Sabrina Wilk
Zeichenlehre für Landschaftsarchitekten: Handbuch und Planungshilfe

Im Übrigen bleibt die Handzeichnung trotz digitaler Einflüsse im Berufsalltag der Landschaftsarchitekten eine einzigartige, oft sogar künstlerische Ausdrucksform – vom großmaßstäblichen Masterplan bis hin zu Entwurfskonzepten, dynamischer Vegetation und genauen baulichen Details. Wer etwa die zahlreichen Beispiele Wilks betrachtet, wie Landschaftsarchitektinnen auf Lageplänen Bäume zeichnen können (Kapitel 3, ab S. 42), wird dies nicht mehr nur als schnödes Handwerk sehen.
Das Handbuch soll nach Wilks Worten "anleiten und inspirieren". Es ist als Einstieg für das Zeichnen und Darstellen im Landschaftsarchitekturstudium gedacht, aber auch als hilfreiches Nachschlagewerk für berufstätige Landschaftsarchitekten oder Gartengestalterinnen. Wilk geht auf wichtige Fertigkeiten aus dem Studium wie etwa das maßstäbliche Zeichnen ein. Gleichzeitig erklärt sie auch, wie aus einer handwerklich einwandfreien Zeichnung etwas Besonderes werden kann – wie etwa ein Pflanzbeet trotz grafischer Reduktion lebendig und unregelmäßig wirkt.
In Kapiteln über Ansichten und Schnitte, Parallelprojektionen oder Perspektiven versucht Wilk neben der einfachen Vermittlung des Handwerks auch die Freude am Zeichnen zu wecken. Gerade bei Studierenden, für die diese Handarbeit am Anfang mühsam sein kann. Wer sie jedoch konstant anwendet, hat gute Chancen, sich weiterzuentwickeln und sich dadurch selbst zu motivieren.
nt
SUG-Stellenmarkt













