Berlin

Wellenförmige Bänke fürs Lernen und Forschen an der Spree mit unbehandelter Lärche

Da die Bohlen der Möbel aus unbehandelter Lärche aus nachhaltig bewirtschafteten Flächen bestehen, ergraut das Holz später auf natürliche Weise. Foto: Union Freiraummobiliar

Die Hochschule ist mehr als ein Ort des Lernens und Forschens. Neben Selbststudium, Gruppenarbeit und Seminarvorbereitung ist die Universität auch ein Platz, um tiefergehende soziale Kontakte zu knüpfen. Hier wird gemeinsam gelebt, gegessen, kommuniziert und es werden freie Stunden verbracht.

Union Freiraummobiliar hat Hochschulmöbel entwickelt, die eine tragende Stahlunterkonstruktion aus Werkstoff S 235 JR besitzen und nach DIN EN ISO 1461 feuerverzinkt sind. Die Pulverbeschichtung nach Wunsch erfolgt mit einer Deckbeschichtung im Farbton DB 703 Eisenglimmer anthrazit Feinstruktur matt oder in einem RAL-Farbton hochglänzend. Mit diesem Oberflächen-Finish durch Sweep-Strahlen, Grundieren und das Aufbringen der Deckbeschichtung erhalten die Stahlgestelle den schweren Korrosionsschutz nach DIN 55633 in Kategorie C.

Die Themen Wartungs- und Pflegeintensität der Holzauflagen wurden von Beginn an in der Produktplanung berücksichtigt. Da die Bohlen aus unbehandelter Lärche aus nachhaltig bewirtschafteten Flächen gemäß EU-Holzhandelsverordnung (EUTR) bestehen, ergraut das Holz auf natürliche Weise und entwickelt seine typische Widerstandsfähigkeit.

Für den Campus Wilhelminenhof der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin fertigte das Unternehmen nicht nur zahlreiche Sitzkombinationen aus Hochlehnbänken und kompatiblen Tischen, sondern auch Inselgruppen mit ellipsenförmigen Tischen und wellenförmigen Bänken.

Das verantwortliche Landschaftsarchitekturbüro Planwerkstatt Berlin erläutert das Gestaltungskonzept wie folgt: "Die direkte Lage an der Spree und eine großzügige, bereits vorhandene Sandfläche in Form eines Hochbeetes dienen als Grundbausteine für ein Ensemble unter dem Leitthema ,Meer'. Formensprache, Material- und Pflanzenwahl bauen ganzheitlich darauf auf. Die Sandfläche selbst ist mit Holzstegen, Strandkörben und küstentypischen Gräsern ausgestattet." Die Kieler Hersteller setzten das Meeres-Konzept nach den Entwürfen des Planungsbüros um. Die geschwungenen Hockerbänke und Tische an der Wasserseite greifen das Thema "Wellen" mit ihrer markanten Form auf.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 08/2018 .

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