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Urbane Pflanzenkonferenzen: Wie funktioniert Stadtgrün? Vielschichtige Wechselwirkungen im urbanen Grün

Braunschweig

Beziehungskisten müssen so groß sein, dass man sie allein nicht tragen kann! ? Das ist die zugleich schlichte und trotzdem sehr weit reichende Definition der Pflanzkisten, wie man sie allenthalben in Nachbarschaftsgärten im städtischen Grün antrifft. Nur wenn zwei oder sogar vier Personen zusammenwirken, erfüllt sie ihren Zweck. Das ist unser Plan: rund um die Pflanzkisten, um den Anbau von Pflanzen in der Stadt, in Permakultur oder anderer Weise wollen wir zusammentragen, was wichtig ist und vernetzt werden soll, wenn wir alle in der Stadt beginnen, Pflanzen für unseren eigenen Verbrauch anzubauen und dabei niemanden ausschließen wollen ? Was können wir denen bieten, die vielleicht nur wenige Fähigkeiten mitbringen? Neben den sozialen Aspekten sind aber auch die angewandten Biologen und Gartenbauer aufgerufen: Stehen nicht alle Komponenten, die man in einer Beziehungskiste zusammenfügt, in engen Wechselbeziehungen? Pflanzen begünstigen sich oder passen nicht zueinander, Insekten fressen die Pflanzen oder fressen den, der die Pflanze schädigt. Pilze leben in enger Lebensgemeinschaft mit Pflanzenwurzeln, ebenso Bakterien. Doch genauso zeigen sich Pflanzenkrankheiten, wenn man nicht vorbeugend die richtigen Rahmenbedingungen schafft. Wie vermitteln wir das Wissen über die Zusammenhänge, wenn wir alle Laien sind? Helfen Apps? Wo bekommt man Hilfe? Abgerundet werden soll die Tagung von den Profis: gibt es heute Praxisbeispiele, von der Pflanzenproduktion in der Stadt oder der näheren Umgebung zu leben?

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