Nachhaltige Versickerungsleistung

Pflasterverwendung erfüllt ökologische Auflagen

Zu den Auflagen bei der Neugestaltung des Bade- und Campingplatzes Hegne am Bodensee gehörte die Wasserdurchlässigkeit des Bodenbelags. Das Pflastersteinsystem Arena erfüllt diese Anforderung. Foto: Arena

Kürzlich wurde der am Bodensee gelegene, Jahrzehnte alte Bade- und Campingplatz im Ortsteil Hegne der Gemeinde Allensbach komplett erneuert und modernisiert. Dabei war wegen der unmittelbaren Nähe zum Wollmatinger Ried, das unter Naturschutz steht, eine besondere Sensibilität gefordert.

Die Erschließungen zu den leicht und transparent konzipierten Betriebsgebäuden und den Stellplätzen der Camper wurden als Pflasterbeläge ausgeführt. "Das wichtigste Kriterium war ein hoher Fugenanteil für die Durchlässigkeit und Begrünung", erläutert Hans-Jörg Wöhrle, Inhaber von w+p Landschaften, Berlin. Er hat in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Schaudt in Konstanz den Planungswettbewerb gewonnen. "Niederschläge sollten auf dem Gelände verbleiben und der Vegetation sowie dem Grundwasser zugutekommen."

Gemeinde und Planer entschieden sich in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde für den Stein Arena XXL in einem graphitgrauen Farbton. Es handelt sich um unregelmäßige, abgerundete Pflastersteine in vier Ausführungen. Sie sind mit Längen von 170-200 Millimeter etwa um ein Drittel größer als die Standardformate des Systems. "Mit seiner naturnahen Anmutung ähnlich gespaltenen Kieseln passt Arena gut in den Uferbereich. Dabei sind die Steine dank der ebenen Oberseiten mit PKW und Wohnwagen befahrbar, bieten Laufkomfort, auch barfuß im Bade- und Campingbetrieb und ermöglichen den Terrassenmöbeln einen sicheren Stand. Deshalb konnten die Flächen trotz ihrer differenten Aufgaben einheitlich befestigt werden.

Der Fugenanteil beträgt etwa 20 Prozent bezogen auf die rund 1200 Quadratmeter Gesamtfläche. Daher werden Niederschläge rasch vollständig ins Erdreich abgeleitet. Bei fachgerechtem Einbau bleibt eine über den Normen liegende Versickerungsleistung dauerhaft erhalten. Für die Verlegung wurde ein Halbversatz in wechselnden Reihen gewählt. Die an den Rändern weniger beanspruchter Bereiche zunehmend geweiteten Fugen erhielten Raseneinsaaten. So findet eine Verzahnung mit den angrenzenden Wiesen statt.

Arena lädt wieder zum Wettbewerb ein

Doch mit Arenasteinen werden noch viele weitere Außenanlagen gebaut. Um auch in diesem Jahr wieder eine herausragende zu finden, lädt Arena wieder zum Wettbewerb Arena-Gestalter 2017 ein. Der Wettbewerb umfasst die getrennt prämierten Kategorien "Hausgärten" und "Freiraum/Objekte". Angesprochen sind alle in Deutschland ansässigen Garten- und Landschaftsarchitekten, GaLaBau-Betriebe sowie kommunale Auftraggeber.

Zur Teilnahme am Gestaltungswettbewerb genügt die kurze Beschreibung einer entsprechenden Baumaßnahme auf einem vorbereiteten Formular mit aussagekräftigen Fotos. Entwürfe sind auch willkommen, aber keine Bedingung. Es können beide Kategorien beschickt werden, auch mehrfach. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2017. Die Gewinner erhalten Preise von insgesamt 7000 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es bei braun-steine GmbH, Hauptstraße 5-7, 73340 Amstetten, Tel.: 0 73 31-3 00 30 oder auf der Web-Seite: www.braun-steine.de.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 07/2016 .

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