Potsdam-Waldstadt

Nestkugeln für fantasievolles Spielen

Die Spielplatzgeräte bestehen größtenteils aus dodekaedrischen Holzkörpern, die sich als Bausteine zu einer größeren Struktur zusammensetzen. Foto: Playparc

Das Landschaftsarchitekturbüro Lavaland aus Berlin blickt auf eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Hersteller von Spiel- und Sportanlagen Playparc zurück. Bei dem Neubau eines Kinderspielplatzes in Potsdam Waldstadt I. konnte gemeinsam eine weitere ungewöhnliche Spielplatz-Idee konzipiert und realisiert werden. Auf einem 374 Quadratmeter großen länglichen Waldstück innerhalb eines Wohnblocks wurden skulpturale, abstrakte Kletterelemente aus Holz entwickelt, die zu Bewegung motivieren und zu freiem Kinderspiel inspirieren.

Die Grundidee des Entwurfs ist das parcours-artige Überwinden einer Abfolge aus drei Klettergeräten, die sich in den Wald integrieren, dass dieser wie selbstverständlich als Erweiterung des Parcours dient. Der Spielplatz entzieht sich einer eindeutigen Einordnung in ein klar definiertes Spielangebot und lässt den Kindern weitgehend selbst offen, wie sie ihn benutzen. Mit dieser Freiheit können Kinder ihr Themenspiel beispielweise als eine neugierige Naturforschergruppe auf Entdeckungsreise oder Verstecken spielende Eichhörnchen-Familie selbst gestalten.

Die Spielplatzgeräte bestehen größtenteils aus dodekaedrischen Holzkörpern ("Nestkugeln"), die sich als Bausteine zu einer größeren Struktur zusammensetzen. Durch unterschiedliche Gestaltung der Seitenflächen ist es möglich, sowohl außen auf dem Gerät zu klettern, auf dem Gerät zu laufen, als auch sich im Inneren der "Nestkugeln" aufzuhalten. Das Robinienholz aus nachhaltiger brandenburgischer Forstwirtschaft wurde naturbelassen verbaut und unterstreicht so das Spielen mit und in der Natur. Die Spielplatzgeräte sind für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren konzipiert, wobei sich ein Unterschied im Schwierigkeitsgrad zwischen den drei Kletterelementen mittels Höhenentwicklung bemerkbar macht. Sie sind im unterseitigen Bereich so konzipiert, dass sie einfach zugänglich sind und zusätzliche Spielwerte wie Hangeln oder Verstecken aber auch Aufenthaltszonen bieten.

Die niedrigschwellige Erreichbarkeit bietet Inklusion und ermöglicht auch jüngeren Kindern das Bespielen der neuen Spielplatzattraktionen - soweit, wie sie alleine trauen oder mit Hilfestellung. Ein besonderes Highlight stellt das hoch hinausragende "Waldteleskop" dar, das oben mit einer farbigen, transparenten Plexiglas-Platte abgeschlossen ist, die den Blick in den Himmel pink einfärbt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 05/2022 .

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