Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Dass der Klimawandel für uns Menschen von Jahr zu Jahr gesundheitsschädlicher wird, ist bekannt. Weniger gesprochen wird von den wirtschaftlichen Schäden und vom Investitionsaufwand in Deutschland, um Klimaresistenz in Städten und Gemeinden herzustellen.

Die volkswirtschaftliche Schadenssumme wurde nach einer Studie der Bundesregierung bis 2050 auf 900 Milliarden Euro geschätzt, wenn keine ausreichenden Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen werden. Hochwasserschutz, Qualifizierung und Neubau von Grünflächen sind nur einige von vielen Dingen, die finanziert werden müssen.

Besonders kleinen Städten und Gemeinden fällt es schwer, diese Investitionssummen aufzubringen. Selbst die Eigenmittel zur Beantragung von Fördermitteln sind meist gar nicht vorhanden. In der Studie galt dies für knapp 75 Prozent aller befragten Kommunen. Noch schlechter sieht es beim Personalbedarf aus. Bei 80 Prozent der Befragten fehlen Menschen mit hinreichender Qualifikation, um den Transformationsprozess zu bewältigen.

In Hessen wurden daher "Klimaquartiere" als Projekte in kleinen Kommunen eingeführt, bei denen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig eingebunden sind, interdisziplinär gearbeitet wird und Kommunen untereinander im intensiven Informationsaustausch stehen, um Klimaschutz und Klimaanpassung besser verbinden zu können. Ein kleiner aber sinnvoller Anfang für eine große Aufgabe.

Kommen Sie gut ins neue Jahr!

Beste Grüße,
Ihre Mechthild Klett

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