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Zick-Zack-Blattwespe breitet sich in Deutschland aus 
Die eingewanderte Zickzack-Blattwespe breitet sich rasch in Deutschland aus. Wissenschaftler des Senckenberg Deutschen Entomologischen Institutes in Müncheberg haben herausgefunden, dass das Insekt mit den charakteristischen Fraßspuren dabei Strecken zwischen 50 und 90 Kilometern im Jahr zurücklegen kann. Ein Befall durch den Schädling kann zu völligem Kahlfraß an Ulmen führen; erstmals wurde auch ein Vorkommen auf Zuchtformen der Laubbäume entdeckt. 
Die Zickzack-Blattwespe heißt, wie sie frisst: Mal nach rechts, mal nach links beißen sich die Larven von Aproceros leucopoda durch die Blätter und erzeugen so ihre charakteristischen Fraßspuren. Erstmals wurden die ursprünglich aus Ostasien stammenden Insekten vor fünf Jahren in Deutschland gesichtet. „Damals waren die Tiere aber nur vereinzelt im südöstlichen Bayern zu finden“, berichtet Dr. Stephan Blank vom Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut in Müncheberg. „Unsere aktuelle Untersuchung zeigt aber, dass sich die invasive Pflanzenwespe nun sowohl in Bayern als auch in weiten Teilen Ostdeutschlands ausgebreitet hat.“
 
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Schwedt vereint Industrie- und Nationalparkstadt 
Schwedter Uferpromenade.  Fotos: Soweit nicht anders angegeben, Stadt Schwedt/Oder
Ruhig und idyllisch liegt sie da, die Uckermark, mit sanften Hügeln und weiten Feldern. Fast unwirklich erscheint es, wenn am Horizont plötzlich die Lichter von Industrieanlagen aufleuchten. Im Nordosten Brandenburgs weiß man, sie sind der Wegweiser nach Schwedt, der Stadt an der Oder, direkt an der Grenze zum Nachbarland Polen. In Schwedt schlägt der Puls des gesamten unteren Odertals. Chemie- und Papierindustrie sowie Bioenergie halten den Motor in Gang. Daneben spielen Kultur und Freizeit eine große Rolle. Das Modell der sozialistischen Stadt mit möglichst viel Wohnraum in einheitlichen Gebäuden ließ von Anfang an viel Platz für öffentliches Grün, auch mitten in der Stadt. Doch das umgebende Grün der Landschaft setzt den i-Punkt.
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300 Jahre Karlsruhe – mit grün geprägtem Leitbild 
Die Karlsuher Innenstadt mit den grünen Trittsteinen zwischen dem Schlossgarten und dem Zoologischen Stadtgarten.  Foto: Roland Fränkle
Karlsruhe ist eine Stadt im Grünen. Dies stellen unsere Gäste immer wieder spontan fest und bei den Umfragen zur Lebensqualität platzieren die Bürgerinnen und Bürger das Stadtgrün weit vorne. Das kommt nicht von ungefähr, denn die spannungsvolle Wechselwirkung zwischen der Stadt, den Gärten und der Landschaft war ja bereits Thema bei der Konzeption des fächerförmigen Planstadtgrundrisses im Jahre 1715. Alle nachfolgenden Planer-Generationen haben diese Leitidee aufgenommen und zeitgemäß weiterentwickelt. Dabei orientierte sich die Stadt- und Grünplanung im Verlauf der noch jungen Stadtgeschichte kontinuierlich an wechselnden Leitbildern, die unter anderem die gesellschaftspolitischen, gartenkünstlerischen, vor allem aber die nutzungsorientierten Bedürfnisse und Anforderungen der jeweiligen Epochen widerspiegeln.
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-   Recht
Beseitigung von überhängenden Ästen 
Die Parteien eines Rechtsstreits, der vom OLG Koblenz mit Beschluss vom 08.10.2013, Az. 3 U 631/13 entschieden wurde, waren Nachbarn. Vom Grundstück des einen Nachbarn ragten die Äste von Nadel- und Laubbäumen in einer Länge von bis zu sieben Metern auf das Grundstück des anderen Nachbarn und späteren Klägers herüber. Nachdem der Kläger den Nachbarn mehrfach erfolglos unter Fristsetzung zum Rückschnitt der Äste aufgefordert hatte, schritt der Kläger zur Selbsthilfe. 
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Eingeschränkte Sicht: Nachbarrechtliches zum Bambus 
Das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte sich als Berufungsinstanz in einem Urteil vom 25.07.2014, Az.: 12 U 162/13 mit Bambus der Gattung Phyllostachys zu befassen. Dem lag eine nachbarrechtliche Streitigkeit zugrunde, bei der es um die Entfernung beziehungsweise den Rückschnitt von Bambuspflanzen im Bereich der Grundstücksgrenze ging.
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-   Technik | Wirtschaft
Mobile Datenerfassung mit Apps 
Mobile Qualitätskontrolle in der Instandhaltung von Grünanlagen. Foto: d.b.g. Datenbankgesellschaft mbH
Was im privaten Bereich schon gelebte Praxis ist, zieht nun auch in die Verwaltungen ein: Apps auf mobilen Datenerfassungsgeräten unter den Betriebssystemen Android, iOS oder Windows. Damit sind auch schon die drei Plattformen genannt, mit denen Anwender es in erster Linie auf mobilen Erfassungsgeräten zu tun haben.

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Gartennetzwerk Bodenseegärten 
Ziel des Netzwerks ist es, die Gärten und Parks am See erlebbar zu machen und die Bodenseeregion langfristig auch als Gartendestination zu positionieren. Hier das Schloss und Park Arenenberg. Foto: Bodenseegärten
Das Netzwerk „Bodenseegärten – Eine Reise durch die Zeit“ lädt seit letztem Jahr dazu ein, die schönsten Gartenanlagen rund um den Bodensee zu entdecken und Spannendes über die Geschichte des Gartenbaus in der Region zu erfahren. Zu den Gründern gehören unter anderem die Blumeninsel Mainau, die Kartause Ittingen, das Neue Schloss Meersburg, Kloster und Schloss Salem, die Insel Reichenau und der Gartenkanton Thurgau.
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Transparente, beleuchtete Leitsysteme 
Definierte Transparenz mit erkennbaren dahinterliegenden Wandstrukturen. Foto: Meng
Einzigartige Handwerkstechnik und exklusives Manufakturporzellan – dafür steht Fürstenberg seit 1747. Für das neue Leitsystem im modernisierten und barrierefreien Schlosshof lieferten Meng beschriftete Glasstelen, die sowohl bei Tageslicht als auch bei nächtlicher LED-Beleuchtung gut lesbar sind. Als Fenster zur Vergangenheit spiegeln die Infostelen mit ihren Inhalten die Schloss- und Manufakturgeschichte wider.
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Wasserspiele in Gärten und Parks 
Oft dienen Gartenteiche als Quelle für Wassertreppen, Kaskaden und  Co. Foto: re-natur
Auch ohne natürlichen Flusslauf stehen Kommunen und privaten Gartenbesitzern zahllose Möglichkeiten offen, Wasser zu inszenieren. Gespeist werden die Wasserspiele in den meisten Fällen aus Teichen oder Zisternen. Pumpen setzen das Wasser in Bewegung und leiten es zum Wasserspiel. Die Mitarbeiter von re-natur beraten bei der Wahl und Planung des passenden Wasserspiels und besorgen Technik und Material. 
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