Vulkatec

Bodenhilfsstoffe unterstützen gestresste Bäume in der Stadt

Lange Trockenperioden und Hitzestress setzen unseren Bäumen in den letzten Jahren immer mehr zu. Umso wichtiger wird neben ausreichender Pflege die Vorbereitung des Standortes. Dazu gehört zu Anfang die Bodenansprache.
Vulkatec Dünger
Radix Bio ist ein Gemisch aus vulkanischen Gerüststoffen, Nährstoffen und Pflanzen-/ Biokohle. Foto: Vulkatec

Es ist zu klären, ob der Boden für die Einwurzelung geeignet ist. Parameter, wie Luft- und Wasserführung, Wasserhaltefähigkeit, pH-Wert und Schadstoffbelastung sind in diesem Zusammenhang wichtige Kriterien. Ist der Boden nur bedingt geeignet, dann können Bodenhilfsstoffe wie Lavadrän und Radix Bio die Bedingungen für den Baum verbessern. Ist der örtliche Boden nicht geeignet, ist die Verwendung von Vulkatree als Bodenersatz angezeigt. Vulkatree ist ab jetzt unter dem Namen Vulkatree Radix auch mit dem Zusatz von Radix Bio erhältlich. Radix Bio ist ein Gemisch aus vulkanischen Gerüststoffen, Nährstoffen und Pflanzen-/Biokohle.

Gern wird auch der Begriff "Terra Preta" verwendet. Pflanzenkohle unterstützt positiv die Entwicklung von nützlichen Bodenbakterien und Mykorrhiza Pilzen. Sie ist in der Lage, Nährstoffe gegen Auswaschung zu schützen und für die Pflanzen verfügbar zu halten. Toxische Bodenstoffe wie organische Schadstoffe und Schwermetalle werden gebunden. Das führt in Summe zu gesünderen, stresstoleranteren Pflanzen durch induzierte Resistenzbildung. Ein weiter Gesichtspunkt, der für den Einsatz von Radix Bio spricht, ist die CO2-Senke. In der Pflanze gebundener Kohlenstoff, der bei der Rotte als CO2 an die Umwelt abgegeben würde, wird stattdessen in Form der Pflanzenkohle im Boden festgelegt und der Atmosphäre entzogen. Wichtig in Bezug auf die Aussagen zur Unterstützung des Baumes ist, dass die Substrate korrekt eingebaut werden. Dazu triff die FLL klare Aussagen hinsichtlich der Einbauverdichtung. Bei Bauweise 1 ist die Dichte beim Einbau auf 85 bis 87 Prozent DPr. beschränkt. Dies entspricht der natürlichen Lagerungsdichte. Der Einsatz eines Vibrationsverdichters ist nicht gestattet. Bei Bauweise 2 gilt die vorhergehende Aussage für den offenen Teil der Baumscheibe. Im Bereich der Überbauung bildet das Baumsubstrat den Baugrund.

Der EV2-Wert ist auf 45 bis 55 MegaPascal pro Quadratmeter einzustellen, um die von der FLL vorgegebenen Proctordichte von ≤ 95 Prozent nicht zu überschreiten und die Anforderungen der RStO und der ZTV Wegebau zu erfüllen. Der Einsatz von leichten Vibrationsverdichtern ist zu diesem Zweck zulässig. Die Einbauanleitung ist zu berücksichtigen.

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