Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
Ende der 1970er Jahre entwickelte sich mehr und mehr Widerstand gegen dieses Konzept, der Umweltschutz rückte ins gesellschaftliche Bewusstsein. Städtisches Grün wurde mit den historischen Gärten, den Spielplätzen und Friedhöfen, den Straßenbäumen, den kleinen und großen Grünflächen ein wertvolles öffentliches Gut. In den 1980er Jahren begannen die zahlreichen Bürgerinitiativen im Umweltschutzbereich.
Und mit den ersten Auswirkungen des Klimawandels haben öffentliche Grünflächen, Parkanlagen und Gartenkunst einen neuerlichen Schub bekommen. Heute sprechen wir von grüner und grauer Infrastruktur - Begriffe, die die kommunale Daseinsvorsorge und Fürsorge für die Bevölkerung betonen.
Inzwischen haben Digitalisierung und Künstliche Intelligenz ein neues Zeitalter eingeläutet und auch Stadt+Grün wird sich transformieren. Ab September werden wir in einem neuen Projekt und mit neuer Anmutung als “Neue Landschaft” firmieren. Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen der gleichnamigen Fachzeitschrift bieten wir Ihnen weiterhin die grüne Expertise, die Sie von uns gewohnt sind.
Wir verabschieden uns nach 75 Jahren vom Titel Stadt+Grün, blicken erwartungsfroh der neuen Ausgabe entgegen und freuen uns sehr, wenn Sie uns als “Neue Landschaft” weiterhin zugewandt und verbunden bleiben.
Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Mechthild Klett
SUG-Stellenmarkt


