Fallschutz

Wasserdurchlässiger Belag federt Stürze bis drei Meter Höhe ab

Spezialisierte Kutter-Mitarbeiter errichten den Fallschutz in der neuen Outdoor-Spielanlage der Gröbenbach-Grundschule in Gröbenzell. Foto: Hermann Kutter GmbH & Co. KG

Immer mehr Schulen im Süden Deutschlands bieten Ganztageskonzepte an. So auch die Grundschule Gröbenzell bei München. Dort erhielt der gesamte Außenbereich ein neues, zu Spiel und Bewegung motivierendes Gesicht. Die Formensprache nimmt die locker rechtwinklige Anordnung der Gesamtanlage auf.

Zusätzlich zu Allwetter-Sportplatz und Laufbahn plante die Schule einen intensiv bespielbaren Outdoor-Bereich. Für die Kletterwand und die modellierten Spielhügel kam nur ein wasserdurchlässiger Fallschutz in Frage. Denn sämtliches Regenwasser soll auf dem Grundstück versickert werden.

Der Memminger Sportanlagen- und Landschaftsbauer Hermann Kutter GmbH & Co. KG setzte diese Pläne um. Mit dem Kutter-eigenen, wasserdurchlässigen Fallschutzbelag Play & Fun konnte das Unternehmen alle Arbeiten aus einer Hand realisieren.

Der fugenlose Einbau des pflegeleichten Fallschutzes erfolgte vierfarbig und gemäß DIN EN 1177. Die Kletterwand sichert eine hochelastische Tragschicht aus EDPM-Gummigranulat ab. Die Hügel dagegen sind mit einer gebundenen Tragschicht aus Drainbeton modelliert, die keine Verformung erlaubt. Als Deckschicht mit einer erhöhten Stärke von 20 Millimeter federt der Fallschutzbelag Stürze aus bis zu drei Meter Höhe zuverlässig ab. Bislang größtes Projekt in der Geschichte der Kutter Play & Fun-Fallschutzbeläge ist das Legoland Günzburg.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 10/2019 .

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