Geförderte Biodiversität in Zürich - Beispiel Tramdepot Kalkbreite

Aus Grau wird Grün

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1 Blick nach dem Einzug in den Hof "Bei den Bäumen". Foto: Yvonne Christ

Auf der Fläche eines Tramdepots in Zürich City ist eine moderne Oase für Menschen entstanden. "Ein neues Stück Stadt" war der Slogan der Bauherrin Genossenschaft Kalkbreite. Eine weitsichtige Planung von extensiv bewirtschafteten Grünflächen ermöglichte, dass auch Pflanzen und Tiere am neu gestalteten Ort ihren Platz erhielten. Für die weitere Zukunft hängt die Pflanzen- und Tiervielfalt von der Nutzungsintensität und von der sorgfältigen Unterhaltspflege auf den Dachflächen des Wohn- und Gewerbebaus ab.

Im Sommer 2014 bezogen die ersten Mieter den vielfach preisgekrönten Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite. 97 Wohneinheiten und eine Vielfalt an Gewerbebetrieben standen bereit für den Einzug von neuem Leben. Im Vorfeld waren im Architekturwettbewerb hohe Anforderungen an die gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit gestellt worden. Der aufwändige partizipativ geführte Begleitprozess dauerte von der Vorprojektierung bis in die laufende Betriebsphase an. Seit Januar 2017 ist der Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite als eines von nur fünf Arealen in der Schweiz zertifiziert als "2000 Watt-Areal im Betrieb". Die Kalkbreite erzielte dabei mit einem Erfüllungsgrad von 78 Prozent den besten Wert aller geprüften Areale.¹

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2 Visualisierung Hof "Bei den Bäumen".Visualisierung: Raumgleiter Foto: Yvonne Christ
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3 Temporärer Garten vor dem Baubeginn. Foto: Yvonne Christ
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4 Kalkbreite Grünflächenzeichnung Quelle: freiraum GmbH

Die Grünräume der Überbauung sind heute attraktiv und vielfältig. Die verdichtete Bauweise brachte es mit sich, dass die Frei- und Grünflächen einen großen Mehrwert generieren. Viele Berufstätige - interne und solche aus dem Quartier - verbringen im Sommer ihre Mittagspause im einladenden Hof. Kinder aus der ansässigen Kita und aus dem Quartier spielen auf dem Spielplatz. Jugendliche treffen sich in Gruppen und chillen auf den Außentreppen. MieterInnen treffen auf Unbekannte, man begegnet sich. Sobald die Menschen wieder verschwinden, besuchen Vögel die Flächen und suchen Nahrung auf den meist einheimischen Pflanzen. (Wild-) Bienen summen, und ab und zu klettert eine Eidechse aus dem nahe gelegenen Eisenbahngraben über die hohe Gebäudemauer in den Hof, wo sie üblicherweise von den Hauskatzen gejagt und zerlegt werden.

Aller Anfang ist schwer

Im Rückblick diente eine Parkfläche als Keimbeet für die erfolgreiche Grünraumplanung. Die Liegenschaftsverwaltung Zürich übergab Ende 2008 ein circa 400 Quadratmeter großes Parkfeld des Tramdepots in Gebrauchsleihe an die junge Genossenschaft Kalkbreite. Darauf entstand im Frühling 2009 der Temporäre Garten Kalkbreite. Freiwillige bauten den grünen Freiraum auf der zukünftigen Baufläche mit viel Engagement an einem Tag auf. Die Umnutzung des Parkplatzes zum Freiraumlabor löste bei vielen Passanten Erstaunen aus, und die Veränderung stand unter Beobachtung. Ungewöhnlich war in der Stadt Zürich vor allem die unkommerzielle Nutzung und der einladende, partizipative Charakter: die Mitarbeit im Temporären Garten stand allen Interessierten offen. Während den zwei Jahren Betriebszeit beteiligten sich viele Menschen während kurzer oder längerer Zeit. Bis zum Baubeginn des Neubaus gab es viele neue Begegnungen, erfreuliche und unerfreuliche. An den Pflanzen gab es wenig Vandalismus, dafür öfters gezielte Entwendungen. Kulturelle Anlässe wurden organisiert, Kunstinstallationen platziert und ringsherum während der ganzen Zeit die einfachen Hochbeete gehegt und gepflegt.

Grüne Sensibilisierung

Innerhalb der Baugenossenschaft und der sich bildenden Arbeits- und Planungsgruppen konnte mit dem realisierten Temporären Garten erreicht werden, dass das Thema der begrünten Freifläche im komplexen Bauvorhaben (Bauvolumen 63 Mio. CHF) nicht marginalisiert behandelt wurde. Gleichzeitig wurde für die Quartierbewohnenden und das technische Personal der Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich die Genossenschaft so früh sicht- und erlebbar. Eine Befragung der Genossenschafter ergab unter anderem, dass die Qualität der Grünräume die Jahreszeiten erlebbar machen sollte. Weiter sollten die Grünflächen ökologisch wertvoll sein und als soziale Plattform dienen. Privates Gärtnern oder private Grünflächen wünschte sich kaum jemand. Bei Baubeginn 2011 war klar, dass das Haus für je 250 Gewerbetreibende und Bewohnende eine differenzierte Dachgarten- und Terrassenlandschaft mit begrünten Teilbereichen aufweisen würde. Eine extensive Pflege wurde aus Kostengründen vorausgesetzt.

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5a Gewitterstimmung über dem neu erstellten Hof. Foto: Yvonne Christ
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5b Neu erstellte Pflanzfläche von oben. Foto: Yvonne Christ
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5c Ein Bienenschwarm lässt sich nieder. Foto: Yvonne Christ
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6 Frühling 2015 im Innenhof. Foto: Yvonne Christ

Nutzungsvielfalt geplant

Das Luzerner Büro freiraumarchitektur gmbh entwickelte einen ersten Entwurf, der den Gesamtraum in vier funktionale Zonen aufteilte. Mit den Resultaten der Befragung und den Ideen der Fachplaner ergab sich ein bunter Strauss an Möglichkeiten, die in die Realität umgesetzt wurden.

Auf dem Dach entstand eine nicht begehbare Fläche, die als zentrale Rolle neben der Solarstromproduktion als ökologischen Rückzugsraum für Pflanzen und Tiere dient.

Der nur für die Bewohnenden zugängliche Dachgarten "Beim Gemüse" steht als gemeinschaftlich nutzbare Anbau- und Verweilfläche unentgeltlich zur Verfügung. Der Ort bietet eine soziale Plattform und stellt einen Bezug zur Nahrungsmittelproduktion her.

Der zentral gelegene und größte Raum dient als lärmgeschützter Hof für die Siedlung und - da auf neun Meter Höhe - gleichzeitig als Dach für das Tramdepot. Diese Freifläche ist tagsüber öffentlich zugänglich und wird auch abends gerne genutzt, da der Zugang nicht abgeschlossen ist. Durchgehende Hartbelagsflächen aus Glorit mäandern zwischen Kiesflächen mit stockwerkartiger, üppig geplanter Bepflanzung.

Die dazwischenliegenden Flächen sind ausdifferenziert und thematisch gegliedert: Der Bau gibt teilweise mit Treppen und Durchgängen eine spezifische Nutzung vor. Auf den Flächen in den Zwischengeschossen wirkt die Bepflanzung als thematischer Fokus ( "bei den Gräsern", "bei den Blumen", "bei den Rosen", "bei den Kräutern").

Von der Planung zur Umsetzung

Nach dem etappenweisen Bezug des Neubaus waren die geplanten Grünflächen noch weitgehend grau. Die gepflanzten Staudenflächen entwickelten sich im zehn Prozent Humus enthaltendem Substrat nur langsam. Erste Moose siedelten sich an und Rotschwänze erkundeten das Areal. Als der erste Bienenscharm an einem der Großbäume (Pinus silvestris) hing, war die Freude perfekt. Doch sehr bald meldeten sich erste Stimmen, die einen grünen Rasen vermissten und die stockwerkartige, üppige Bepflanzung im Hof. Öfters wurde beim Betriebsteam nachgefragt, ob sich die Pflanzen wie geplant entwickelten. Die Feuertaufe im wahrsten Sinne des Wortes wurde der Hitzesommer 2015. Die interne Vereinbarung, die Flächen nicht zu gießen, musste bald hinterfragt werden, denn der größte Teil der Vegetation hätte die Temperaturen nicht überdauert. Zwar waren schon in der Planung trockenheitsresistente Pflanzen ausgewählt worden, aber dieses Ausmaß der Trockenheit traf unerwartet heftig ein. Auf den exponiertesten Flächen ließ man den Dingen ihren Lauf, und eine unerwartete Dürre breitete sich aus.

Die Großbäume und die Pflanztröge wurden mit Wasser versorgt, um keinen Totalausfall zu riskieren. Nach dem ersten starken Regenfall Wochen später regenerierten sich viele der scheinbar total verdorrten Stauden erstaunlich gut. Die Kraft und der Lebenswille der Pflanzen wurden unmittelbar erfahrbar!

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6a Foto: Yvonne Christ
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6a/b Der Hitzesommer 2015 zeigt Wirkung. Foto: Yvonne Christ
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7 Bewohner bei der Arbeit auf der Dachfläche "Beim Gemüse" im 6. Stock. Foto: Yvonne Christ
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8 Junge Menschen lieben die Freiflächen als Treffpunkt. Foto: Yvonne Christ

Die Bewohnerschaft beteiligt sich (nicht)

Die Inspiration, auf den obersten Dachflächen ("Dach") zwei Bienenstöcke anzusiedeln, entstand bald nach dem Bezug. Die Umsetzung führte zum nun jährlich gewonnen Kalkbreite-Honig. Die extensiven Dachflächen bieten allerdings zu wenig Nahrung für die Tiere; diese versorgen sich in den umliegenden Baumwipfeln der Straßenzüge und Friedhöfe. Nach sorgfältigen Abklärungen zur Bienenstockdichte im Quartier stellte man überrascht fest, dass es in der Nachbarschaft schon sehr viele Imker hat. Ein Ausbau dieser Aktivitäten ist aktuell darum nicht geplant.

Die zweitoberste Grünfläche ("Beim Gemüse") wurde ein Erfolg. Aus den Erfahrungen im Temporären Garten hatte man gelernt, dass es Sinn macht, Gemüsebau nicht auf öffentlich zugänglichen Flächen anzubieten, weil sonst zu viel Angebautes von Passanten abgeerntet wurde. Nun betreuen circa 25 Mitglieder der Arbeitsgruppe "Beim Gemüse" diese Dachterrasse selbstverwaltet. Die Arbeitsgruppe konstituiert sich als Freizeit-, Arbeits- und Umweltbildungsangebot jährlich neu in der Winterzeit. So bleibt genügend Raum für das Kennenlernen neuer Mitglieder und die Aufteilung und Jahresplanung der Beete. Obwohl nur circa zehn Prozent der Mietenden sich an der Bewirtschaftung beteiligt, ist die Fortführung unumstritten. Die soziale Plattform wird geschätzt. Die größte Herausforderung ist und bleibt der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit in den witterungsexponierten Hochbeeten.

Ursprünglich hoffte das Betriebsteam, dass sämtliche Grünflächen unter Beteiligung der Mietenden gepflegt würden. Es zeigte sich aber bald, dass sich die Anwohnenden für die öffentlich zugänglichen Flächen nicht zuständig fühlten und dass das nötige Fachwissen und Interesse nicht vorhanden war. Die zwei oben beschriebenen und für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Flächen bieten genügend Möglichkeiten für Aktivitäten der Bewohnerschaft.

Lebendiges Miteinander

Einzelne Mietende versuchen, sich mit Töpfen auf die allgemeinen Flächen hinaus etwas Privatraum zu erobern. Da dies nie im Gestaltungskonzept vorgesehen war und da sich auch andere Mietende daran stören, bleibt es ein Diskussionspunkt. Einzelne Mieterinnen beteiligen sich am jährlichen Rückschnitt der Stauden. Andere stellen Feuerschalen auf und laden im Fahrstuhl mit Flyern dazu ein. Es gibt einen monatlichen Barbetrieb auf der Terrasse "Bei den Kräutern", der bei guter Witterung gerne besucht wird. Es ist ein Aneignungsprozess im Außenraum im Gange, der über gärtnerische Aktivitäten hinausgeht. Zwar gibt es immer wieder Personen, die Topfpflanzen in das extensive Substrat pflanzen, um einige Farbtupfer zu setzen. Die Pflanzen überleben das nicht lange, zu unterschiedlich ist für sie der Lebensraum. Wichtiger ist daher für die Biodiversität, dass die Ästhetik der ewigen Blühfreudigkeit um Herbst- und Winteraspekte ergänzt werden. So bleibt beim Unterhalt der Flächen gezielt altes Staudenmaterial stehen, um in holen, trockenen Stängeln Nisträume für Insekten zu schaffen. Die Samenstände locken als Nahrungsangebot im Winter Vögel an. Dass es bei diesem Pflegetyp nicht auf allen Flächen immer perfekt aufgeräumt aussieht, versteht sich von selbst. Diese Gratwanderung zwischen "Ungepflegtem" und "Zufälligkeit" ist im öffentlichen Grünraum gewöhnungsbedürftig. Dabei wirken die Grünflächen manchmal wie analoge Influencer. Die Tiere und Pflanzen entwickeln ihr spezifisches Eigenleben. Kinder entdecken Schnecken, Erwachsene erfreuen sich an der wechselnden Blütenpracht. Im Winterhalbjahr erscheint der Außenraum teilweise kahl und abweisend. Im besten Fall liegt sauberer, weißer Schnee auf den Pflanzflächen und erhellt den Hof.

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9 Private Nutzung im öffentlichen Hof kommt vor. Foto: Yvonne Christ
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10 a Foto: Yvonne Christ
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10 a/b Blütenreichtum in den Sommermonaten. Foto: Yvonne Christ
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11 Der "Hof" fünf Jahre nach der Erstellung. Foto: Yvonne Christ

Die Pflanzen wandern durch Selbstaussaat spontan auf den Flächen weiter, siedeln sich neu an und ergeben ein jährlich wechselndes Mosaik mit überraschend neuen Pflanzenbildern. Zusammen mit den wechselnden Witterungsvoraussetzungen und dem sich etablierenden Stauden bleibt der Unterhalt der Flächen so eine überaus spannende Facharbeit. Der Vorteil ist, dass diese Art von extensivem Unterhalt auf dem extensiven Substrat sehr kostengünstig ist. Eine Tatsache - wenn auch kein Nachteil - ist, dass die Unterhaltsarbeit anspruchsvoll ist und bleibt. Es setzt viel Fachwissen und Vertrauen in die Sukzessionskräfte voraus. Gleichzeitig zum fördernden Unterhalt müssen die laufende Verbuschung, invasive Neophyten und invasive Besuchende austariert werden.

Der Nutzungsdruck ist sehr hoch. Nachpflanzungen waren und bleiben auf den öffentlichen Treppen nötig, denn nicht alle Gruppen halten sich exakt an die überall vorhandenen Sitzflächen. Mit fortschreitender Gruppengröße und steigendem Alkoholpegel wird die eine oder andere bepflanzte Fläche übersehen und - oft ohne bösen Willen - niedergetrampelt.

Auch im Hof blieben aus diesem Grund einige der Flächen bis auf weiteres optisch mit einer Kordel eingezäunt. Kinder werden gebeten, nicht auf den Flächen Fußball zu spielen. Rauchende werden höflich auf die vielen Aschenbecher aufmerksam gemacht. Wer aber gerne mal auf den Knien den Heuschrecken zuschaut oder Wildbienen beobachtet, wird im Sommer reich belohnt. Thymian duftet, es summt, zirpt und zwitschert. Jedes Jahr gibt es neue Entdeckungen zu machen.

Lessons learned

Allerdings ist die "wilde Natur" auch eine Herausforderung. Der Ruf nach grünem Rasen kann sich wiederholen, und muss beantwortet werden: die Fläche ist eine Dachfläche mit beschränkter Traglast, beschränktem Unterhaltsbudget und dementsprechend kein intensiv gepflegter Sportrasen auf gewachsenem, humosen Oberboden. Tierisch anspruchsvoll wird es im Sommer: es ist ein weiter Weg vom Wahrnehmen einer Ameisenplage bis zum Verstehen und (Ein-)Schätzen der Ökologie eines Ameisenstaates. "Die Wissende sieht" lautet ein Sprichwort, und so ist und bleibt es ein wichtiger Aspekt, über den begrünten Außenraum und seine Lebendigkeit in der Genossenschaft Kalkbreite genauso unablässig zu reden, wie über den Fußabdruck der Bewohnenden oder über die Food-Waste-Bemühungen der Take-away-Anbietenden im Quartier. Wertschätzung entsteht durch positive Erfahrungen. Biodiversität im städtischen Raum braucht Förderung und (Personal-) Einsatz. Durch den betriebsintern angesiedelten Unterhalt entstehen Mehrwerte durch schnelle Reaktionszeiten, eine fachlich hochwertige Pflege und die Förderung der sozialen Kontakte mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.

Projektdaten

Bauherrschaft: Genossenschaft Kalkbreite
Architektur: Müller Sigrist Architekten, Zürich
Landschaftsarchitektur: freiraumarchitektur gmbh, Luzern
Planung/Ausführung: 2009-2011/2012-2014
Fläche: 5000 m²
Bausumme: CHF 63 Mio. (gesamt), Landschaftsarchitektur etwa CHF 1,80 Mio.

Quelle

1 Genossenschaft Kalkbreite: www.kalkbreite.net/kalkbreite/2000-watt-areal/Aufruf 08.12.2019

Dipl.-Ing. (FH) Yvonne Christ
Autorin

Forschungsgruppe Grün und Gesundheit, Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen

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