BdB Schleswig-Holstein klagt über schwankende Nachfrage

Bund deutscher Baumschulen (BdB) Baumschulen
Axel Huckfeldt, Vorsitzender des BdB Schleswig-Holstein, spricht von aktuell schwierigen Marktverhältnissen. Foto: BdB Schleswig-Holstein

Die gestörten Märkte in Osteuropa und Russland und zu wenige Infrastrukturprojekte mit Pflanzenverwendung in Deutschland machen den Baumschulen in Schleswig-Holstein zu schaffen. Das berichtete der Vorsitzende des nördlichsten Landesverbandes im Bund deutscher Baumschulen (BdB), Axel Huckfeldt, im Februar auf einer Mitgliederversammlung im Gartenbauzentrum Ellerhoop. Die Marktverhältnisse seien "aktuell schwierig".

Von einer Krise zu sprechen, hält Huckfeldt jedoch für übertrieben: "Die Nachfrage schwankt, ist aber immer vorhanden." Baumschulprodukte seien für eine lebenswerte Umwelt unverzichtbar. Mit der weiteren Verdichtung urbaner Lebensräume werde die Bedeutung von Pflanzen für den Menschen steigen. "Nur leider ist diese Erkenntnis noch nicht zu allen Städteplanern und -verwaltern durchgedrungen", sagte Huckfeldt. Angesichts meist klammer kommunaler Kassen werde immer beim letzten Gewerk gespart und das sei nun einmal das Grün. Die Nachfrage sei das eine, erläuterte der Vorsitzende die Marktlage, das andere sei der Preis: "Es ist unbestritten: wir bekommen seit Jahren viel zu wenig Geld für unser Produkt." Da könne man klagen und jammern, aber den Preis machten die Baumschuler letztlich zum großen Teil selbst. Er regele sich nach Angebot und Nachfrage. "Die Nachfrage ist vorhanden, schwankend und auf niedrigem Niveau", sagte Huckfeldt. cm

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