Zürich

Verleihung des Evariste-Mertens-Preises

Der Siegerentwurf H. Societas von Roman Häne aus Waldstatt. Foto: Grün Stadt Zürich

Für den schmalen Spickel mit Pflanzgärten neben dem Areal der Fabrik am Wasser soll im Sinne des Landschaftsentwicklungskonzepts Limmatraum Zürich eine optimale Neugestaltung gefunden werden. Hierfür wurde vom Bund Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen (BSLA) zusammen mit Grün Stadt Zürich ein Projektwettbewerb im Rahmen des Evariste-Mertens-Preises 2012 ausgeschrieben. Der nach dem bedeutenden Schweizer Gartenarchitekten Evariste Mertens (1846-1907) benannte Preis wird vom BSLA alle zwei Jahre zur Förderung der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten junger Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten unter 35 Jahren ausgelobt.

Im Rahmen des Wettbewerbs war ein Projekt zu entwickeln, das die Grünfläche bei der Fabrik Am Wasser in einen attraktiven Quartierpark überführt. Es wurden innovative Lösungen gesucht unter Berücksichtigung der Erholungsqualität, der Sichtbeziehungen sowie der Zugänglichkeit und Erlebbarkeit der Limmat. Gleichzeitig galt es, die Anforderungen an den Hochwasserschutz sowie an die Ökologie, die Naturräume und den Artenschutz zu erfüllen.

Mit dem siegreichen Projekt "H. Societas" von Roman Häne, Waldstatt, und Silvio Spieler, Allensbach, erhalte das Quartier eine spannungsvolle Parkanlage am Fluss mit hoher Aufenthaltsqualität und Möglichkeiten zur Aneignung durch die Bevölkerung, zum Beispiel für gemeinsames Gärtnern, so das Urteil der Jury. Die künftige Anlage biete gute Voraussetzungen für einen beliebten Begegnungs- und Erholungsort und habe das Potenzial, sich zu einer weiteren Perle im Limmatraum zu entwickeln. Die Projektverfasser schlagen einen Park Am Wasser vor, der sich zur Limmat hin orientiert, und einen Quartierplatz an der Strasse. Eine klassische Anlage, mit vertrauten Elementen wie geschnittenen Hecken, Bäumen und Liegewiese, bietet Räume für die sich wandelnden Bedürfnisse des Quartiers. Verschiedene sogenannte Gartenzimmer, die aus den bestehenden Nutzgärten hervorgehen, begrenzen den Park und bieten die Möglichkeit unterschiedlicher Nutzungen durch die Quartierbevölkerung. Jedes Gartenzimmer ist mit einer eigenen Heckenart bepflanzt, was die relativ strenge Konzeption auflockert. Der bestehende Kinderspielplatz ordnet sich als weiteres Gartenzimmer geschickt in die Parkstruktur ein. Eine kleine Kanzel am Kloster-Fahr-Weg gibt den Blick auf die Limmat frei. Die Preisverleihung fand am 14. Januar 2013 in Zürich statt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 02/2013 .

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