Grünflächenpflege

Schnelles Arbeiten mit Mähflügeln

Über 1000 Stunden war der neue Supermäher TriCut von Wiedenmann in der Erprobung. Nicht im eigenen Hinterhof, sondern bei einem kommunalen Anwender. Die Gemeinde hat mit der Intensivpflege ihrer 25 Sportplätze allerhand zu tun. Ihr Baubetriebshof unterhält deshalb einen Gerätepark von diversen Herstellern. In den 17 Ortsteilen sind insgesamt 28 Hektar Haupt- und Nebenflächen zu bearbeiten.

Von April bis Oktober fährt die Gemeinde zwei Schnitte pro Woche. Man mäht bewusst viel: Je häufiger, umso rentabler die Aufgabe, hieß es. Den finanziellen Vorteil realisiert man durch das Schnittgut: Es bleibt einfach liegen, denn die Halme sind so kurz, dass sie in der Grasnarbe verschwinden. Mulchen inklusive, sozusagen. Die Kosten durch die Grasaufnahme und die Entsorgung über den Abfallzweckverband, den man im Herbst für das Laub schon reichlich genug in Anspruch nehmen muss, entfallen also vollständig.

Seine Arbeitsbreite macht den TriCut-Mäher besonders effizient: Neun Bahnen, und das kleine DFB-Fußballfeld ist abgemäht. Wiedenmann kombinierte dafür drei einzelne Mähdecks: eines vorn, zwei hinten. So ergeben sich drei ineinander laufende Mähspuren, statt einer. Knapp 5 Meter beträgt die Arbeitsbreite; ein Rekordwert. Nur am Schlepper ist dies möglich: Mindestens 30 Kilowatt Motorleistung und 1000 Umdrehungen pro Minute sind nämlich Voraussetzung. Auf 230 Zentimeter Arbeitsbreite bringt es das Frontwerk. Ans Heck hat der Hersteller ein Duplexwerk mit Mähflügeln gesetzt. Es wird über den Normdreipunkt Kat I/II betrieben, wofür 540 Umdrehungen pro Minute reichen.

Den Antriebskraftbedarf der gesamten Einheit gibt Wiedenmann mit 52 Kilowatt an. Die beiden Mähflügel mit je 180 Zentimeter Arbeitsbreite werden über ein Verteilergetriebe mit Magnetkupplung versorgt, die Messer laufen über Riemen. Augenmerk legte Wiedenmann auf die leichte Bedienbarkeit der komplexen Maschine. Die Funktionen lassen sich mit wenigen Tastendrücken einstellen. Die Flügel etwa werden hydraulisch bewegt. Auch lässt sich das Deck bei laufendem Motor bis 30 Zentimeter anheben, um den mähenden Traktor schnell manövrieren zu können. Bei höherem Anheben schaltet der Antrieb selbsttätig ab und bremst die Messer aus Sicherheitsgründen.

Rund 980 Kilogramm wiegt der im Transport nur 245 Zentimeter breite und 160 Zentimeter tiefe Heckanbau. Das Gewicht ist eigentlich kein Faktor, denn das Frontdeck entlastet die hintere Achse.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 04/2021 .

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