Wien

Neue Nebelduschen und Parks kühlen künftig die Stadt

Wien kühlt die Hitzeinseln in der Stadt – mit neuen Parks, geförderten Nebelduschen und schattenspendenen Baumpflanzungen. Foto: Wiener Wasser, Johannes Zinner

Die Stadt Wien sagt der klimawandelbedingten Hitze in der Stadt den Kampf an. Allein 2018 gab es in Wien 41 Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fiel (Tropennächte). Die Stadt kühlt aufgrund der aufgeheizten Betonflächen nicht mehr ausreichend ab. Es bilden sich sogenannte "Hitzeinseln". Diese belasten vor allem die Bevölkerung in dichtverbauten Gebieten.

Mehr Parks und Grünflächen

Grünflächen helfen dabei, die Stadt kühler zu halten. Zusätzlich zu den rund 1000 bestehenden Parks werden daher weitere Grünräume geschaffen, um die Hitzeinseln abzukühlen.

Nebelduschen im öffentlichen Raum

Durch Nebelduschen werden feine Tröpfchen versprüht. Sie senken damit die Umgebungstemperatur im öffentlichen Raum um bis zu elf Grad.

Temporär wurden an vielen Orten in ganz Wien Wasserschläuche mit Düsen und Sprühnebel errichtet. Sie ergänzen die bestehenden Wasserbrunnen, Bodenfontänen und mobilen Trink-Brunnen mit Sprühfunktion: Einen Überblick über das kühlende Nass gibt es unter

www.wien.gv.at/umwelt/cooleswien/coole-plaetze.html (gekühlte Plätze) und www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/coolestrasse.html so genannte coole Straßen - ebenfalls eine Kühlungsaktion der Stadt Wien.

Für Fassaden-, Dach und Innenhofbegrünungen wurden die bestehenden Fördermittel um rund 500 000 Euro erhöht, siehe unter www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/coolestrasse.html. Ziel sind unter anderem Fassadenbegrünungen auf über 150 Häusern. Weitere 2,3 Millionen Euro stehen den Bezirken für Maßnahmen wie Nebelduschen oder Trinkbrunnen zur Abkühlung in den Grätzeln zur Verfügung, siehe unter www.wien.gv.at/umwelt/cooleswien/foerderungen-bezirke.html

Zudem fördert die Stadt mit einem Sonderbudget von 8 Millionen Euro die Neupflanzung von schattenspendenden Bäumen in ganz Wien für 2019 und 2020.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 09/2020 .

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