Nadelgehölz

Zwergseidenkiefer ist "Lebendes Insektenhaus"

Die weichen, zarten Nadeln und Zweige der Zwergseidenkiefer schmiegen sich an Steine oder hängen an Mauern herab. Foto: Kohout's

Vergleichbar mit den Wogen eines Wasserfalls schmiegen sich die weichen, zarten Nadeln und Zweige der Zwergseidenkiefer an Steine oder hängen an Mauern herab. Auf diese Art und Weise entsteht ein "natürliches Regendach" für Insekten aller Art, die dieses gern als Unterschlupf oder als Schutz für den Winter nutzen. Dabei verströmen ihre Nadeln einen leicht aromatischen Duft. Gleichzeitig schützt sie an Hängen gefährdete Stellen vor Bodenerosion und Bewuchs mit Wildkräutern.

An die oft extremen, warmen und sonnigen Bedingungen ist sie bestens angepasst und sie ist sehr robust. Mit einem Zuwachs von etwa 15 bis 20 Zentimeter pro Jahr ist sie damit ein idealer Bodendecker für Steingärten und Tröge. Außerdem eignet sie sich hervorragend zum Begrünen von Mauern. Schon frühzeitig bildet sie Zapfen aus, die Vögeln als Nahrungsquelle dienen und deren Aromaessenz gern als Zusatz für die Herstellung von Likören verwendet wird.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 03/2018 .

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