Gartenbauausstellungen und Gartenschauen im Ruhrgebiet

"Blumenpracht und Gartenlust"

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1 Innenansicht Crystal-Palace, Weltausstellung London 1851. Historisches Foto
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2 Historisches Plakat der "Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung" 1929 in Essen. Sammlung Peter Drecker
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3 Plakat zur "Zweiten Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung 1952" in Essen. Archiv Grugapark
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4 Plakat der Bundesgartenschau 1965 in Essen. Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH
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5 Historisches Foto mit Staudenrabatten in der Bundesgartenschau Essen 1965. Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH
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6 Plakat zur Bundesgartenschau 1959. Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH
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7 Plakat der Bundesgartenschau Euroflor Dortmund 1969. Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH
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8 Plakat der Bundesgartenschau 1991. Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH
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9 LOGO der MÜGA \'92 – Landesgartenschau Mülheim an der Ruhr. LAGL NW
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10 LOGO der Landesgartenschau Lünen 1996. LAGL NW
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11 LOGO der Oberhausener Landesgartenschau 1999. LAGL NW
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12 LOGO der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020. Stadt Kamp-Lintfort

Um Bedeutung und Gewinn zu erzielen, zeigten die Menschen schon immer gerne was sie hatten und konnten. Mit der ersten Weltausstellung von 1851 im Londoner Hyde Park wurden mit den Materialien Glas und Stahl und neuartigen Konstruktionstechniken bisherige Maßstäbe überwunden. Symbolische 1851 Fuß maß die Längsseite der von Sir Joseph Paxton errichteten Ausstellungshalle, Crystal Palace genannt, in Form eines überdimensionalen Gewächshauses. So groß und so hoch, dass das Glasdach einfach die Kronen einiger mächtigen Ulmen des Hyde Parks überspannte. Uralte Bäume mitten in einer Ausstellungshalle - so etwas gab es noch nie!

Gartenbauausstellungen

Angeregt durch das Beispiel in London erfolgten dann um 1850 auch in Deutschland die ersten Ausstellungen für Gärten und Pflanzen. Sie wurden von Botanischen Gesellschaften und Gartenbauvereinen in Verbindung mit Baumschulen und Gärtnereien zum Beispiel in Städten wie Erfurt oder Dresden organisiert und ausgetragen. Diese ersten Gartenbauausstellungen entwickelten sich immer stärker zu gesellschaftlichen Events mit spektakulären Sonderschauen exotischer Pflanzen. Erst allmählich kam die Präsentation der Gartengestaltung und -architektur hinzu. Die 1869 in Hamburg stattgefundene erste Internationale Gartenbauausstellung im deutschen Raum ist ein gutes Beispiel dafür. Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts gab es dann eine Reihe von Kunst-, Garten- und Städtebauausstellungen in Düsseldorf (1904), in Darmstadt (1905), in Mannheim (1907) und in Berlin (1910). Diese Phase der Gartenausstellungen war aber noch von keiner wesentlichen Beteiligung der Städte des Rheinisch-Westfälischen-Industriegebietes bestimmt. Allein Duisburg machte 1908 mit der "Gartenbauausstellung Duisburg" am Grunewald auf sich aufmerksam.

Als "Erste Rheinische Obst- und Gemüseausstellung" der Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz in Verbindung mit der "Baumschulen-Ausstellung" des Vereins Rheinischer Baumschulenbesitzer wurde die Gartenbau-Ausstellung in der Fachliteratur beschrieben.

Bis in die 1920er-Jahre zogen Ausstellungen mit Namen wie "Rosenfest", "Margeritentag" oder "Kakteenschau" durch die Schönheit der ausgestellten exotischen Pflanzen die Menschenmassen zum Besuch an.

Für die Stadt Lünen zum Beispiel waren die damaligen jährlichen Tulpenschauen im Frühjahr von Mitte April bis Mitte Mai wichtige Veranstaltungen.

Für die Durchführung von Gartenschauen und Gartenbauausstellungen gab es in den 1920er-Jahren in Deutschland keine ordnende Hand. Allein 1925 fanden innerhalb der deutschen Grenzen 28 Gartenschauen statt. Nach der Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung 1926 in Dresden, präsentierte 1929 die Stadt Essen mit der "Großen Ruhrländischen Gartenbau-Ausstellung (GRUGA)" zeitgemäße Grünflächenpolitik und Gartenarchitektur.

Reichsgartenschauen

Die deutsche Ausstellungsvielfalt fand in der nationalsozialistischen Herrschaftszeit ein schnelles Ende. Gleichgeschaltet, wie alle anderen Lebensbereiche auch, wurden die Gartenschauen zu Reichgartenschauen. Die Ausstellungsinhalte versuchten das Deutsche am und im Garten zu betonen. Sie stellten Propagandainstrumente dar, die der Staatsmacht stützende Bilder lieferten, zeigten aber auch den Stand von Gartenbau und Gartengestaltung in den 1930er-Jahren. 1938 veranstaltete der Reichnährstand Berlin mit der Stadt Essen auf dem Gelände der GRUGA die "Zweite Reichsausstellung des deutschen Gartenbaues".

Das Gelände wurde dazu auf 47 Hektar erweitert. Neue Attraktionen wie die dampfbetriebene Lilliputbahn, der Streichelzoo und der tägliche Frühsport um 7.00 Uhr sowie stimmungsvolle Abendveranstaltungen waren Inhalte dieser Reichsgartenschau.

Bundesgartenschauen

Im Zweiten Weltkrieg wurde das "Blütenwunder an der Ruhr" zu einer Trümmerlandschaft zerbombt und es dauerte sechs Jahre bis sich die gärtnerischen, berufsständischen Institutionen und die Städte in der neuen Republik organisiert und zusammengefunden hatten. 1951 fand bereits die erste Bundesgartenschau in Hannover statt. Sie war, wie die folgenden Bundesgartenschauen und Gartenbauausstellungen der 1950er-Jahre in Hamburg, Kassel, Köln, Dortmund und Essen dem Wiederaufbau gewidmet und fielen durch ihre leichte, beschwingte, farbenfrohe und heitere Gestaltung auf.

Zweite Große Ruhrländische Gartenbauausstellung

Auch die Stadt Essen beschloss 1951, die GRUGA so schnell wie möglich wieder aufzubauen. Erneut war es eine Gartenbauausstellung, durch die man dieses Ziel erreichte. In kurzer Vorbereitungszeit und bei äußerst knappen finanziellen Mitteln entstand im Jahr 1952 eine neue "Zweite Große Ruhrländische Gartenbauausstellung". Anstelle der streng geometrischen Formen von 1929 und 1938 entstand auf dem Gelände der GRUGA eine Landschaft mit sanft geschwungenen Rasenflächen und großzügigen Ausblicken.

Bundesgartenschau Essen

Es dauerte bis in die 1960er-Jahre bis eine neue Park- und Freizeitpolitik wieder eine Umgestaltung für die GRUGA nötig war. Der Park sollte neben der beschaulichen Naturbetrachtung nun zusätzlich aktive Erholung ermöglichen. Erneut verwandelte die Bundesgartenschau 1965 die GRUGA und erweiterte sie durch neue Sport- und Freizeitbereiche auf 70 Hektar Gesamtfläche.

Bundesgartenschauen Dortmund

Mit der Bundesgartenschau 1959 nutzte auch die Stadt Dortmund dieses neue Planungsinstrument, um durch eine Mischung aus gärtnerischer Leistungsschau, besonders ansprechend dekoriert und feilgeboten, und der Schaffung oder der Erneuerung einer großräumigen Parkanlage das Umfeld städtebaulich zu ordnen. Bauliche Attraktion der Bundesgartenschau 1959 auf dem Gelände des heutigen Westfalenparks war der Fernmelde- und Aussichtsturm, den die Dortmunder bis heute liebevoll "Florian" nennen. Sommerblumen in Hülle und Fülle, faszinierende Wasserspiele, technische Neuheiten wie Kleinbahn und Sesselbahn sowie Blumenschauen in den Westfalenhallen lockten die Besucher in den neuen Park.

Der Erfolg der Bundesgartenschau 1959 veranlasste die Verantwortlichen, zehn Jahre später auch die "Euroflor" 1969 als internationales Gartenbauereignis wieder nach Dortmund zu holen. Das Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau wurde um 10 Hektar erweitert und der Geist des Wiederaufbaues der Bundesgartenschau 1959 vom Geist des Wirtschaftswunders der "Euroflor" 1969 abgelöst. Zeitgemäße Gartenthemen wie Hausgartengestaltung, Balkonbegrünung und Kübelbepflanzung standen im Mittelpunkt der "Euroflor". Intensive Rosenpflanzungen für die "Euroflor" legten den Grundstock für das 1971 gemeinsam vom Verein der Deutschen Rosenfreunde und der Stadt Dortmund gegründete "Deutsche Rosarium VDR".

Ein weiteres gärtnerisches Großereignis für Dortmund folgte mit der Bundesgartenschau 1991 im Westfalenpark. Für die Gartenschau wurden nicht nur Gartenanlagen, sondern auch wichtige Gebäude des Parks, wie die in Stahl und Glas gehaltenen Eingangsbereiche und Kioske neu errichtet. Die wichtigste Veränderung war jedoch der Rückbau der breiten Promenaden zu schmaleren Wegen, die den Besucher auch in die malerischen und romantischen Parkbereiche führen sollten.

Bundesgartenschau Gelsenkirchen

Zielsetzung und Rahmen dieser Bundesgartenschau waren ungewöhnlich: Die Gelsenkirchener wollten ihre BUGA als Landschafts- und Gewerbepark auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerkes und der stillgelegten Kokerei der Zeche Nordstern präsentieren. Im Mai 1990 fasste der Rat der Stadt Gelsenkirchen einen entsprechenden Beschluss und bewarb sich um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 1997. Das ehemalige Zechengelände wurde so unter Einbeziehung der historischen Industriegebäude in den Nordstern-Park umgewandelt.

Landesgartenschauen

Mit den Landesgartenschauen stieg nun auch das Land NRW in das Instrument "Gartenschauen als Motor der Stadtentwicklung" ein. Diese kleine Variante der Bundesgartenschauen entwickelte sich bald zum Experimentierfeld mit vielerlei Lösungen.

Die Landesgartenschauen in ihrer heutigen Form gibt es in Nordrhein-Westfalen erst seit 1984. Frühere Veranstaltungen unter diesem Namen dauerten nicht ein halbes Jahr, sondern waren in der Regel auf zwei bis drei Wochen begrenzt.

Eine dieser Ausstellungen war die "Landesgartenschau 1980" im Archäologischen Park Xanten, die vom 4. bis zum 17. Juni 1980 unter dem Motto "Vom Nutzen und Zierwert der Pflanze in zwei Jahrtausenden" statt fand. Mit der Eröffnung der Landesgartenschau wurde der Archäologische Park von 6 auf 27 Hektar erweitert und bedeckte so den gesamten Ostteil der Stadt Xanten.

Landesgartenschau Hamm

Mit der Landesgartenschau in Hamm 1984 (Maximilianpark Hamm) wagte sich das Ruhrgebiet an ein Novum. Erstmals wurden eine Halde und ein aufgelassenes Zechenareal in eine Parkplanung einbezogen und als Teil der industriellen Kulturlandschaft des Ruhrgebietes gartenkünstlerisch aufgearbeitet. Mit dem Maximilianpark Hamm wurde die Geschichte der Landesgartenschauen in NRW 1984 gestartet.

Landesgartenschau Mülheim an der Ruhr

Die Landesgartenschau in Mülheim an der Ruhr 1992 (MüGa) ist neue Wege gegangen. Stark städtebaulich orientiert hat sie unter anderem mit einem Wegenetz durch das Ruhrtal dauerhaft Stadtqualität geschaffen und den Fluss Ruhr in Mülheim als Leitstruktur wiederentdeckt und eine Landesgartenschau als Instrument für den Strukturwandel und den Stadtumbau erfolgreich genutzt.

Landesgartenschau Lünen

Der Seepark Lünen der Landesgartenschau 1996 war nicht als Gesamtkunstwerk gedacht, sondern als Freiraum für Freizeit und Erholung, für Spiel und Sport und soziale Annäherung unterschiedlicher Schichten und Kulturen. In einer durch Bergbau und Bergsenkungen lang geprägten Landschaft wurden durch gestalterische und funktionale Verbesserungen die vielfachen landschaftlichen Beschädigungen und Benachteiligungen wieder ausgeglichen.

Oberhausener Landesgartenschau

Im Jahre 1999 fand in Oberhausen die Oberhausener Landesgartenschau (OLGA) statt; sie umfasste das Gelände der ehemaligen Zeche und Kokerei Osterfeld. Darüber hinaus gehörten die Uferstreifen von Rhein-Herne-Kanal und Emscher zwischen dem Park und dem Einkaufszentrum CentrO, sowie die Umgebung des Oberhausener Gasometers zur Gartenschau. Damals wie heute ist der Park kein Blüh- und Blumenparadies. Wege führen teilweise alten Bahntrassen folgend durch weite Wiesenflächen, die hier und dort durch alt anscheinende Mauern, Fundamente oder Erdwälle unterbrochen werden.

Landesgartenschau Kamp-Lintfort

Die Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort ist wesentlich mehr als nur eine Freiflächenplanung auf dem ehem. Bergwerk Friedrich Heinrich. Die Fläche des Bergwerks ist eingebettet in ein überzeigendes, gesamtstädtisches Freiraumkonzept. Durch Vernetzung der innerstädtischen Freiräume und Freiraumachsen rücken zwei großartige Veranstaltungsbereiche in dem Fokus - neben dem ehem. Bergwerk Friedrich Heinrich auch das Kamper Gartenreich rund um das Kloster Kamp. Die beiden historischen Wurzeln der Stadt werden miteinander verbunden und erlebbar gemacht.

Internationale Gartenausstellungen

Bundesgartenschauen gab es schon im Ruhrgebiet, Landesgartenschauen ebenfalls. Beides Formate mit wertvollen, stadtstrukturell nachhaltigen Wirkungen, leider jedoch nicht mit internationaler Strahlwirkung. Warum also nicht einmal international als gesamte Region auftreten? In diesem Kontext wurde die Idee einer grünen Großveranstaltung geboren, einer Internationalen Gartenausstellung im Ruhrgebiet. Wenn es in den letzten Jahrzehnten um große Projekte und besondere Ereignisse ging, dann war das Ruhrgebiet erfolgreich. Ob IBA Emscher Park oder Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010; während der Events zeigt sich die Region weit über ihre Grenzen hinaus von der vorteilhaften Seite. Und für die Zeit danach, schafft sie dauerhaft nutzbare Orte und Angebote für Bewohner*innen und Besucher jeden Geschlechts und Alters. Die geplante Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 findet in der gesamten Region statt.

Das Erfolgstrio sind die drei Ausstellungsebenen Mein Garten, Unsere Gärten und die Zukunftsgärten:

Wer das Ruhrgebiet in seiner Gesamtheit betrachtet, fängt beim eigenen Garten an. Auf der Ebene Mein Garten werden die Gärten der Nachbarschaften, der Quartiere und der Stadtteile angesprochen. Diese räumlich kleinste, aber zahlenmäßig stärkste Ebene der IGA 2027 richtet sich an die Bevölkerung, die mit Begeisterung ihre Metropolregion mitgestaltet.

Auf der Präsentationsebene Unsere Gärten werden 30 bis 35 investive Projekte in den Kommunen bis 2027 so realisiert, dass jedes für sich als grüner Werte- und Imageträger strahlt. Dazu gehören auch repräsentative Gartenkunstschätze der Region.

Die Zukunftsgärten wollen Gäste aus dem ganzen Ruhrgebiet sowie aus dem In- und Ausland zum Besuch bewegen. Diese übergeordnete Gartenebene zeigt die Metropole in drei Kernstandorten als zentrale Ausstellungsfläche. Hier finden die IGA-Inhalte mit repräsentativen Großprojekten als Botschafter des Internationalitätsgedankens und die Leistungsschauen der grünen Branche statt:

Zukunftsgarten "Dortmund - Emscher nordwärts": Gekonnt und lebendig wird hier auf wichtige Zukunftsfragen im urbanen Umfeld geantwortet.

Zukunftsgarten "Gelsenkirchen-Nordsternpark + und Emscherinsel": Gartenschau und Laborraum der Umweltwirtschaft in einer postkarbonen Städte-Landschaft.

Zukunftsgarten "Duisburg-Rheinpark und Anbindung": Aus alten Industrieflächen entsteht ein neues Stadtquartier mit Grün- und Freiflächen der Zukunft.

Internationale Gartenausstellungen, Bundes- und Landesgartenschauen sowie Gartenbauausstellungen sind immer ein Unikat, das sich aber den globalen Herausforderungen stellen muss. Die aufgeführten Beispiele der im Ruhrgebiet stattgefundenen und geplanten Gartenschauen von 1908 bis 2027 zeigen, dass sie als unverzichtbare Planungsinstrumente für zeitgemäße Stadtentwicklungsmaßnahmen im Ruhrgebiet schon immer genutzt wurden und auch zukünftig genutzt werden.

Besucherzahlen: Gartenbauausstellungen, Reichs- und Bundesgartenschauen

  • Gartenbauausstellung Duisburg 1908 0,35 Mio. Besucher
  • Große Ruhrländische Gartenbauausstellung 1929 2,0 Mio. Besucher
  • Zweite Reichsausstellung des deutschen Gartenbaues 1938 3,0 Mio. Besucher
  • Zweite Große Ruhrländische Gartenbauausstellung 1952 2,7 Mio. Besucher
  • Bundesgartenschau Essen 1965 5,3 Mio. Besucher
  • Bundesgartenschau Dortmund 1959 6,8 Mio. Besucher
  • Euroflor Dortmund 1969 5,0 Mio. Besucher
  • Bundesgartenschau Dortmund 1991 2,1 Mio. Besucher
  • Bundesgartenschau Gelsenkirchen 1997 1,6 Mio. Besucher

Besucherzahlen: Landesgartenschauen

  • "Landesgartenschau Xanten" 1980 nicht bekannt
  • Landesgartenschau Hamm 1984 1,3 Mio. Besucher
  • Landesgartenschau Mülheim an der Ruhr 1992 1,35 Mio. Besucher
  • Landesgartenschau Lünen 1996 0,4 Mio. Besucher
  • Oberhausener Landesgartenschau 1999 0,4 Mio. Besucher
  • Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 0,85 Mio. Besucher geschätzt
  • Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 2,6 bis 3,0 Mio. Besucher-geschätzt


LITERATUR

Bücherei des Deutschen Gartenbaues e. V. : Geschichte der Gartenkultur, Berlin, L & H Verlag; 2015.

Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft mbH: Über 60 Jahre Bundesgartenschauen - Stadterneuerung und Landschaftsgestaltung; Bonn, o. J.

Gaida, Wolfgang; Grothe, Helmut: Vom Kaisergarten zum Revierpark - Einstreifzug durch historische Gärten und Parks im Ruhrgebiet; Bottrop, Verlag Peter Pomp, 1997.

Gaida, Wolfgang; Groth, Helmut: Barocke Pracht, Bürgerstolz und Orte des Wandels - Gärten und Parks im Ruhrgebiet, Essen; Klartext Verlag, Essen, 2010.

Grugapark Essen diverse Publikationen.

Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027: Bewerbung des Regionalverbandes Ruhr, Essen 2016.

Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020: Bewerbung der Stadt Kamp-Lintfort, Kamp-Lintfort, 2015.

Mensch, B.; Pachnicke, P.: Gartenträume -Plakatkunst von Mucha bis Staeck, Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, Oberhausen, 2006.

Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landschaftspflege Nordrhein-Westfalen GmbH (LAGL NW) und Ministerium für Umwelt Und Naturschutz; Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen: 25 Jahre Landesgartenschauen in NRW, o. J.

Schrör, Astrid: " . . . und sonntags in die Gruga." Die Geschichte des Essener Volksparks; Essen, Nobel-Verlag GmbH, 1996.

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Dipl. Ing. Wolfgang Gaida
Autor

Landespflege - Ehemals beim Regionalverband Ruhr (RVR) als Leiter RVR-Besucherzentrum Emscher Landschaftspark in Oberhausen tätig

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