Drei neue Parks zur Landesgartenschau Lahr

Trilogie aus Gärten, Ufern und Bewegung

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Stege aus dem Auenwäldchen. Foto: Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH

Die Park-Trilogie Seepark, Bürgerpark und Kleingartenpark entsteht am Siedlungsrand des Lahrer Westen auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen. Während Bürgerpark und Kleingartenpark in direkter Nähe zu Wohn- und Schulquartieren liegen, ist der große neue Seepark jenseits der Bundesstraßen in Zukunft über eine neue Fuß- und Radwegebrücke zu erreichen. Das Brückenbauwerk wird über seinen hohen Pylon in Zukunft schon von weitem als markante Landmarke wahrgenommen. Die 50 Meter hohe Pylonbrücke mit einer Länge von 290 Meter und einer Breite von 3,5 Meter schafft über einen eleganten Bogen den Anschluss in den Seepark. Hier trifft er den von Süden kommenden Radweg aus der Rheinebene und garantiert dadurch eine erhöhte Vernetzung der Stadt mit der angrenzenden Region.

Die besondere Qualität der neuen Parks liegt darin, die verschiedenen Grünräume mit unterschiedlichen Charakteren zu entwickeln. Das führt auf der einen Seite zu einem vielfältigen Angebot für die Naherholung der Lahrer Bürger, auf der anderen Seite entstehen ökologische Rückzugsmöglichkeiten für Flora und Fauna. Während im Bürgerpark durch die Spiel- und Sportmöglichkeiten wie Kletterturm, Fußballfelder und Verkehrsübungsplatz neue Freizeitmöglichkeiten entstehen, werden Feucht- und Schmetterlingswiesen sowie das neue Auenwäldchen im Anschluss an ein bestehendes Saatkrähenhabitat im Seepark die ökologische Diversität stärken. Alle Parkteile erhalten ein differenziertes Wegesystem. Hier spielen die breiten Rundwege eine besondere Rolle, denn sie werden von Jogger und Fahrradfahrer gerne genutzt werden. Im Seepark und im Kleingartenpark werden alte Obstsorten aufgepflanzt, um die regionstypischen Streuobstgärten zu bewahren.

Übersichtsplan Daueranlage mit Ausstellungskonzept. Die neue Park-Trilogie im Lahrer Westen. Abbildung: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH

Spielplatz Apfelquatsch. Große Apfel-Spielelemente aus GFK in der Blumenwiese mit Streuobstbäumen alter, regionstypischen Sorten. Abbildung: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH

Der naturnahe Seepark schafft es, durch den neu angelegten Landschaftssee mit Badenutzung und seinen weitläufigen Wiesenflächen eine besondere Rolle für ein intensives Naturerlebnis zu ermöglich. Neben den attraktiven Spiel -und Liegewiesen entlang der mit Trauerweiden begleiteten Seepromenade ist der südliche Park als Rückzugsraum für Spaziergänger und Ruhesuchende konzipiert. Das Auenwäldchen lädt mit verwunschenen Pfaden ein, den krautigen Unterwuchs zu durchkämmen und die kleinen Farninseln zu entdecken. Im Auenwäldchen entsteht zudem ein kleiner Aussichtsturm, von dem aus der Blick zurück über den See auf die Stadtkulisse inszeniert wird und man Vögel und andere Tiere beobachten kann.

Trotz unterschiedlicher Charaktere der drei Parkanlagen, tauchen in allen Bereichen wiederkehrende Elemente auf. Konzeptionell verstärkt sich dadurch der Zusammenhalt der neuen Parkanlagen. Neben dem Rundweg, der in allen drei Teilen als Ringerschließung dient, steht vor allem das raumbildende Pflanzkonzept im Vordergrund. Ein Saum aus Bäumen umschließt die inneren Parkflächen und grenzt sie räumlich von den angrenzenden Bebauungen ab. Ergänzt wird das Gestaltungskonzept durch ein einheitliches Auftreten der Ausstattungselemente wie Bänke, Leuchten, und Geländer in Farbe, Form, Materialität.

Der Bürgerpark - von Sportlern, Römern und Philosophen

Der Bürgerpark schließt die Lücke der bebauten Siedlung im Lahrer Westen zwischen der B 3 und der Otto-Hahn-Straße entlang der Römerstraße. Er ist durch zwei Themenbereiche geprägt. Auf der einen Seite liegt der Stadtgarten Vicus auf der anderen Seite der Spiel- und Sportpark, der mit neuen Architekturen einer Kita und einer Dreifeldsporthalle ergänzt wurde.

Für die angrenzenden Wohn- und Schulquartiere entsteht hier eine der größten innerstädtischen Freizeit- und Erholungsflächen Lahrs.

Stadtgarten Vicus

Archäologische Untersuchungen haben auf den Flächen des jetzigen Stadtgartens eine römische Siedlung nachgewiesen. Die im Boden vorhandenen Tone wurden in Öfen zu Keramik gebrannt und entlang der Handelsstraße verkauft. Die typisch römischen Langhäuser wurden landschaftsarchitektonisch interpretiert und mit großen formgeschnittenen Lindenblöcken nachgezeichnet.

Die Via Ceramica ist das Kernstück des Stadtgartens. Als zentrale Achse von der Stadt kommend leitet sie über die Brücke in den Seepark. Mit einer Breite von vier Metern schiebt sie sich durch den Bürgerpark vom Stadtentrée im Norden knapp 280 Meter bis zum südlichen Entrée Brückenschlag. Ihr Belag aus Klinker erinnert an die Tonarbeiten in der ehemaligen Römersiedlung. Wie der Rundweg, liegt auch die Via Ceramica 16 Zentimeter erhöht "auf" dem Park über der Rasenebene. Die geschnittenen Linden mit ihren dichten Baumdächern stehen auf einen Meter hohen Rasenplateaus, wodurch der Grabungsschutz im Mauerfeld gewährleistet werden kann. Der offene Vicus mit seinen freien Rasenplateaus nimmt Bezug zu den Römergärten die im rückwärtigen der Langhäuser lagen. Die Flächen sind offen gestaltet und verleihen dem Ort eine wohltuende Ruhe im Kontrast zum lebendigen Spiel- und Sportpark.

Spiel- und Sportpark

Der Spiel- und Sportpark steht für Dynamik, Vereins- und Individualsport im Bürgerpark. Die bestehenden Sportnutzungen des Sportparks Lahr und der Ortenauhalle werden westlich des Blockheizkraftwerks thematisch weitergeführt und in ein übergeordnetes Passepartout aus Asphalt eingelegt.

Via Ceramica, Landschaftsarchitektonische Übersetzung der Römischen Zivilsiedlung (Vicus). Foto: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH

Konzeptionelle Herleitung. Via Ceramica und Vicus. Abbildung: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH

Tierzimmer Kobel im Auenwäldchen. Eine geodätische Kugel zum Bespielen und als Treffpunkt die Natur zu erkunden. Foto: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH

Ein vielfältiges Spielangebot aus Kunst- und Echtrasenfeldern, einem Kletterturm des Deutschen Alpenvereins, ein Multifunktionsspielfeld, einem großen Spielplatz an der Kita und einem Verkehrsübungsplatz sind über einen homogenen Asphalt zusammengefasst. Das Addieren grafischer Muster auf dem glatten Asphalt erweitert die Nutzungsmöglichkeiten der befestigten Fläche über die reine Funktion der Erschließung hinaus. Mit einem Augenzwinkern verleiten kleine Details in der Grafik zu freiwilligen Umwegen und Aufenthalt im Spiel- und Sportpark.

Kleine Ruhezonen dienen als Treffpunkte und laden zum "Time-out" im Schatten von dunkelblättrigen Ahorne ein.

Hain der Philosophen

Der Bürgerpark wird durch die bestehenden Vegetationsvolumen der Neupflanzungen und durch die Brückenrampen räumlich eingefasst. Hierdurch entsteht der Hain der Philosophen. Er fungiert als Filter zu den angrenzenden Straßenräumen und versteht sich als ruhiger Rückzugsraum im Kontrast zu den lauten Sportanlagen und dem streng gestalteten Stadtgarten Vicus.

Der Hain der Philosophen erhält eine wellenartige Topografie, die mit einer weichen Krautansaat überzogen ist. Schmale Pfade aus Rindenmulch erschließen den Hain und ermöglichen ein Durchschreiten abseits der großen Wege.

Der Hain ist mit mehrstämmigen Gehölzen bepflanzt die sich durch besondere Blüten (Magnolien, Blauglockenbaum) oder Blattmerkmale (Catalpa, Ahorne) auszeichnen.

Auch das Bürgerwäldchen ist hier verortet. Auf circa 1.700 Quadratmetern modellierter Wiesenfläche im Norden werden vom Freundeskreis LGS Lahr Bäume gepflanzt und der Raum thematisch besetzt.

Der Seepark - Vom Landschaftsraum zum Landschaftspark

See

Mit mehr als 21 Hektar ist der Seepark der größte Teil der Park-Trilogie. Den Kern des Landschaftsparks bildet der neugestaltete See. Die 2,7 Hektar große Wasserfläche kann im Bereich der Seeterrasse zum Baden genutzt werden. Jenseits des großen Steges über den See liegt der landschaftliche Teil des Sees indem keine Badenutzung stattfinden soll. Der See wurde auf die bestehenden Tonhorizonte aufgebaut, um die natürlichen wasserhaltenden Eigenschaften der Böden zu nutzen.

Die Seiten und Böschungen des Sees sind neu aufgebaut und über neue Wiesenflächen sanft an das anstehende Gelände angeschlossen. Die Wasserqualität des Badesees wird ganzjährig über vegetative und mineralische Filterzonen sowie Wasseraustausch gewährleistet. Die Ufer des Sees sind vielseitig gestaltet. Im Badebereich gelangt man über einen breiten Sandstrand ins Wasser, Uferseiten sind mit breiten Schilfsäumen bepflanzt und ein breiter Holzsteg mit Geländer überquert den See und bietet schöne Blicke über die Wasserflächen. Neben dem See selbst prägen die weitläufigen Wiesenflächen und der lockere Saum aus Bäumen den Landschaftspark.

Im landschaftlichen Seeteil ist entlang der Uferpromenade ein Ufergarten angelegt. Die mit Gabionen eingefassten Gartenflächen liegen im See und sind mit Wasser- und Uferstauden bepflanzt.

Blick über die Baustelle Seepark auf den westlichen Teil der Stadt. Foto: Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH

Holzsteg mit Sitzelement im Seepark. Blick über den See. Foto: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH

Geprägte Klinker mit dem Claim der Landesgartenschau Lahr. LARUM CRESCIT, LARUM VIVIT, LARUM MOVET MMXVIII – Lahr wächst, lebt, bewegt 2018. Foto: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH

Gräsermeer im Seepark. Foto: Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH

Die Umwandlung der ehemaligen Ackerflächen in einen Landschaftspark erweitert nicht nur die Naherholungsmöglichkeiten der Lahrer Bürger, sondern schafft für die Flora und Fauna durch die naturnahe Gestaltung neue Lebensräume.

Seeterrasse

Die Seeterrasse bildet mit dem Haus am See einen zentralen und urbanen Schwerpunkt im Park. Die platzartig gestaltete Terrasse ist direkt vom Brückenschlag aus erreichbar und dient als Gelenk zum Badebereich, der Uferpromenade und zum Rundweg in Richtung Süden.

Die Terrasse erhält ihren Reiz aus dem Gegenspiel der naturnahen Umgebung und urbanen Charakter mit gastronomischer Nutzung. Auf der Seeterrasse sind in drei kreisförmig gestaltete Sanddünen mit Gräsern und großen Kiefernbäume angelegt. Sie verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre und schaffen schattige Orte an heißen Sommertagen.

Seepromenade

Die rund 500 Meter lange Seepromenade bildet die übergeordnete Wegeverbindung im Seepark, sie läuft von der Seeterrasse in Richtung Vogesenstraße und dem Lahrer Bahnhof.

Auf der Promenade wird man von einer Reihe Trauerweiden (Salix alba `Tristis´) begleitet, die Schatten spenden und mit Sitzelemente ergänzt sind. Die Weiden stehen in einem Streifen aus wassergebundener Decke. Davor erstreckt sich ein 3,5 Meter breiter Streifen aus Ortbeton mit freigewaschenem Zuschlag aus Kalkstein.

Der Badestrand erstreckt sich über rund 120 Meter entlang der Promenade im östlichen Teil und definiert den Badebereich des Sees. Den Übergang von Promenade zum Strand bildet eine Sitzstufe aus. Im Bereich des Natursees wird die Seepromenade vom Ufergarten begleitet.

Auenwäldchen

Auf der Südseite des Sees, gegenüber der Seepromenade, liegt das Auenwäldchen. Auf rund zwei Hektar wird das bestehende Saatkrähenhabitat mit dem Landesgartenschaugelände räumlich verbunden und vor einer intensiveren Freizeitnutzung geschützt. Das Auenwäldchen ist damit Puffer zwischen erlebbarem Landschaftspark und zu schützendem Naturraum.

Das Auenwäldchen ist mit kleinen Lichtungen aus Farnen ergänzt, die über Pfade aus Rindenmulch entdeckt werden können. Durch die hügelartige Modellierung der Flächen entstehen wechselfeuchte Zonen mit ökologischem Mehrwert. Im Auenwäldchen entsteht ein Aussichtsturm mit Blick über den See in Richtung Stadt und in die Landschaft. Aus dem Rand des Auenwäldchens schieben sich Holzstege durch den Schilfsaum bis auf den See hinaus. Diese ermöglichen jenseits des Badebereiches noch einmal einen besonderen Blick über den See.

Gräser- und Wiesenflächen

Der landschaftlich gestaltete Seepark wird neben dem zentralen See von weiten Wiesenflächen und Baumpflanzungen geprägt. Die Rasenfläche entlang der Promenade im Bereich der Badezone wird in den Sommermonaten intensiv von Badegästen zum Sonnenbaden, Ballspielen etc. genutzt werden. Es ist auch denkbar, dass in diesem Bereich temporäre Open Air-Veranstaltungen stattfinden. Die äußeren Wiesenflächen sind durchzogen von gemähten Wiesenwegen, die je nach Nutzungsintensivität stärker oder schwächer ausgeprägt sind. Diese geschwungenen Wiesenwege führen zu versteckten Wiesenzimmern, die den Besucher zum Entdecken, Spielen oder Verweilen einladen.

Blick über die Via Ceramika. Foto: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH

Pflanzinsel im Auenwäldchen aus Farnen und Hemerocallis unter Schattennetzen. Foto: Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH

Eine intensiv gestaltete Gräserfläche an der westlichen Seekante bildet durch ihre Pflanzung besonderen gärtnerischen Akzent. Das Wechselspiel zwischen unterschiedlichen Wuchshöhen und Farben der Gräser verändert sich im Laufe der Jahreszeiten und bieten damit einen abwechslungsreichen Erlebnisraum für die Besucher.

Rundwege

In allen drei Parkteilen gibt es jeweils einen breiten Rundweg zwischen den Bäumen des Saums und den offenen Flächen. An ausgewählten Stellen transformiert sich der Randstein des Weges und ermöglicht das Sitzen am und auf dem Rundweg. Das Sitzen am Rundweg entsteht durch die Verbreiterung des inneren Randsteins auf 100 Zentimeter. Im gleichen Zug senkt sich der Boden und legt den transformierten Randstein nach unten frei, so dass eine 18 Meter lange Sitzkante entsteht. Neben dieser Sitzmöglichkeit wird auch das Sitzen auf dem Rundweg durch Bankelemente mit Holzauflage, Lehne und Bügel von älteren Besuchern möglich sein.

Kleingartenpark - Nachbarschaftliches Gärtnern

Konzept

Der landschaftsplanerische Entwurf für die Landesgartenschau sieht neben einem städtischen und einem landschaftlichen Parkteil (Seepark und Bürgerpark) auch eine Kleingartenanlage vor. Besonderes Merkmal dieser Anlage ist der hohe Anteil an öffentlichen Freiflächen. Neben dem individuellen Gärtnern steht Kommunikation und Gemeinschaft im Vordergrund. Das macht die Kleingartenanlage zum KleingartenPARK. Die Bestandsbäume entlang der Römerstraße werden durch Eschen und Ahorne ergänzt und charakterisieren mit ihrer prägnanten Herbstfärbung "Indian Summer" den Kleingartenpark.

Die Kultivierung alter, regionstypischer Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen durchziehen in freier Setzung die öffentlichen Bereiche und privaten Parzellen. Zwischen den Parzellenblöcken verlaufen ökologische Entwässerungsmulden. Die mit Weiden und Erlen bepflanzten "Raumfugen" dienen einerseits der Versickerung von Dach- und Oberflächenwasser, andererseits sind sie durch ihre ökologische Vielfalt Erlebnisraum für Kinder.

Gemeinschaftsflächen Flächen im Kleingartenpark

Die öffentlichen Flächen im Kleingartenpark Römerstraße bieten für die Pächter und Besucher ein zusätzliches Nutzungsangebot der Anlage. Die Blumenwiese dient Familien und Kindern aus der Nachbarschaft als Spielbereich. Die öffentlichen Wiesenfugen werden für Grillfeste, Initiativprojekte rund um das Gärtnern und anderen Aktivitäten zur Verfügung stehen.

Parzellenstruktur

Die zur Pacht stehenden Parzellen werden durch ein übergeordnetes Farbkonzept gegliedert. Die in Blöcken zusammengefassten Parzellen sind jeweils einem Farbthema zugeordnet. Die Farben Gelb, Rot, Blau und Grün werden in entsprechend farbige Heckenpflanzen und Maschendrahtzäune übersetzt.

Die farbigen Zäune laufen mit den Hecken um die Parzellenblöcke und trennen die einzelnen Parzellen untereinander ab und bieten ein wechselndes Farbspiel durch die Jahreszeiten. Die Gartenlauben ordnen sich dem Farbkonzept unter und werden in den jeweiligen Parzellenfarben hergestellt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 04/2018 .

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