Naturgarten

Wildblumenwiese zum Ausrollen

Duftrasen: Diese besondere Mischung besteht aus langsam wachsenden Gräsern, Kräutern und Blumen und wildem Thymian. Eine spezielle Grasart sorgt für Heuduft. Foto: Schwab Rollrasen GmbH

Schwabs so genannter Albrecht-Dürer-Rasen ist eine kleine Sensation. Über Nacht entfaltet sich quasi ein Blütenmeer. Entstanden ist das Produkt ursprünglich als Beitrag der Stadt Nürnberg zur Bundesgartenschau 2006. Nürnberg ließ Albrecht Dürers Aquarell "großes Rasenstück" von Fachleuten auf die Gräser- und Kräuterzusammensetzung hin untersuchen und daraus eine Saatgutmischung erstellen. Es zeigte sich sehr schnell, dass diese Blumenwiese etwas Besonderes ist. Bunt blühend, robust und pflegeleicht erlebt Dürers Meisterwerk 500 Jahre nach seiner Entstehung eine Renaissance in Naturgärten, ökologischen Begrünungsmaßnahmen, Dachgärten oder öffentlichen Grünflächen.

Ein weiteres Naturrasen-Highlight aus dem Schwabschen Rasen-Sortiment ist der so genannte Duftrasen. Diese besondere Mischung besteht aus langsam wachsenden Gräsern, Kräutern und Blumen und wildem Thymian. Eine spezielle Grasart, die beim Betreten intensiv duftende, ätherische Öle freisetzt, sorgt zudem für Heuduft. Der Duftrasen eignet sich für das Anlegen von Naturgärten und punktet mit wenig Pflegeaufwand. So benötigt er weder Bewässerung noch Düngung und muss auch nur zwei bis fünf Mal pro Jahr gemäht werden.

Das Unternehmen bietet zudem Wildkräuter- und Wildblumenwiesen an, die in verschiedenen Zusammensetzungen erhältlich

sind. Die einzelnen Varianten enthalten bis zu 40 verschiedene bunt

blühende und duftende Kräuter und zehn verschiedene Gräser, deren Optik

sich im Jahresverlauf je nach Blühphase verändert. Darunter zum Beispiel

Margeriten, Glockenblumen, Schafgarbe, Kornblume, Wegerich, Löwenzahn,

Hahnenfuß, Schaumkraut, Oregano und Thymian. Ideal also, um Bienen und

Hummeln anzulocken und mit ihrer bunt blühenden Vielfalt einen

lebendigen, abwechslungsreichen Naturgarten zu schaffen. Die ökologisch

produzierten Bio-Rasen benötigen bis auf die empfohlenen zwei

Rasenschnitte pro Jahr keinerlei Pflege und sind daher vielseitig

einsetzbar.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 11/2018 .

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