Deutscher Städte- und Gemeindebund

Schutz gegen zunehmendes Hochwasser gefordert

„Nach einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung aus dem Jahre 2018 droht sich die Zahl der von Hochwasser und Überschwemmungen betroffenen Menschen in Deutschland bis in die 2040er Jahre zu versiebenfachen. Daher gilt: Wasser braucht bei allen Planungen und Maßnahmen mehr Raum. Auch muss die Hochwassersensibilität der Bevölkerung verstärkt werden“, sagt Bürgermeister Arpad Bogya aus Isernhagen und Vorsitzender des Deutschen Städte und Gemeindebund-Ausschusses für Städtebau und Umwelt.

Anlass war der „Tag der Kommunen“ im Rahmen der Weltmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft (IFAT) in München. „Bund und Länder müssen die Kommunen beim Aufbau einer Starkregenvorsorge unterstützen. Dies erfordert die Bereitstellung von Fördermitteln - wie schon bei vielen Klimaschutzmaßnahmen – auch für Maßnahmen der Starkregenvorsorge“, ergänzte DStGB-Umweltexperte Norbert Portz. Ein Beispiel sind der Bau von Regenrückhaltebecken und eine verstärkte Schaffung kommunaler und privater Freiflächen zur Versickerung von Starkregen und Hochwässern.

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