Stadtgrün der Nachkriegsmoderne

Präsentation der Forschungsergebnisse

Am 15. November 2016 präsentieren der GALK-AK Kommunale Gartendenkmalpflege und weitere Kooperationspartner die Forschungsergebnisse zum Projekt "Nachhaltig gut – Das Stadtgrün der Nachkriegsmoderne". Abb.: FGD

Am 15. November 2016 präsentieren GALK-AK Kommunale Gartendenkmalpflege, Bund Heimat und Umwelt e. V. (BHU) und TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Fachgebiet Denkmalpflege, die Ergebnisse ihres gemeinsamen Forschungs- und Vermittlungsprojekts "Nachhaltig gut - Das Stadtgrün der Nachkriegsmoderne", das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird.

Eingebettet ist die Vorstellung der Forschungsergebnisse in eine Fachtagung. Diese findet in der Orangerie Kassel unmittelbar an der Karlsaue statt, einer Grünanlage, die durch die Bundesgartenschau 1955 deutlich geprägt wurde und bis heute ein anschauliches Zeugnis der Nachkriegsmoderne ist.

Seit Juni 2015 lenkt die Forschungsgruppe den Blick auf Qualitäten der damals entstandenen kommunalen öffentlichen Grünräume, um langfristig auf die Erhaltung des gartenkulturellen Erbes der 1950er- und 1960er-Jahre hinzuwirken, das in seiner typischen Formensprache und Materialität als Zeitzeugnis des gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Aufbruchs der Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeit gelten kann. Neben dem denkmalpflegerischen Aspekt sind auch die Potenziale dieser Anlagen für eine zukünftige, nachhaltige Stadtentwicklung ein Argument für ihren Erhalt.

Anhand einer breit angelegten Recherche, an der Fachleute und Ehrenamtliche beteiligt waren, wurde ein erster Überblick über die kommunalen beziehungsweise öffentlich zugänglichen Grünanlagen der Nachkriegsmoderne in den Groß- und Mittelstädten Deutschlands gewonnen. Die dabei erfassten Gestaltungsmerkmale sollen in einem "Leitfaden" zusammengestellt vor allem den verantwortlichen kommunalen Grünfachverwaltungen und Eigenbetrieben beim Erkennen der Gartenkunstwerke helfen.

Das im Forschungsvorhaben gewonnene Wissen wird in einer Publikation dokumentiert und soll dazu beitragen, den Wert der Anlagen einer interessierten, breiten Öffentlichkeit zu kommunizieren und das Bewusstsein für einen pfleglichen Umgang zu wecken und zu schärfen. Auch können der Politik, die Entscheidungen über Erhalt oder Veränderung und die Zuweisung von finanziellen Ressourcen fällt, auf diese Weise Fachvorgaben verständlich und transparent gemacht werden.

Programm und weitere Informationen finden Sie unter

www.denkmalpflege.tu-berlin.de/nachhaltig_gut/

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 08/2016 .

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