DAAD-Stipendium

Stadtplanerin Luise Stoltenberg verbringt 15 Monate in Japan

Dr. Luise Stoltenberg wird im Rahmen des Programms "Sprache und Praxis in Japan" das Land und die Kultur besser kennenlernen. Luise Stoltenberg ist promovierte Soziologin und war von September 2020 bis Ende Augst 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsgebiet "Projektentwicklung und Projektmanagement in der Stadtplanung" bei Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger. Sie hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Soziologie und Philosophie studiert und an der Universität Hamburg ihren Master in der Soziologie abgelegt.

"Seit ich 2015 das erste Mal nach Japan gereist bin, hat mich das Land fasziniert. Aus soziologischer Perspektive finde ich es spannend, mich tiefer mit den gesellschaftlichen Normen, Wertvorstellungen und Alltagspraktiken auseinanderzusetzen", berichtet Luise Stoltenberg. Von 2017 bis 2020 hat sie in der Soziologie an der Universität Hamburg promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Stadtsoziologie, Tourismusgeographie und "new urban tourism", Soziologie des Wohnens und Sharing Economy. Sie koordinierte an der HCU das Forschungsprojekt "Transformation gewachsener Zentren" (TransZ) und arbeitete mit an der "Studie zur Entwicklung des Wohnverhaltens in Hamburg".

Ziel des Programms "Sprache und Praxis in Japan" ist es, Graduierten die Möglichkeit zu bieten, an einem sprach- und praxisorientierten Programm in Japan teilzunehmen. Den Stipendiat*innen wird dabei Gelegenheit geboten, die japanische Sprache von Grund auf zu erlernen und die Kultur und Wirtschaft des Landes in unmittelbarer Erfahrung zu erleben. "Meine Tätigkeit an der HCU hat eine wesentliche Rolle bei der Bewerbung für das Stipendium gespielt. Mein Aufenthalt beginnt mit einem zehnmonatigen Sprachkurs in Tokio. Für mein anschließendes Praktikum geht es wahrscheinlich nach Osaka", so Stoltenberg.

Der DAAD als Hochschulorganisation und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sehen in diesem Programm einen Beitrag zur Heranbildung von Japan-Expert*innen in Wirtschaft, Verwaltung und Industrie. Es werden jährlich nur zehn Personen gefördert.

Alexander Lemonakis, HafenCity Universität Hamburg

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