Bayern

50 Biodiversitätsberater nehmen Arbeit auf

Bayern Biodiversität
Bayern will die Biodiversität in Bayern unter anderem durch Biodiversitätsbeauftragte fördern. Im Ergebnis sollen seltene Ackerkräuter wie der Gewöhnliche Feld-Rittersporn (Consolida regalis). Foto: AnRo0002, eigenes Werk, Wikipedia, gemeinfrei

50 Biodiversitätsberater haben Ende Januar in den bayerischen Landratsämtern und in den Regierungen ihre Arbeit aufgenommen. "Mit der Umsetzung des Volksbegehrens Plus bringen wir Natur- und Artenvielfalt in Bayern voran. Beim Schutz der Natur ist es vor allem wichtig, Bürger, Kommunen und Landwirte mitzunehmen", so der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber hat. Dabei kommt es auf gute Kommunikation und Beratung vor Ort an. Eine wesentliche Säule sind unsere neuen Biodiversitätsberater. Mit insgesamt 50 engagierten Fachleuten wird der Naturschutz in Bayern gestärkt.

Aufgabe der Biodiversitätsberater* innen sind

  • Der Start von neuen Projekte,
  • Unterstützung von laufenden Aktionen
  • werben vor Ort für den Vertragsnaturschutz.

Ziel sei, so Glauber, dass die unteren Naturschutzbehörden aller 71 Landkreise und auch der Städte einen Biodiversitätsberater haben.

Entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung des Volksbegehrens Plus ist neben finanziellen und personellen Ressourcen, alle Beteiligten gut zu vernetzen sowie Beratung und Kommunikation zu intensivieren. An den unteren Naturschutzbehörden haben dazu 42 Biodiversitätsberater ihre Arbeit aufgenommen. Unterstützt werden sie von acht Koordinatoren in den Regierungsbezirken und einer Landeskoordination am Bayerischen Artenschutzzentrum im Landesamt für Umwelt in Augsburg. Der Fokus ihrer Arbeit liegt insbesondere auf den bayerischen Natura 2000-Gebieten und anderen Schutzgebieten, aber auch auf allen weiteren ökologisch wertvollen Biotopen in der Landschaft.

Bei den 42 Stellen für Biodiversitätsberater an den Landratsämtern und den acht Stellen für Koordinatoren an den Regierungen handelt es sich um neue Planstellen.

In Schwaben wird etwa ein Artenschutzprojekt eines der bedeutendsten Vorkommen des Waldwiesenvögelchens - eines sehr seltenen Schmetterlings - geschützt. In Oberfranken schützen Landwirte über den Vertragsnaturschutz ganz gezielt extrem seltene Ackerwildkräuter. Und in der Oberpfalz wird der Biotopverbund entlang des Grünen Bandes zu Tschechien ausgebaut.

Weitere Informationen unter: https://www.lfu.bayern.de/natur/bayaz/biodiversitaetsberatung/index.htmwww.lfu.bayern.de/natur/bayaz/biodiversitaetsberatung/

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