Heilungsprozesse im Kontext von Migration und Trauma
Solidarische Gärten, solidarische Ernte
von: Dipl.-Psych. Pauline Morley, Dr. Christa Müller
Die Geschichte der urbanen Gemeinschaftsgärten ist eng mit der Einwanderung von Geflüchteten verknüpft. Es waren Frauen aus Bosnien, die in Unterkünften auf engstem Raum lebten und zur Untätigkeit verdammt waren. Was sie vor allem und schmerzlich vermissten, waren ihre großen Gemüsegärten. Um ihnen und anderen Geflüchteten ein besseres Ankommen zu ermöglichen, wurde die spezifische Form des "Interkulturellen Gartens" erfunden und erprobt. Der erste Interkulturelle Garten entstand 1996 in Göttingen. Er ist in gewisser Hinsicht ein Vorläufer vieler später gegründeter Gemeinschaftsgärten in Deutschland (Müller 2002; Baier et al. 2024).
Weiterführende Informationen
- Baron et al
https://elibrary.utb.de/doi/epdf/10.1486/si-04-2024_08 - Li et al
https://doi.org/10.1007/s11920-016-0723-0 - Rauchfuss et al
https://budrich-journals.de/index.php/peripherie/article/view/44499/38053 - WIdO
https://www.wido.de/fileadmin/Dateien/Dokumente/Publikationen_Produkte/ WIdOmonitorwido_monitor_2018_1_gesundheit_gefluechtete.pdf#page=5
