Pflasterkantensicherung

Schiene ersetzt aufwendige Randbefestigungen aus Beton

Die einzelnen Elemente werden durch das patentierte "Snap and Spike"-System fest miteinander verbunden und machen zusätzliche Verbinder überflüssig. Foto: Weber Baumaschinen und Fahrzeuge GmbH

Immer öfter wird bei Ausschreibungen im kommunalen Bereich der Verzicht auf den Einsatz von Beton gefordert. Wege bauen ohne Betonrückenstützen? Hier schlägt die große Stunde von SnapEdge. Doch was verbirgt sich hinter der Bezeichnung? SnapEdge ist ein Kantensicherungssystem der Weber Baumaschinen und Fahrzeuge GmbH, mit dem Pflasterflächen eingefasst und gesichert werden können. Mit nur einem Bauteil können Geraden, Innenradien, Außenradien, Innenecken, Außenecken oder sogar komplette Radien erstellt werden und damit aufwendige Randbefestigungen aus Beton ersetzt werden. Mit wenigen Handgriffen ist das System einsatzbereit. Mit einer Gartenschere schneidet man die hinteren Stabilisatoren der Schiene ein und kann sie in die gewünschte Form biegen.

Die Schiene ist vollständig aus Recyclingmaterial hergestellt. Auch beim Einbau entsteht kein Abfall. Die einzelnen Elemente werden durch das patentierte "Snap and Spike" System fest miteinander verbunden und machen zusätzliche Verbinder überflüssig. Die flexible Schiene wird einfach mit 300 Millimeter langen Erdnägeln aus Stahl befestigt. Diese bieten einen sicheren Halt und sind auch bei der Verarbeitung wesentlich stabiler als Plastenägel.

Hitzeschäden auf Rasenflächen wie bei Betonkanten treten nicht mehr auf, denn das System wirkt einerseits als Wärmesperre und andererseits können die Graswurzeln durch das offene Design durchwachsen. Durch die gewollte Grasverwurzelung wird Stabilität und Belastbarkeit noch zusätzlich erhöht. Selbst Pkw können die gepflasterten Flächen befahren.

Die Form der patentierten Schiene bringt zusätzliche Stabilität in das klassische L-Profil. SnapEdge kann vor oder nach dem Pflasterverlegen eingebracht werden. Die Steghöhe beträgt 50 Millimeter. Unter Beachtung der Einbaurichtlinien lassen sich mit einer Schiene neben diversen Pflasterarten auch Terassenplatten verarbeiten. Baumscheiben und Grabbegrenzungen sind weitere Anwendungsgebiete.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 04/2018 .

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