Biologisch abbaubare Wundschutzfolie

Wie Anfahrschäden verschlossen werden

Getestete Wickelfolien zur Behandlung von frischen Anfahrschäden an Alleebäumen oder allgemein flächigen Rindenablösungen fördern die Flächenkallusbildung und damit eine optimale Wundheilung. Foto: GEFA Produkte Fabritz GmbH

Alleen und Einzelbäume an Straßen prägen die moderne Landschaft und zeugen gleichzeitig von einem nachhaltigen Zusammenleben von Natur und Infrastruktur. Sie sind jedoch - neben der Belastung durch Schadstoffe und den Einträgen von Tausalzen - besonders durch Anfahrschäden bei Verkehrsunfällen in zunehmendem Maße in ihrer Existenz bedroht. Doch wenn die Anfahrschäden unmittelbar mit geeigneten Maßnahmen behandelt werden, kann der entstandene Schaden begrenzt werden. Die GEFA Produkte Fabritz GmbH hat jetzt die biologisch abbaubare Wundschutzfolie Arbotape speziell für diesen Zweck entwickelt und vom Institut für Baumpflege unter Federführung von Professor Dr. Dirk Dujesiefken und Dr. Horst Stobbe untersuchen lassen.

"Aus baumbiologischer Sicht können somit die getesteten Wickelfolien zur Behandlung von frischen Anfahrschäden an Alleebäumen oder allgemein flächigen Rindenablösungen zur Förderung der Flächenkallusbildung und damit optimalen Wundheilung empfohlen werden", erläutert Prof. Stobbe. Stobbe und Dujesiefken, Experten für Untersuchungen von Anfahrschäden in Deutschland haben in zahlreichen Untersuchungen bereits nachgewiesen, dass sich die sofortige Behandlung mit licht- und wasserundurchlässigen Folien nachhaltig positiv für den Baum auswirkt. Typischerweise sind auf frischen Wundflächen nämlich noch teilungsfähige Zellen zu finden. Werden diese Wunden innerhalb von 14 Tagen mit einer licht- und wasserundurchlässigen Bio-Folie eingewickelt, so schützt man diese Zellen und ermöglicht weiterhin die Zellteilung (Kallusbildung). Hierdurch kann nicht nur am Rand der Wunde sondern auch auf der gesamten Wundfläche ein neues Gewebe, der so genannte Flächenkallus entstehen. Das Holz dahinter bleibt lebendig und die offene Wunde wird somit kleiner. Mit der Entwicklung der abbaubaren Bio-Folie Arbotape schließt die GEFA eine Lücke im Bereich der Behandlung frischer Rindenablösungen. "Zum einen ist das innovative Material leicht um den Baum zu stretchen und verletzungsfrei anzubringen. Zum anderen entfällt gegenüber bislang genutzten Materialien das Entfernen und Entsorgen, da die Folie biologisch abbaubar ist", so Thorsten A. Fabritz, Geschäftsführer der GEFA Produkte Fabritz GmbH. Damit werden auch die Anforderungen wie sie die ZTV-Baumpflege unter Punkt 3.4.2 "Behandlung von frischen und flächigen Rindenablösungen (z. B. Unfallschäden)" beschreibt, vollends erfüllt. Die aus rein biologischen Materialien hergestellten 80 µm starke und 50 cm breite Wundpflaster geben es ab sofort auf 50-m-Rollen direkt bei der GEFA und im Fachhandel inklusive einer biologisch abbaubaren Kleberolle.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 06/2013 .

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