensiv und extensiv gepflegten Bereichen
Der extensive Bereich ist naturnah und was Gehölze abwerfen, kann hier liegen bleiben. Kinder können die Natur hier mit allen Sinnen erfahren, zum Beispiel Wiesenblumen pflücken, durchs hohe Laub stapfen, Eicheln, Bucheckern und Ahornflieger aufheben oder mit Stöckern ein Tipi bauen. Der Pflegeaufwand verringert sich gleichzeitig und die Biodiversität wird gesteigert.
Naturerlebnisse, die spontan und ungeplant erfolgen, finden vor allem dann statt, wenn eine gewisse Artenvielfalt vorhanden ist. Der Erlebnisraum für Kinder kann dabei gleichzeitig auch Trittsteinbiotop für die Natur sein. Aufgrund dieser Erfordernisse ist für einen solchen Spielplatz ein größerer Platzbedarf zu veranschlagen als für einen herkömmlichen Spielplatz. Gleichzeitig sinkt der Aufwand für die Herstellung und Unterhaltung in den extensiven Bereichen.
Im November 2021 wurde mit der Bestandsaufnahme des Spielplatzgeländes begonnen.
Ein langgestrecktes Flurstück bestand aus feucht-frischem Grünland, dessen Randbereiche überbordend mit Brombeeren überwuchert waren. Auf dem Gelände befanden sich unter anderem ein kleines Wäldchen und drei markante, dicke Roteichen, eine Birke, jüngere Eichen und Bergahorne.
Die Raumaufteilung wurde so konzipiert, dass möglichst wenig Bäume gefällt werden mussten. Das Ballspielfeld wurde auf den Wiesenbereich gelegt, die Spielzone mit leichtem Schwung zwischen den vorhandenen Baumbestand gelegt. Einige Gehölze mit Stammumfang unter 80 Zentimetern und Brombeeren wurden im Frühjahr 2022 gerodet. Eine Fichte mit beachtlichem Stammumfang, die ursprünglich erhalten werden sollte, musste leider gefällt werden, da sie zu nah am Bolzplatz stand. Der Stamm konnte als Sitzgelegenheit neben dem Platz eingebaut werden. Unter Mitwirkung der Landesarchäologie stellte sich heraus, dass im näheren Umfeld des Spielplatzes Hügelgräber gefunden worden waren, die in einer lokalen Karte von 1840 verzeichnet waren.
Die daraufhin geforderte Anlage eines Suchgrabens, der im Zusammenhang mit dem Bau des Ballfangzauns gezogen wurde, brachte allerdings kein Ergebnis. Um eine leichte Erhebung im südlichen Teil nicht zu verändern, wurde außerdem der Entwurfsplan angepasst.



Entwicklung der Entwurfsidee
Das Gartenbauamt der Stadt Bremerhaven hat in den letzten Jahren zahlreiche Themenspielplätze angelegt, etwa zum Thema Eisenbahn und Dschungel. Die empfohlene Größe hierfür beträgt laut Spielplatzsanierungsprogramm 1000 bis 5000 Quadratmeter. Das gewählte Thema soll dem Spielplatz ein unverkennbares Gesicht geben, den Wiedererkennungswert steigern und zum Rollenspiel anregen. Spielfunktionen werden dabei in die jeweilige Themenwelt gestalterisch eingebunden. Die Kinder werden bei der Ideenfindung im Rahmen eines Workshops beteiligt.
Der eiszeitliche Geestrücken Hohe Lieth und die belegte prähistorische Vergangenheit der Umgebung gaben den Anstoß für das Thema Ur- und Eiszeit. Das sagenumwobene Mammut, dessen ehemalige Existenz für die norddeutsche Tiefebene nachgewiesen ist, war von Anfang an als Sympathieträger Teil der Entwurfsidee. Aufgrund der natürlichen Größe des Tiers von circa vier Metern lassen sich Kletterfunktionen und eine Rüsselrutsche gut unterbringen. Findlinge unterschiedlicher Größen finden sich in dieser Landschaft von Natur aus und wurden in prähistorischer Zeit zur Ausgestaltung der Hügelgräber verwendet.
Das Gartenbauamt führt vor der Planung eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durch. Da Bewohner des künftigen Baugebiets jedoch noch nicht feststanden, wurde die nächst gelegene Grundschule angefragt. Das Thema Eiszeit stieß dort auf positive Resonanz. Es wurde vereinbart, dass die Schüler*innen bei der Ausgestaltung des Platzes mitwirken und das Thema Urzeit im Kunstunterricht vorbereiten. Die zuständige Klassenlehrerin beschloss zusammen mit den Kindern, dass die großen Findlinge des Spielplatzes bemalt werden sollten und bereitete entsprechende Motive vor.
Vorentwurf: Die räumliche Aufteilung richtet sich einerseits nach dem Gehölzbestand, anderseits soll durch geschickte Raumbildung Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Die durchgehend weiche Linienführung orientiert sich an der von Eis und Wasser geprägten Geestlandschaft.
Der eiförmige Sandspielbereich für Kleinkinder ist mit einer Sitzecke für Eltern kombiniert. Durch die Mitte des Spielplatzes verläuft eine großzügige Rasenfläche, die von Rasen- und Wiesenhügeln flankiert wird. Ein schmaler, geschwungener grauer Klinkerweg verläuft durch den Platz. Versiegelte Flächen sind auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt. Die Geländemodellierung bildet eine Leitlinie, an deren Verlauf sich der Wegeverlauf und die Anordnung der Spielgeräte orientieren. Freude an der Bewegung soll dadurch gefördert und der Bewegungsablauf gelenkt werden. Vom Weg aus führen leitende Holzelemente zu den Spielflächen, die als Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen dienen können.
Der Vorentwurf wurde der Leitungsebene, der Pflegebezirksleitung sowie dem Spielplatzkontrolleur vorgestellt. Grundsätzlich werden aus wirtschaftlichen Gründen im Gartenbauamt Bremerhaven bei der Planung und Umgestaltung von Anlagen die Belange der Grünflächenunterhaltung in einem standardisierten Prozess abgestimmt und das Ergebnis dokumentiert. Der spätere Unterhaltungsaufwand einschließlich der Erreichbarkeit der Flächen sowie die Sicherheit werden hier beurteilt. Spielplatzkontrollen werden ganz überwiegend von Mitarbeitern des Gartenbauamts durchgeführt. Die Sandspielfläche wurde auf Anraten verkleinert, da durch die Nähe zum Wald mit erhöhtem Pflegeaufwand zu rechnen sei. Die Rasenhügel sollen aufgrund der maschinellen Mähbarkeit die Neigung 1:3 nicht überschreiten.



Neben dem relativ schmalen Klinkerweg wurde eine 2,5 Meter breite Pflegedurchfahrt aus Schotterasen geplant. Am Ein- und Ausgang befindet sich bewegliche Wegesperren, die geöffnet werden können.
Der freigegebene Entwurfsplan diente als Grundlage für den Spielgerätewettbewerb. Dazu wurden fünf ausgewählte Spielgerätehersteller schriftlich aufgefordert. Nutzergruppen, zu beplanende Flächen, finanzieller Rahmen und das Thema Eiszeit wurden vorgegeben.
Folgende Funktionen/Spielgeräte waren erwünscht:
- ein großes Spielgerät mit Fernwirkung, gerne ein Mammut
- eine Schaukel, mind. Doppelschaukel
- eine Nestschaukel oder zwei Hängematten
- Rutsche
- Klettern, Balancieren und Verstecken
- unterschiedliche Herausforderungen zur Bewegungsförderung, mind. ein Element mit inklusivem Charakter in der Nähe des Hauptweges
Wertungskriterien
Die Wertungskriterien wurden definiert und vorab mitgeteilt:
- Funktion 25 Prozent = 25 Punkte von 100: Spielmöglichkeiten, Einbindung in Spielabläufe
- Garantie/Qualität 30 Prozent = 30 Punkte von 100: Dauer, Umfang der Garantie und Qualität
- Ästhetik 25 Prozent = 25 Punkte von 100: Gesamtgestaltung, Anregung der Phantasie, Storytelling
- Preis 20 Prozent = 20 Punkte von 100: Unterschreitung führt bei Nicht-Berücksichtigung der Anforderung zu keinem Wettbewerbsvorteil
Es gingen vier qualitativ hochwertige Beiträge ein. Das Gartenbauamt entschied sich schließlich für einen Beitrag, der durch besonders ansprechende Gestaltung und ein individuell geplantes Mammut das Rennen machte.
Pflanzenauswahl
Die ausgewählten Pflanzen sollen Jahreszeiten erfahrbar machen und durch ihren ökologischen Wert Insekten, Vögel und Säugetiere anlocken. Naturerlebnisse, die nicht vorhersehbar sind, werden so wahrscheinlicher. Kinder sollen Naturbeobachtungen aus erster Hand machen können und auch mal mit eigener Hand etwas ernten dürfen.
Der Wall hinter dem Bolzplatz wurde mit Haselsträuchern beplant, ein Erstbesiedler nach der letzten Eiszeit. Eichhörnchen werden zum Beispiel durch Haselnüsse, Eicheln und Walnüsse angelockt, Assoziationen zur Filmwelt von "Ice Age" sind dabei beabsichtigt und sollen Kinderherzen erfreuen.
Weitere Pioniergehölze sind Himalajabirke (Betula utilis 'Doorenbos') und Weidenbüsche (Salix rosmarinifolia), als Vogelnährgehölz wurden Eberesche (Sorbus aucuparia) und Felsenbirne (Amelancheri lamarckii) gewählt.
Zieräpfel, Johannisbeersträucher und Jostabeeren sowie Waldmeister und Walderdbeeren runden das zum Teil essbare Pflanzenangebot ab. Eine Krautschicht aus Waldstauden für Augen, die noch nahe dem Erdboden schauen, sind im Bereich des Wäldchens vorgesehen.
Für die Wiesenbereiche wurde eine an den Standort angepasste Saatgutmischung für Frisch-/Fettwiese ausgewählt.
Bauablauf
Ab Mai 2023 bereitete der Garten- und Landschaftsbau die Zufahrtswege und Fallschutzflächen für die Spielgeräte vor. Im Juni kam die Spielgerätefirma und baute innerhalb von circa 14 Tagen alle Spielgeräte auf. Leider setzten im Juni 2023 anhaltende Regenfälle ein, die den Bauablauf verzögerten. Auch nach Einbau der Drainage kam es auf Teilen des Grundstücks zu starker Pfützenbildung. Unter dem Podsolboden liegt in circa 50 Zentimeter Tiefe eine rostrote, wasserundurchlässige Ortsteinschicht.
Die nasse Wetterlage hielt mit kurzen Pausen bis tief in den Herbst 2023 an. Während einer Unterbrechung des Baus wurden auch noch Zaunfelder gestohlen. Im Frühjahr 2024 hatte sich am nördlichen Ende des Platzes eine Art See gebildet.
Die Idee einer größeren Mulde zur Regenrückhaltung und langsamen Versickerung ließ sich leider nicht umsetzen. Durch Aufstau wäre zumindest zeitweise eine Wassertiefe entstanden, die in der Nähe des Kleinkindbereichs gefährlich gewesen wäre. Es wurde ein zusätzlicher Drainagestrang verbaut.
Im April 2024 erfolgte die externe Abnahme durch einen zertifizierten Spielplatzprüfer und Anfang Juni die Abnahme der Landschaftsbauarbeiten durch das Gartenbaumt. Nun folgte endlich der Einsatz der 3. Grundschulklasse der Friedrich-Ebert-Schule, die an einem sonnigen Tag dem Spielplatz den letzten Schliff gab.
Die großen Findlinge wurden mit eiszeitlichen Jägern und Mammuts, Auerochsen und Säbelzahntigern bemalt. Am 19. Juni 2024 fand endlich die Einweihung des Spielplatzes im Beisein von allen Beteiligten bei strahlendem Sonnenschein statt.
Fazit nach mehr als einem Jahr in Nutzung
Kurzzeitig überquellende Mülleimer in der Anfangszeit zeugten davon, dass der Spielplatz trotz seiner Stadtrandlage sehr gut angenommen wird. Bilder des Klettermammuts verbreiteten sich rasch über die sozialen Medien und anhand der Autokennzeichen ließ sich ablesen, dass Familien auch aus benachbarten Landkreisen anreisten.
Der Spielplatz wird von Tagesmüttern, Grundschulklassen und Nachmittagsbetreuung der Schule besucht. Kinder und Familien aus dem Wohngebiet sind regelmäßig anzutreffen. Über Social Media hat der Platz bisher nur sehr gute Bewertungen erhalten. Im Frühjahr 2025 ging der Hinweis von Nutzern ein, dass im Sandspielbereich sehr viele Eichen keimten, diese wurden zeitnah entfernt.
Im Bereich vor den Eingängen wurden nachträglich Überfahrsperren eingebaut, der befahrbare Wohnweg wird stärker befahren als ursprünglich gedacht. Die von den Kindern aufgemalten Tiere sind etwas verblasst, aber noch sichtbar. Die farbigen Holzspielgeräte trotzen inzwischen zwei Jahren Wind und Wetter ohne optisch gelitten zu haben. Insgesamt hat sich der Spielplatz sehr gut entwickelt und die Gehölze sind kräftig gewachsen.
Das kleine Wäldchen wird gut angenommen, die im Eingangsbereich des Wäldchens gepflanzten Stauden sind leider aufgrund von Trittbelastung größtenteils wieder verschwunden, im Inneren des Wäldchens haben sie sich gehalten.
Der zuständige Pflegebezirk Nord gibt an, dass der Spielplatz trotz seiner Größe gut zu händeln ist. Die Aufteilung in extensive naturnahe Bereiche mit losen Naturmaterialien und intensive klassische Spielbereiche hat sich sehr gut bewährt. In den extensiven Bereichen haben Natur und auch Kinder mehr Freiheiten, es sieht dort wilder aus und das darf es auch.
Der anfangs ganz große Run auf den Spielplatz ist abgeflaut, der Platz wird aber immer noch gut besucht und schließt endlich die Versorgungslücke im äußeren Norden Bremerhavens. Darüber hinaus ergänzt der Spielplatz die Spiellandschaft Bremerhavens in vielerlei Weise und dient als Brücke zwischen Wohnbezirk und freier Landschaft.
Literatur:
- Planungsbüro Stadtkinder Dortmund (2022): Kinderspielplatzsanierungsprogramm der Stadt Bremerhaven. Siehe unter: stadtundgruen.de/q/
- Roy, Screejata (2018): The Playground Project. Editions SA erschienen.
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