Frankfurt

Hans-Georg Dannert wird Leiter des neuen Klimareferats

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Der künftige Leiter des Klimareferates, Hans Georg Dannert. Seine Arbeits-Schwerpunkte sind Stadtplanung und Stadtklimatologie. Foto: Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main

Hans Georg Dannert wird zum 2. Januar 2023 das neu gegründete städtische Klimareferat in Frankfurt am Main leiten. Im Mai hatte die Stadtverordnetenversammlung mit dem Beschluss § 1650 zum "Klimaneutralen Frankfurt 2035" die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig aufgefordert, ein Klimareferat zu gründen, um Konzepte, Projekte und Maßnahmen zum Schutz des Klimas und zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln und gemeinsam mit den Ämtern und Betrieben der Stadt umzusetzen. Im neu gegründeten Referat werden dann Fachpläne, Entscheidungsgrundlagen und Förderrichtlinien erarbeitet und realisiert. Es berät die Verwaltung, aber auch der Bürgerinnen und Bürger, übernimmt Aufgaben in der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und koordiniert Netzwerke. Im neuen Referat werden 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein.

Das 1990 gegründete Energiereferat wird im neuen Referat integriert. "Mit dem Leiter des neuen Referates, Hans-Georg Dannert, bekommen wir zudem einen erfahrenen Geographen mit den Schwerpunkten Stadtplanung und Stadtklimatologie, der zugleich viel Erfahrung in der Frankfurter Verwaltung hat", sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Hans-Georg Dannert war bisher Leiter des Sachgebietes Stadtklima/Klimawandel im Frankfurter Umweltamt. Zu seinen Aufgaben gehörte auch das Klimaförderprogramm "Frankfurt frischt auf" und die Anpassung der Stadt an die Folgen des Klimawandels. Auch der Bereich Klimaanpassung wird Teil des neuen Klimareferates. Seit 2008 leitet Hans-Georg Dannert zudem die dezernatsübergreifende Koordinierungsgruppe Klimawandel und vertritt als Vorsitzender im Umweltforum Rhein Main e. V. die städtischen Interessen im Bereich der Wirtschaft. Hans-Georg Dannert: "Wir stehen vor großen Herausforderungen und ich freue mich, hierzu die beiden Bereiche Klimaschutz und Klimaanpassung in einem engagierten Team zusammenzuführen. Wichtig ist es dabei, in der Stadtverwaltung, aber auch in der Stadtgesellschaft insgesamt, ein konstruktives "WIR" zu verfolgen. Bereits umgesetzt wurden Begrünung und Entsiegelung, die Umrüstung der Lichtquellen auf energiesparende LED-Beleuchtung, Müllvermeidung und -trennung, Bereitstellung von Lastenrädern, Umstellung des Fuhrparks auf Elektromobilität bis hin zum Ausbau der Photovoltaik auf städtischen Liegenschaften.

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