Erholung zwischen Wunsch und Realität in Leipzig-Grünau

Sitzgelegenheiten im wohnungsnahen Freiraum

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Bänke Stadtmöblierung
1 Banknutzung in Wohnungsnähe durch ältere Person. Foto: Lizette Ardelean

Sitzbänke sind Möbel im Freiraum, die die Möglichkeit zum Verweilen und zum Ausruhen bieten - und dies kostenlos, zeitlich unbegrenzt, spontan und entsprechend des individuellen Geschmacks. Sie können von allen Menschen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft oder ihren Vorlieben genutzt werden. Auf Promenaden und Plätzen, auf Rasenflächen, entlang von Fuß- und Radwegen, neben Sportplätzen, an Freizeitanlagen und Spielplätzen, im wohnungsnahen Freiraum, in öffentlichen Gärten, entlang von Alleen, in parkähnlichen Baumgruppen, in Parkanlagen und auf Friedhöfen - überall dort, wo sich Menschen bewegen, bietet sich die Aufstellung von Sitzbänken an.

Die verschiedenen Freiräume werden zum gelegentlichen Verweilen aufgesucht. Dies erfolgt zu Fuß, aber auch mit dem Kinderwagen, dem Puppenwagen, dem Rollstuhl, dem Rollator oder einer Gehhilfe, dem Fahrrad, dem Skateboard oder einem Schlitten. Um auszuruhen, die Umgebung zu genießen oder eine Unterhaltung zu führen, bedarf es entsprechender Sitzgelegenheiten - nämlich Bänke in ausreichender Anzahl und akzeptablem Zustand. Bänke befördern den Aufenthalt im Freien.

Der damit verbundene Kontakt zur Natur und die Möglichkeit andere Menschen zu treffen, haben großen Einfluss auf die Qualität des physischen und mentalen Wohlbefindens. Dies ist in zahlreichen Studien belegt worden. So ist nachgewiesen, dass Personen, die sich täglich im Freien aufhalten und Grünräume nutzen können, einen besseren Gesundheitsstatus und ein engeres soziales Netzwerk im Vergleich zu jenen haben, die kaum Grünanlagen besuchen (z. B. Enssle, Kabisch 2020). Dabei sind die Ausstattung der Grünanlagen und Wegeverbindungen mit Sitzgelegenheiten wichtig, weil damit konkrete Zielpunkte für tägliche Fußwege und Spaziergänge markiert werden. Hier können ein Zwischenstopp und eine Ruhepause eingelegt werden.

Für ältere Menschen ist die Erreichbarkeit von Sitzgelegenheiten von besonderer Bedeutung. Im unmittelbaren Wohngebiet dient dieses Angebot der eigenen Aktivierung zum Verlassen der Wohnung, um frische Luft zu schnappen und sich zu bewegen. Des Weiteren sind Sitzgelegenheiten Treffpunkte, an denen das gesellschaftliche Zusammenleben im Alltag intensiviert wird. Es treffen sich Nachbar*innen und Bekannte zum Plausch und tauschen Neuigkeiten aus. Dadurch entstehen Verweilorte, an denen vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl von Einpersonenhaushalten der Einsamkeit und der Isolation entgegengewirkt werden kann. Die entstehenden Routinen unterstützen die wechselseitige Aufmerksamkeit im Hinblick auf Hilfe im Notfall.

Vielfältige Sitzgelegenheiten bieten Orte, an denen sich Menschen begegnen und aufhalten. Sie erlauben Kontakte und wirken kommunikationsfördernd. Dadurch kann der Abbau von Ressentiments gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen unterstützt und die Offenheit und der Respekt hinsichtlich unterschiedlicher Kulturen und Lebensentwürfen, die uns im Alltag begegnen, gestärkt werden (Schwab 2019, S. 25).

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2 Zustimmung zu der Aussage „Es sollte mehr Bänke im Freien geben.“ nach Zugehörigkeit zu den fünf Grünauer Ortsteilen. Abb.: Eigenes Erhebungsmaterial (Kabisch, Pößneck)
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3 Zufriedenheit mit der Banksituation im Vergleich zu weiteren Merkmalen des unmittelbaren Wohnumfeldes. Abb.: Kabisch, Pößneck 2021, S. 46

Bänke und Sitzgelegenheiten werden auch von jüngeren Bewohnergruppen als Treff- und Aufenthaltsort genutzt. Somit stehen unterschiedliche Erwartungen und Nutzungsmöglichkeiten im Raum, die sich im Variantenreichtum von Sitzgelegenheiten widerspiegeln. Eine abwechslungsreiche Gestaltung wird neben dem Vorhandensein klassischer Bänke durch weitere Sitzgelegenheiten unterstützt. Faktisch ist jede Bank eine Sitzgelegenheit (manchmal auch eine Sitz-Liege-Möglichkeit).

Umgedreht ist aber nicht jede Sitzgelegenheit eine Bank, obwohl sie ähnlichen Bedürfnissen dient. Sie unterscheiden sich in der Form (Blöcke, Kanten, Stufen, Sitzmauer), im Material (Beton, Baumstämme) und der gebotenen Bequemlichkeit (mit oder ohne Lehne). Mit zunehmendem Abwechslungsreichtum und einer kleinteiligen Gestaltung des Wohnumfeldes mit Hilfe eines diversen Bankangebotes steigt dessen Erlebnisqualität (Scherzer 2004). Zentrale Voraussetzung dafür ist ein ausreichendes Angebot an Sitzgelegenheiten in akzeptablem Zustand, um der Konkurrenz zwischen verschiedenen Nutzergruppen entgegenzuwirken.

Wohnsoziologische Belege

Eine umfangreiche wohnsoziologische Studie zu den Wohnbedingungen, Entwicklungspotenzialen und Defiziten der Großwohnsiedlung Leipzig-Grünau mit ca. 45.000 Einwohner*innen liefert wichtige Belege für die Bedeutung von Bänken und Sitzgelegenheiten im Wohnumfeld (Kabisch, Pößneck 2021). So wird das ausgedehnte Grünangebot als ein wesentlicher Gunstfaktor für die Wohnzufriedenheit von den Befragten herausgestellt.

Auf einer Fläche von insgesamt 4,5 Quadratkilometern, die von der Großwohnsiedlung eingenommen wird, sind 2,5 Quadratkilometer (53 %) von unterschiedlichen Grünflächenstrukturen, darunter 0,85 Quadratkilometer (20 %) von Wiesen, bedeckt. Neben sehr dicht bebauten Blockstrukturen erstrecken sich weite, vom motorisierten Durchgangsverkehr freie Grünräume. Diese werden durch angrenzende Parkflächen und die Nähe zu einem See erweitert. Mit diesem großen und diversen Grünflächenangebot ist ein weitgehendes Naturerlebnis verbunden, was die Befragten bestätigen. Die Aussage "In Grünau kann ich städtisch wohnen und naturnah leben", erhält mit dem Wert 4,0 (n=668) auf der 5er-Skala eine hohe Zustimmung.

In ebenso hohem Maße wird der Aussage "Es sollte mehr Bänke im Freien geben." (n=668) zugestimmt. Die Bedeutung des Ergebnisses wird dadurch unterstrichen, dass fast die Hälfte der Befragten (42 %) sogar den Wert "5" (stimme voll zu) wählt. Werden die Befragungsergebnisse nach den fünf Ortsteilen, in die die Großwohnsiedlung unterteilt ist, analysiert (Abb. 2), zeigen sich kaum Unterschiede.

Das Ergebnis steht im Zusammenhang mit der Beurteilung der Sauberkeit der Straßen und Plätze. Auch hier wird ein Mittelwert (3,8) erzielt, der auf eine hohe Unzufriedenheit mit den vorgefundenen Bedingungen verweist. Der Austausch vor Ort über die Untersuchungsergebnisse zeigte, dass die geringe Zufriedenheit mit der Banksituation sowohl die Verfügbarkeit von Bänken mit Lehnen als auch deren Zustand und das Bankumfeld betrifft.

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4 Sitzbänke in Wohnungsnähe. Foto: Lizette Ardelean
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5 Sitzgelegenheit im Wohngebiet. Foto: Lizette Ardelean
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6 Standorte von Bänken und anderen Sitzgelegenheiten in der Großwohnsiedlung Leipzig-Grünau. Abb.: Eigene Erhebungen, OpenStreetMap-Daten, Stand Mai 2022.

Auch hinsichtlich der Auswertung nach Altersgruppen und nach Haushaltstypen (Mehr- oder Einpersonenhaushalte, mit Kindern oder kinderlos) finden sich nur wenige Differenzen. Die Sitzgelegenheit im öffentlich zugänglichen Freiraum ist somit ein universeller Gebrauchsgegenstand, der von der gesamten Bevölkerung in Anspruch genommen wird. Aus den Befragungsergebnissen lässt sich ableiten, dass erhebliche Defizite in der gesamten Großwohnsiedlung existieren.

In der Studie wurde zusätzlich die Ausstattung des unmittelbaren Wohnumfeldes näher beleuchtet. Um eine genauere Bewertung zu erreichen, kam dazu eine 7er-Skala zur Anwendung (Abb. 3).

Das unmittelbare Wohnumfeld als Lebensmittelpunkt der Befragten erfährt eine zum Teil kritische Bewertung. Für Ältere ist die Nähe und damit die Erreichbarkeit von Senioreneinrichtungen sehr wichtig. Diese bieten Unterstützung und ermöglichen, dass sie in ihrer Wohnung verbleiben können. Die relativ positive Bewertung mit dem Mittelwert 5,0 bestätigt die gute Ausstattung der Großwohnsiedlung mit entsprechenden Einrichtungen.

Dem gegenüber erhält das Angebot an Bänken mit Arm- und Rückenlehne die negativste Bewertung unter den aufgelisteten Merkmalen (Mittelwert 3,4 auf 7er-Skala). 35 Prozent der Befragten wählen die Werte 1 und 2. Im Vergleich zu den anderen Merkmalen ist dieser Anteil mit Abstand am höchsten. In der Altersgruppe 65 Jahre und älter (n=258) wird sogar ein noch geringerer Mittelwert von 3,2 festgestellt. Dieser unterstreicht die Bedeutung von Bänken mit Rücken- und Armlehne in Wohnungsnähe für ältere Menschen.

Überblick über das Angebot an Sitzgelegenheiten in der Großwohnsiedlung

Um das wahrgenommene Angebot an Sitzgelegenheiten mit der realen Situation vor Ort zu vergleichen, wurden diese kartiert (Bänke an den Haltestellen des ÖPNV wurden nicht berücksichtigt). Die Kartierung erfolgte durch eine App, mit deren Hilfe die genauen Koordinaten der Standorte, das Material, die Beschaffenheit, die Ausstattung mit Lehnen und der Zeitpunkt der Aufnahme festgehalten wurden. Alle Bankstandorte wurden fotografiert, sodass eine umfangreiche Fotodokumentation vorliegt. In der Bestandsaufnahme wurde zwischen Sitzbänken und anderen Sitzgelegenheiten unterschieden.

Durch mehrere Begehungen im Herbst 2021 und im Frühjahr 2022 konnten 155 Bankstandorte und 34 Standorte anderer Sitzgelegenheiten kartiert werden. Die 40 bislang in OpenStreetMap verzeichneten Bankstandorte ergänzen die Angaben. Abbildung 6 markiert insgesamt 195 Bankstandorte und 34 Standorte anderer Sitzgelegenheiten.

Die Karte belegt, dass sowohl Teilräume mit einer großen Anzahl von Bänken und Sitzgelegenheiten als auch Teilräume mit einer sehr geringen Ausstattung existieren. Bänke und Sitzgelegenheiten befinden sich vorrangig entlang von Alleen, am Rand von Spielplätzen und an zentralen Achsen. Bankfreie Räume existieren dort, wo im Zuge der Bekämpfung des Wohnungsleerstandes großflächig Wohnblöcke abgerissen worden sind und sich große Grünflächen ausbreiten. Die raumkonkrete Analyse belegt, dass in unmittelbarer Nähe von Wohnblöcken, die meist mit einer großzügigen Grün- oder Freifläche umgeben sind, nur wenige Sitzbänke vorhanden sind.

Sitzbänke vor Ort und deren Zustand

Die in Abbildung 3 dargestellten Defizite beziehen sich zum einen auf den quantitativen Mangel an Sitzbänken und zum anderen auf die schlechte Qualität des vorhandenen Sitzbankangebotes. Mit Hilfe der Fotodokumentation kann der Bestand an Sitzbänken und Sitzgelegenheiten aufgezeigt werden. Die Fotos zeigen nicht nur die unterschiedlichen Varianten von Bänken. Vielmehr unterstreichen sie deren wenig akzeptablen Zustand. Die große Mehrheit der Bänke ist mit illegalem Graffiti beschmiert.

Eine Reihe von Bänken ist zudem reparaturbedürftig. Es fehlen Bankteile oder es liegen Beschädigungen vor. Einige Bänke befinden sich an Standorten, die schwer zugänglich sind. Ungepflegtes Grün im unmittelbaren Umfeld, wie zum Beispiel überwuchernde Hecken, verhindern ebenso eine Banknutzung wie Stolperfallen auf Gehwegen.

Viele Bänke und Sitzgelegenheiten sind zudem äußerst ungepflegt. Holz- und Steinbänke sind von Moos bewachsen. An den Standorten breitet sich Unkraut aus, und Müll und Unrat werden achtlos hinterlassen. Häufig fehlen Müllbehälter, vorhandene werden nicht regelmäßig geleert.

Die Analyseergebnisse zeigen, dass durchaus relativ viele Sitzbänke und Sitzgelegenheiten in der Großwohnsiedlung existieren. Es mangelt vorrangig an Sitzgelegenheiten in unmittelbarer Wohnungsnähe. Weiterhin besteht das zentrale Problem des völlig unakzeptablen Zustands sehr vieler Bänke und Sitzgelegenheiten. Sie sind verschmutzt, beschmiert, kaputt und stehen an schwer zugänglichen Orten.

In der Bestandsaufnahme wurden nur sehr wenige reparierte Bänke entdeckt. Hier besteht Verbesserungspotenzial, das viel zu selten genutzt wird.

Bankfreie Standorte

Auffällig sind einige Standorte, die für Bänke sehr geeignet scheinen und an denen in der Vergangenheit Bänke standen. Aktuell gibt es hier keine Sitzgelegenheiten mehr. Recherchen ergaben, dass deren Nutzung durch Menschen, die sich nicht an die akzeptierten Normen des Zusammenlebens im öffentlichen Raum gehalten haben, zur Abschaffung der Bänke geführt hat.

In jüngster Vergangenheit wurde eine Zunahme von Banknutzer*innen registriert, die alkoholisiert waren und mit ihrem lautstarken Verhalten andere Anwohner*innen störten. Dies führte auch dazu, dass Sandspielplätze und Spielgeräte verunreinigt wurden und nicht mehr genutzt werden konnten. Hier zeigen sich Anzeichen für ein gesamtgesellschaftliches Problem im Zusammenleben auf lokaler Ebene.

Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, wurden einige Spielplätze und Bankstandorte durch die ansässigen Wohnungsunternehmen eingezäunt. Sie sind damit nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Dadurch wurde allerdings nur vordergründing ein Problem gelöst. Der Fehlbestand zum Nachteil aller Bewohner*innen vergrößert sich weiter.

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7 Bankfreie Grünfläche nach Wohnungsabriss. Foto: Sigrun Kabisch
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8 Beschmierte Bänke an ungepflegtem Standort mit Stolperfallen. Foto: Lizette Ardelean
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9 Kaputte und beschmierte Bank an vermülltem Standort. Foto: Sigrun Kabisch
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10 Schwer zugängliche Sitz-Liege-Bank, ungenutzt. Foto: Lizette Ardelean
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11 Mit Moos bewachsene Bank an Standort mit Stolperfallen. Foto: Lizette Ardelean
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12 Metallbänke an ungepflegtem Standort. Foto: Janine Pößneck
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13 Reparierte Bank. Foto: Sigrun Kabisch

Zusammenfassung

Die Analyse der Sitzgelegenheiten in der Großwohnsiedlung Leipzig-Grünau zeigt die Defizite und die Potenziale auf. Sitzgelegenheiten werden in großer Anzahl gebraucht, um Verweilgelegenheiten für unterschiedliche Nutzergruppen zu gewährleisten. Gibt es ein geringes und einheitliches Angebot, entstehen Konkurrenzen, die häufig zu Ungunsten derer ausgehen, die die Bänke dringend benötigen.

Besonders Ältere und Alleinlebende brauchen Orte, an denen sie ihre Außenwelt wahrnehmen können. Sie brauchen Ziele, zu denen sie sich physisch hinbewegen können und an denen ein geistiger Austausch erfolgen kann. Bänke im Wohnumfeld bieten dafür wichtige Anlaufstellen.

Bänke und Sitzgelegenheiten erfordern Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Sobald Bänke reparaturbedürftig werden, sollten sie auch einer Reparatur unterzogen werden. Die Standorte von Bänken können partizipativ in engem Austausch mit Bewohner*innen und deren Repräsentant*innen (z. B. Mietervertretungen, Quartiersrat) festgelegt werden. Dadurch wird Aufmerksamkeit und Achtsamkeit für die "eigene" Bank erzeugt. "Bankpatenschaften" im Wohnumfeld dienen diesem Zweck.

Ein stärkeres Bewusstsein für den Wert von Sitzbänken und Sitzgelegenheiten wird gebraucht, um das soziale Miteinander im Wohnumfeld zu stärken sowie gesundheitlichen und demographischen Herausforderungen zu begegnen.

Sitzgelegenheiten im wohnungsnahen Freiraum erfüllen unterschiedliche Funktionen. Sie dienen als Ruhe- und Erholungsort, als Treffpunkt, um zu kommunizieren oder um Natur beziehungsweise lebhaftes Geschehen zu beobachten. Sie ermutigen Menschen, ihre Wohnung zu verlassen, sich im Freien aufzuhalten und damit ihre Gesundheit zu befördern. Diesem Wunsch steht häufig die reale Situation hinsichtlich des unzureichenden Angebots und des mangelhaften Zustandes von Sitzbänken und anderen Sitzgelegenheiten entgegen. Auf diesen Konflikt will der Beitrag hinweisen und für ein stärkeres Bewusstsein für den Wert von Sitzbänken werben.

Bänke Stadtmöblierung
14 Wohnungsnaher Freiraum ohne Sitzgelegenheiten. Foto: Sigrun Kabisch
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15 Gestaltetes Rondell, an dem ehemals vorhandene Bänke entfernt wurden. Foto: Sigrun Kabisch
Literatur
Prof. Dr. Sigrun Kabisch
Autorin

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Leipzig-UFZ
M.A. Janine Pößneck
Autorin

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Leipzig-UFZ

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