Unkrautbekämpfung

Geräteträger mit Dampferzeuger

Der Dampf hat die Aufgabe, den Boden keimfrei zu machen und die Oberfläche anzuwärmen, so dass das Wasser nicht abkühlt und dadurch leichter und mit entsprechend heißer Temperatur zu der im Boden befindlichen Wurzel gelangt. Foto: Fuß Spezialfahrzeugbau GmbH

In Deutschland ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf allen privaten und öffentlichen Flächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, grundsätzlich verboten. Eine Entfernung des Wildkrautes von Hand ist in den Kommunen personell meist nicht zu leisten. Deshalb ist die thermische und mechanische Unkrautbeseitigung mit entsprechenden Gerätschaften die einfachste und vor allem wirtschaftlichste Lösung.

Die in diesem Zusammenhang notwendigen Anbaugeräte finden auf dem FußTrac mit seinen vier An- und Aufbauräumen ausreichend Platz, zumal bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 13 Tonnen ausreichend Kapazität zur Verfügung steht. Der FußTrac verfügt nicht nur über eine lastgesteuerte Hydraulikpumpe mit bis zu sechs doppelwirkenden Steuerungsventilen, sondern lässt sich front- als auch heckseitig um Zapfwellen und Kraftheber erweitern. Für die Federung sorgt ein aktives System mit verstellbarer Dämpfung, welches eine integrierte Achsabstützung für Seitenarbeiten umfasst. Die im kommunalen Bereich gewünschte Wendigkeit wird durch die serienmäßig verbaute Allradlenkung mit ihren vier Lenkoptionen erreicht.

Aufgrund der Eigenschaften des FußTrac wurde in enger Abstimmung mit der Firma Keckex der Weedex-Dampferzeuger intensiven und langfristigen Feldversuchen unterzogen. Bei diesem Verfahren wird unter Zugabe von Wasser ein bis zu 140 Grad Celsius heißes Wasserdampfgemisch erzeugt, welches zu gleichen Teilen aus Dampf und Wasser besteht. Der Dampf hat dabei die Aufgabe, den Boden keimfrei zu machen und die Oberfläche anzuwärmen, so dass das Wasser nicht abkühlt und dadurch leichter und mit entsprechend heißer Temperatur zu der im Boden befindlichen Wurzel gelangt. Durch diesen Vorgang wird in der Pflanze ein Eiweißschock ausgelöst und somit die Zellwand der Pflanze zerstört, in deren Folge die Pflanze kein Wasser mehr aufnimmt und vertrocknet.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 09/2019 .

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