Kettensäge überzeugt bei Testlauf in unterschiedlichen Klimazonen

Husqvarna Kettensägen Baumfällung
Ob südafrikanische Berge, Schweizer Täler oder sibirische Wälder: Die 572 XP von Husqvarna punktete überall mit Kompaktheit, Manövrierbarkeit und hoher Schnittstärke. Foto: Husqvarna

Der schwedische Maschinenhersteller Husqvarna hat seine neue Benzin-Kettensäge 572 XP in verschiedene Klimazonen geschickt, um sie unter extremen Bedingungen zu testen. Die Welt-Tour der 572 XP machte unter anderem in Südafrika Station, wo das Gerät in 1061 m Höhe bei einer Temperatur von 38 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 37 Prozent zum Einsatz kam. Ein Video auf der Firmen-Website zeigt, wie ein einheimischer Forstarbeiter in einer bewaldeten Bergregion mit der Kettensäge eine hochgewachsene Kiefer zu Fall bringt. Er lobt nicht nur die hohe Leistungskraft - die seine Arbeitszeit verkürzt - sondern auch, dass die 572 XP an der Abdeckung über Klemmen statt Schrauben verfügt, wodurch sie sich einfacher reinigen lässt.

Die südafrikanischen Tester sind sich einig: Ein Schlüssel zur erfolgreichen Anwendung der Kettensäge in ihrem Klima ist deren ausgezeichnete Kühlleistung. Auch in der Schweiz, in 1300m Höhe bei einer Luftfeuchtigkeit von 65 Prozent machte die 572 XP eine hervorragende Figur. Da die Forstarbeiter oberhalb des Dorfs Interlaken in einer Lawinenschutzzone arbeiteten, mussten sie die zu fällenden Tannen auf der Höhe von einem Meter absägen und dann quer als Steinschlag-Blockade platzieren. An dem steilen Einsatzort punktete die Säge durch ihre Kompaktheit und Beweglichkeit. Während die Forstprofis um festen Stand rangen, entstand durch das Gerät keine Zusatzbelastung fürs Gleichgewicht.

Russland führte die Husqvarna-Neuheit dann ins Kälteextrem: Bei -18 °C kam den Anwendern die Kaltstartfunktion der Säge zugute. Aber nicht nur das: Da starke Vibration in der Kälte die Blutzirkulation in den Händen behindert, sind die verbesserten Anti-Vibrationsgriffe der 572 XP gerade bei Minusgraden Gold wert.

Der beheizte Griff tut sein übriges, um Baumarbeiten bei Frost angenehmer zu gestalten. Auch die Leistungsstärke der Säge trat deutlich zutage: Aufgrund des kalten Klimas wachsen die Bäume in Sibirien langsamer als in unseren Breitengraden. Die Folge: Die Jahresringe liegen dichter beieinander, das Holz ist härter. Wie ein weiterer Clip auf der Firmen-Website belegt, fraß sich die 572 XP auch mühelos durch den Stamm der sibirischen Fichten.

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