Ökologisch wertvoll bieten sie Lebensraum für viele Tiere

Kiesgärten – naturnah und vielfältig bepflanzt

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Mit steigenden Temperaturen sowie abnehmenden Niederschlagsmengen sind trockenverträgliche Pflanzenarten stärker gefragt, denn je. Diese haben ihr natürliches Vorkommen meist an durchlässigen, oft mit Steinen durchsetzten Standorten. Sie ermöglichen den hierfür geeigneten Pflanzenarten gute Wuchsbedingungen – bei gleichzeitig geringem Pflegeaufwand.
Schottergärten Biodiversität
Abb. 1a: Ansichten des Kiesgarten auf dem Campus der LWG Veitshöchheim. Foto: Philipp Schönfeld

Begriffsbestimmung – Kies- und Schottergarten oder Kies- und Schotterfläche? Kies- und Schottergärten und mitunter sogar lediglich mineralisch gemulchte Flächen sind in Verruf geraten. Um die Diskussion zu versachlichen ist es notwendig, mit den richtigen Begriffen zu arbeiten. Pflanzenleere Steinschüttungen auf Folie oder Vlies mit einzelnen "Alibipflanzen" oder völlig ohne Pflanzen sollten in Zukunft konsequent als "Schotterflächen" beziehungsweise "Schotterschüttungen" bezeichnet werden.

Derartige Schotterflächen sind tatsächlich ökologisch wertlos, heizen sich stark auf und sind in keiner Weise pflegeleicht. Sie gelten zu Recht als naturfern und sind deshalb inzwischen in zahlreichen Städten und Gemeinden verboten. Der Begriff "Garten" sollte im Zusammenhang mit solchen Flächen keinesfalls verwendet werden.

Richtig angelegt und standortgerecht bepflanzt, sind die "echten" Kiesgärten hingegen pflegeleicht, ökologisch wertvoll und ästhetisch ansprechend. Die Grundlage ist ein sandig-kiesiges und humusarmes Mineralgemisch oder Substrat in Kombination mit attraktiven, an den Standort angepasste Pflanzen und gegebenenfalls (Klein)gehölze in Verbindung mit mineralischem Mulch, Steinen und Findlingen als Gestaltungselemente.

So entstehen standortgerecht bepflanzte Gärten oder Gartenteile. Zahlreiche Tierarten wie Käfer, Wildbienen, Heuschrecken oder auch Eidechsen können hier Lebensraum finden – wie auch in der Natur.

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Abb. 1b: Ansichten des Kiesgarten auf dem Campus der LWG Veitshöchheim. Ansichten des Kiesgarten auf dem Campus der LWG Veitshöchheim. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 2: Ansichten des Kiesgartens im EGA-Park in Erfurt. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 3: Verteilung von Mineralmulch aus Mainsandstein zwischen den Pflanzen. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 4: Wenn die Pflanzen vor dem Mulchauftrag mit den Pflanztöpfen geschützt werden, erleichtert dies das Aufbringen des Mulchmaterials. Nach dem Mulchauftrag werden die schützenden Töpfe abgenommen. Foto: Philipp Schönfeld

Standort

Für Kies- und Schottergärten eignen sich nur Flächen, die den größten Teil des Tages besonnt sind. Auch Hanglagen sind gut geeignet, da sich durch den oberflächlichen Abfluss des Niederschlages keine Staunässe entwickeln kann. Ideal geeignet sind niederschlagsarme Gegenden. Eine Kombination mit Trockenmauern bei Höhenunterschieden ist gut geeignet, weil Mauern viel Wärme speichern und an die Pflanzen abgeben.

In Regionen mit höheren Niederschlägen ist es deutlich schwieriger. Hier sind nicht nur ein sonniger Standort, sondern auch ein besonders durchlässiger Boden/Substrat, gegebenenfalls in Verbindung mit einer Drainage erforderlich. Halbschattige oder schattige Bereiche scheiden als Standorte aus.

Die Pflanzen für Schotter- und Kiesgärten sind zwar hitze- und trockenheitsverträglich aber nässeempfindlich. Der Boden muss gut wasserdurchlässig und nährstoffarm sein. Nährstoffreicher, humoser Gartenboden muss abgemagert werden, denn das Kies- oder Schottermaterial dient nicht nur als Mulchschicht, sondern als Pflanzsubstrat. Steinige oder sandig-steinige Böden besitzen eine hohe Wasserdurchlässigkeit und können, sofern sie unkrautfrei sind, direkt bepflanzt werden. Bei der Flächenvorbereitung ist eine 30 bis 40 Zentimeter tiefe Bodenlockerung erforderlich. Auch eventuell tiefer liegende Verdichtungen müssen gelockert werden.

Bei bindigen Lehm- oder Tonböden sollten nach Möglichkeit die oberen 30 Zentimeter des anstehenden Bodens abgetragen werden. Der Untergrund wird anschließend tiefgründig gelockert und die Pflanzgrube mit speziellem Substrat verfüllt. Hierfür gibt es drei Möglichkeiten:

  • unkrautfreier Oberboden oder ein schwach bindiger Baugrundaushub kann mit Schotter, Kies, Sand oder Splitt der Korngrößen zwei bis 16 Millimeter oder zwei bis 32 Millimeter gemischt werden. Der mineralische Anteil sollte dabei mindestens 70 bis 90 Vol.- Prozent betragen.
  • eine Mischung aus zwei Drittel Schotter oder Kies (Körnung: zwei bis 32 Millimeter oder zwei bis 16 Millimeter) und einem Drittel Sand (0 bis zwei Millimeter). Damit das Substrat nicht zu nährstoffarm wird empfiehlt sich ein Zusatz von bis zu maximal 10 Vol.-Prozent gütegesicherten Fertigkompost. In speziellen Fällen kann auch reiner Sand verwendet werden. Ohne Zumischung von Oberboden besteht keine Gefahr, dass Unkräuter eingeschleppt werden.
  • Fertigsubstrate aus dem Fachhandel haben sich bewährt. Geeignet sind nicht verdichtbare Baumsubstrate in der Körnung 0 bis 16 Millimeter oder Substrate für die extensive Dachbegrünung.

Ein großer Vorteil von rein mineralischem Substrat ist, dass in aller Regel keine Wurzelunkräuter enthalten sind und das Auflaufen unerwünschter Beikräuter unterdrückt wird. Auch Fertigsubstrate aus dem Fachhandel sind in aller Regel unkrautfrei.

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Abb. 5: Genista tinctoria. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 6: Euphorbia rigida. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 7: Adonis vernalis. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 8: Halimodendron halodendron. Foto: Philipp Schönfeld

Pflanzung

Die Arten werden einzeln beziehungsweise in kleinen Gruppen auf der Fläche verteilt. Die Pflanzdichte beträgt fünf bis acht Pflanzen pro Quadratmeter. Da an vergleichbaren Naturstandorten auch keine komplette Flächendeckung zu beobachten ist, weil viele Arten nicht unmittelbar durch Nachbarpflanzen bedrängt werden wollen, reicht die geringere Anzahl von Stauden je Quadratmeter aus. Größeren Kies- und Schotterbeeten können durch ausgewählte Gehölze, die in Bezug auf ihre Standortansprüche und ihr Erscheinungsbild passen, noch zusätzliche Akzente setzen.

Mulch

Die Mulchschicht ist nicht nur eine optisch wirksame Abdeckung des Kies- oder Schottergartens, sondern hemmt die Verdunstung aus dem Substrat und die Keimung unerwünschter Pflanzen. Organische Mulchstoffe wie Rindenmulch eignen sich nicht für diese Lebensbereiche. Mineralische Mulchstoffe entsprechen hingegen den Gegebenheiten in ihrem natürlichen Lebensraum.

Bewährt hat sich die Körnung acht bis 16 Millimeter und eine Auftragsstärke von fünf bis sieben Zentimeter. Geeignet sind Natursteinmaterialien, Kunststein oder Recyclingmaterial (z. B. Ziegel- oder Betonbruch). Örtlich vorhandenes Material, das bereits an anderer Stelle im Garten verbaut wurde, passt in der Regel am besten und ist durch die kürzeren Transportwege auch preiswerter.

Recyclingmaterial führt zu einer gewöhnungsbedürftigen "Bauschutt-Optik". Die rote Farbe von Ziegebruch erfordert zudem eine entsprechende Pflanzenauswahl. Der pH-Wert von Recyclingmaterial aus Beton oder mit Mörtelresten ist oft sehr hoch und muss bei der Pflanzenauswahl unbedingt berücksichtigt werden. Der pH-Wert sollte für ein gutes Pflanzenwachstum nicht über 8,5 liegen.

Stein als Gestaltungselement

Die Pflanzung kann aus gestalterischen Gründen mit einzelnen dekorativen und sorgfältig platzierten Findlingen ergänzt werden. Der gestalterische Schwerpunkt sollte aber dennoch von den speziellen Pflanzen mit ihren verschiedenen Strukturen, Höhen und natürlich Farben in Verbindung mit Steinen bestimmt. Entscheidend für einen lebendigen Garten ist, dass die Pflanzen und nicht der Stein überwiegen.

In Bezug auf die Steinauswahl gilt das beim Mulchmaterial gesagte. Pflanzflächen und Wege gehen in der Regel ineinander über. Bei Kiesgärten lässt sich dieser Übergang besonders gut realisieren, wenn für das Mulchmaterial und die angrenzende Wegefläche das gleiche Material verwendet wird. Bei höheren Beanspruchungen kann das Kies- oder Schottermaterial zusätzlich noch mit wabenförmigen Platten oder Matten aus Kunststoff stabilisiert werden.

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Abb. 9: Amelanchier ovalis. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 10: Tamarix parviflora. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 11: Vitex agnus-castus. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 12: Pinus heldreichii Schmidtii. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 13a: Negativbeispiele: In der Schotterfläche siedeln sich bald unerwünschte Pflanzen an ... Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 13b: ... Das zeigt, dass pflanzenlose Schotterflächen nicht pflegeleicht sind. Foto: Philipp Schönfeld

Pflanzenauswahl

Die für ein "Kiesbeet" geeigneten Arten stammen zum Einen aus dem Lebensbereichen "trockene Freifläche", Teillebensbereich "Steppen-Heide". Der Naturstandort ist gekennzeichnet durch leichte, durchlässige, oft kalkhaltige sowie trockene und steinfreie Böden. Trotz der schwierigen Standortverhältnisse mit den armen Böden stehen manche Arten in Bezug auf ihren Charakter sowie der Blütenfülle und -wirkung den Beetstauden nahe.

Diesen Arten kommt bei der Planung pflegeextensiver jedoch beetstaudenähnlichen, blütenreichen Pflanzungen eine besondere Bedeutung zu, zum Beispiel Aster linosyris und A.sedifolius 'Nanus', Inula ensifolia, Salvia haematodes, Veronica teucrium. Eine wichtige Rolle in solchen Pflanzungen spielen Gräser. Als Beispiele seien genannt: Festuca cinerea-Sorten, Koeleria glauca, Melica ciliata, Sesleria albicans, Stipa-Arten.

Die Arten der "Fels-Steppe" aus dem Lebensbereich "Steinanlagen" stehen in ihren Ansprüchen den Arten der Steppen-Heide nahe. Diese Arten stammen oft aus felsigen Trocken- und Steppengebieten – also Standorte, deren Böden mit Steinen durchsetzt und/oder bedeckt sind. Der Boden kann nährstoffreich oder auch nährstoffarm sein. Im Extremfall handelt es sich um reine Kies- oder Schotterflächen.

Die für diesen Standort geeigneten Staudenarten sind sehr verschiedenartig und wirken mitunter fremdartig. Ihre xerophilen Eigenschaften lassen sich an Hand der häufig vorhandenen grauen, silbriggrauen oder bläulichen Bereifung oder Behaarung, sukkulenten Blättern sowie reduzierter Blattfläche erkennen.

Die Kombination mit passenden Begleitarten verlangt planerisches Fingerspitzengefühl. Typische Vertreter sind beispielsweise Allium-Arten (A. christophii, A. giganteum, A. sphaerocephalon, u. a.), Eremurus-Arten, winterharte Opuntien (z. B. O. engelmanii var. discata, O. fragilis, O. phaeacantha, u. a.), Yucca-Arten sowie Verbascum-Arten.

Als Ergänzung eignen sich Halbsträucher, zum Beispiel Hyssopus officinalis, Lavandula angustifolia, Perovskia abrotanoides, Phlomis fruticosa, Salvia officinalis, Santolina chamaecyparissus und S. rosmarinifolia, u. a. Eine Verwendung standorttypischer heimischer Arten ist durchaus möglich. Im Merkblatt "Kies- und Schottergärten – vielfältig und naturnah" der LWG Veitshöchheim sind vier erprobte Staudenmischungen mit passenden Begleitgehölzen aufgeführt, die nach den Prinzipien der Staudenmischpflanzungen verwendet werden können.

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Abb. 14: Herbstaspekt: Kleiner Kiesgarten im Herbstaspekt mit Perovskia und blühenden Gräsern. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 15: Kiesgartenpflanzungen eignen sich auch für das öffentliche Grün, hier Donaukai, Wien. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 16: Der exotische Kiesgarten mit winterharten Yucca- und Kakteenarten besitzt eine besondere Ästhetik. Foto: Philipp Schönfeld
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Abb. 17: Winteraspekt: Durch die Verwendung von strukturstabilen Stauden ist der Kiesgarten auch im Winter schön. Foto: Philipp Schönfeld

Pflege

In der ersten Vegetationsperiode muss in Trockenperioden regelmäßig gewässert sowie unerwünscht Arten durch Ziehen entfernt werden. Nach der Anwachsphase ist ein zusätzliches Bewässern kaum notwendig und sollte auf Phasen extremer Trockenheit beschränkt bleiben. Durch das Erhalten der Stressfaktoren Wasser- sowie Nährstoffmangel wird die Ansiedlung von unerwünschten Arten wirksam unterdrückt und der Pflegeaufwand stark reduziert.

Es ist besser, die Pflanzen aufmerksam zu beobachten, als reflexartig bei ausbleibenden Niederschlägen zu wässern. Auch die Düngung kann aufgrund der speziellen Pflanzenverwendung auf ein Minimum reduziert werden. Sie sollte erst bei erkennbaren Mangelsymptomen erfolgen. Bewährt haben sich langzeitwirksame Mehrnährstoffdünger, die mit fünf bis zehn Gramm Stickstoff pro Quadratmeter alle drei Jahre im Frühjahr ausgebracht werden. Bei Bedarf kann auch häufiger gedüngt werden. Ein Nachteil dieser zurückhaltenden Düngung ist jedoch, dass die Blumenzwiebelarten oft "verhungern" und unter Umständen nachgepflanzt werden müssen.

Angeflogenes Laub aus der Umgebung sowie andere organische Stoffe sowie unerwünschter Arten sind regelmäßig zu entfernen. Der Rückschnitt sollte nicht im Winter, sondern erst im Februar, kurz bevor die ersten Blumenzwiebeln austreiben, erfolgen. Das Schnittgut muss entfernt werden. Bei einzelnen Arten kann ein Sommerrückschnitt nach der Blüte sinnvoll sein, um eine zu starke Versamung zu verhindern oder eine zweite Blüte zu fördern. Weitere Pflegemaßnahmen, wie zum Beispiel Stäben, Entfernung abgeblühter Blütenstände oder Pflanzenschutzmaßnahmen sind in aller Regel nicht erforderlich.

Literatur

Zahlreiche Beispiele für winterharte und trockenverträgliche Pflanzungen in voll sonniger Lage finden sich unter den Staudenmischpflanzungen auf der Webseite des Bundes Deutscher Staudengärtner unter www.staudenmischungen.de. In der Broschüre "Pflanzkonzepte für trockene bis mäßig trockene Freiflächen" sind besonders robuste Mischungen detailliert dargestellt.

Einzelne Mischungen enthalten auch Baum- und Strauchempfehlungen. Diese sind für größere Flächen ab circa 20 Quadratmeter konzipiert. Die Beispiele sind meist für eine zehn Quadratmeter beziehungsweise 100 Quadratmeter große Pflanzfläche berechnet und können problemlos auf andere Flächengrößen umgerechnet werden. Weitere Hinweise und Anregungen zur Pflanzenauswahl sind hier zu finden

(Auswahl):

  • Bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (Hrsg.) (2024): Kies- und Schottergärten – vielfältig und naturnah. Merkblatt, 3. Auflage. Verfügbar als Druckversion oder zum Download unter: https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/landespflege/dateien/merkblatt_schottergarten.pdf (PDF)
  • Chatto, B. (2022): Kiesgarten – Gärtnern auf trockenem Standort. Verlag Eugen Ulmer, 3.Auflage, 192 S. – DER Klassiker zum Thema. Die "Grande Dame" der englischen Gartenkunst zeigt eindrucksvoll, wie sich auch unter widrigsten Standortbedingungen eine höchst attraktive Pflanzung anlegen lässt.
  • Filippi, O. (2019): The Dry Gardening Handbook – plants and practices for a changing climate. Filbert Press, 208 Seiten (englisch).
    Olivier Filippi ist Inhaber einer Staudengärtnerei in Meze an der französischen Mittelmeerküste, Autor und Gartengestalter. Sein Sortiment ist ausgerichtet auf Pflanzen für schwierige Standorte: trocken, windig, armer Boden, salzhaltiger Boden, etc. In diesem Buch stellt er 500 Arten von Stauden, Sträuchern sowie Kletterpflanzen vor und beschreibt die Bodenvorbereitung, Pflanzung, Pflege sowie die Überlebensstrategien der Pflanzen bei Trockenheit.
  • Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau e. V. (FLL) (Hrsg.) (2014): Fachbericht Staudenverwendung im öffentlichen Grün – Staudenmischpflanzungen für trockene Freiflächen.
  • Hertle, B. (2010): Kiesgarten. Blütenpracht ohne Gießen. Verlag Gräfe und Unzer, 6. Auflage, 144 S.
    Praxisnah und leicht verständlich geschriebenes Buch, das sich sowohl an den engagierten Hobbygärtner als auch den Profi wendet. Anleitungen zur Bodenvorbereitung, Pflanzenlisten sowie Hinweise zur Pflege erleichtern die Realisierung im eigenen Garten.
  • Hertle, B. (2023) Ganzjährig attraktive Beete bei Hitze und Trockenheit. Verlag Gräfe und Unzer, 144 S. Planung und Anlage von Kiesgärten als ideale Lösung für trocken, warme Standorte und als Lebensraum und Nahrungsgrundlage für Insekten und andere Tiere.
  • Schacht, M. und Adams, K. (2013): Die schönsten Kiesgärten. Verlag Georg D. W. Callwey, 160 S.
    Sehr schön illustriertes Buch mit handfesten Anleitungen und Tipps. Im Kapitel "Gestaltungsideen" werden vorbildliche geplante und umgesetzte Pflanzungen vorgestellt. Die dazugehörigen Pflanzenlisten und Pflanzpläne ermöglichen ohne Probleme die Umsetzung im eigenen Garten.
  • Wendebourg, T. (2020): Der Kies muss weg. Verlag Eugen Ulmer, 96 S.
    Der Autor klärt in diesem Buch auf, dass pflanzenlose Schotterflächen nicht pflegeleicht sind. Es können sich über die Jahre hartnäckige Unkrautnester bilden, denen man nur noch mit chemischen Mitteln Herr wird. Wurzelunkräuter, die als Pionierpflanzen auftreten, können zum Alptraum werden. Er verteufelt Steine im Garten nicht pauschal, sondern zeigt im letzten Kapitel wie man mit Kies und Schotter sinnvoll im Garten Akzente setzen kann.
Dr. Philipp Schönfeld
Autor

Ehem. Sachgebietsleiter Pflanzenökologie und Pflanzenverwendung

Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau

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