Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

In der Europäischen Union haben sich im November Unterhändler und Parlamentsvertreter auf einen Kompromiss zum neuen Naturschutzgesetz geeinigt. Ziel des Gesetzes ist es, dass Wälder aufgeforstet und Moore wiedervernässt werden, weil derzeit 80 Prozent der Lebensräume in der EU in einem schlechten Zustand sind, und der Bestand allein an Insekten um 75 Prozent zurückgegangen ist. Auch sind 70 Prozent der Böden in einem bedenklichen Zustand. Bis 2030 soll dieser Negativzustand wieder beseitigt werden.
Editorial

Umstritten ist in diesem Zusammenhang wieder einmal die Verwendung von Glyphosat. Die EU konnte sich im Oktober vorerst nicht auf eine Erneuerung der Zulassung für Glyphosat einigen. Das letzte Wort dazu hat aber die EU-Kommission, die trotz fehlender Mehrheit die Zulassung von Glyphosat um zehn Jahre verlängert hat. Das Thema hinterlässt bei den grünen Verbänden, ihren Akteurinnen und Akteuren häufig das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn angesichts der dramatischen Entwicklungen einfach so weiter gemacht wird wie bisher oder die hochgestellten Ziele partout nicht erreicht werden.

Glücklicherweise können Vorort Initiativen ergriffen werden – entweder zu Entsiegelungen, zur Aufwertung von Flächen, zum Verbot von Glyphosat auf öffentlichen Flächen oder für ein nachhaltiges Grünflächenmanagement.

Mit besten Grüßen zu Weihnachten und für das neue Jahr!

Mechthild Klett

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