Rainer Guldin

Politische Landschaften - Zum Verhältnis von Raum und nationaler Identität

Wären Nationen nichts als imaginierte Gemeinschaften, würden sie im Wolkenkuckucksheim des Idealismus verdampfen. Durch die Projektion auf ein Territorium vergegenständlichen sie sich innerhalb von Grenzen. Sie werden sichtbar. Was im Zeitalter von Nationalismus und Imperialismus nach außen bedrohlich auftreten kann, soll nach innen befriedend wirken. Das Territorium wird zur landschaftlichen Topographie, und die Landschaft wird zu einer Typologie, die sich mit nationaler Politik metaphorisch vermengt. Sie wird zur Apotheose kollektiver...
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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 12/2014 .