Nordrhein-Westfalen

Umweltministerium stärkt Revierparks im Ruhrgebiet

Der Revierpark Wischlingen in Dortmund. Foto: CC By-SA 3.0

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen fördert die fünf Revierparks in der Metropole Ruhr. In Oberhausen übergab Umweltministerin Ursula Heinen-Esser Ende Juli Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 18 Millionen Euro an den Regionalverband Ruhr. Weitere rund 5 Millionen Euro werden in den nächsten Wochen folgen. "Die Revierparks sind integraler Bestandteil der grünen Infrastruktur in einer dicht besiedelten Region wie dem Ruhrgebiet. Solche Orte erhalten die Biodiversität, tragen zur Klimafolgenanpassung bei und erhöhen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Daher müssen wir die Revierparks weiterentwickeln und ihre Funktionen im Netz der grünen Infrastruktur ausbauen", sagte Ministerin Heinen-Esser bei ihrem Besuch des Revierparks Vonderort, der auf dem Stadtgebiet von Oberhausen an der Grenze zu Bottrop liegt.

Die fünf Revierparks liegen mitten im Ballungszentrum der Metropole Ruhr und reichen von Duisburg im Westen bis nach Dortmund im Osten der Region.

Während im Duisburger Revierpark Mattlerbusch mit einem neuen Spiel- und Bewegungsbereich sowie mit dem Projekt "Interkulturelles Gärtnern" Attraktionen entstehen sollen, wird der Revierpark Vonderort unter Beteiligung der Städte Oberhausen und Bottrop zum "Park in Bewegung". Innovative und moderne Stationen des Bewegungs- und Naturlehrpfads laden die Besucherinnen und Besucher zukünftig ein, das eigene Können auf die Probe zu stellen und gemeinsam aktiv zu werden.

Mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro will der Regionalverband Ruhr (RVR) die Parks bis 2022 modernisieren und nachhaltig verändern. In jedem Revierpark sollen Maßnahmen in Höhe von 5,5 bis 6 Millionen Euro umgesetzt werden. Bei der Entgegennahme der Förderbescheide sagte Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr: "Mit seiner Idee der Revierparks hat der Ruhrsiedlungsverband, der heutige RVR, vor 50 Jahren Zukunft gestaltet. Es sind besondere Orte der Begegnung und grüne Oasen in dem industriell geprägten Kernraum des Ruhrgebiets entstanden. Unverändert wichtig für die Menschen in der Metropole Ruhr werden sie jetzt neu aufgestellt. Damit sind sie ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur IGA 2027. Unser Anspruch ist es, die grünste Industriemetropole der Welt zu werden."

Die Weiterentwicklung der Revierparks zu ökologisch wertvollen und integrativen Orten der Umweltbildung und Begegnung erfolgt im Rahmen des RVR-Handlungskonzeptes "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020". Erlebnisreiche und barrierefreie Bildungs- und Spielangebote in der Natur sollen diese aufwerten. In den nächsten drei Jahren bekommen die Revierparks etwa Grüne Klassenzimmer und Naturlehrpfade, vielfältige Pflanzenwelten und barrierefreie Eingangsbereiche sowie Wege.

Die Realisierung der Maßnahmen wird zu 80 Prozent durch das Land und die EU im Rahmen des EFRE-Aufrufs "Grüne Infrastruktur NRW" ermöglicht. EFRE ist der Europäische Fonds für regionale Entwicklung. Die übrigen 20 Prozent deckt der RVR über Eigenmittel ab.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 09/2019 .

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