Kein Kinderspiel?

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Brachflächen Spielräume in der Stadt
„Wir müssen draußen bleiben!“ Grunewaldstr, Berlin-Schöneberg. Foto: Hanns-Werner Heister

Offenbar verbessert man sein Gedächtnis, wenn man öfter über Baumstämme balanciert. Probanden einer Universität in Nord-Florida (USA) absolvierten in der Natur ein Bewegungsprogramm, das die Wahrnehmung des Körpers im Raum schult. Die anschließenden Rechenaufgaben wurden besser gelöst. So schnitten die Baumbalancierer deutlich besser ab als Kontrollpersonen, die ein klassisches Studio-Workout oder Yoga gemacht hatten."¹

Es sollten freilich zu diesem Hirnfitness-Training dann lieber echte, liegengebliebene als gefällte oder gar gestapelte Stämme dienen. Denn diese können leicht ins Rollen kommen, mit Quetschungen, Beinbrüchen oder Schlimmerem als Folgen. Wie so oft ist hier das Naturbelassene weniger gefährlich und gesünder. Klettern auf ungefällten Bäumen ist aber wahrscheinlich in dieser Hinsicht sogar noch ergiebiger. Abgesehen davon braucht Spielen nicht durch besseres Rechnen gerechtfertigt zu werden, sondern hat einen allgemeinen Sinn darin, dass es Entwicklung wie Wohlbefinden von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern fördert. Die Frage ist dabei heute weniger die einstiger antiautoritär erzogener Kinder: Müssen wir heute wieder spielen, was wir wollen? Die Frage ist vielmehr die: Wo in der Stadt außer auf Spielplätzen oder außerhalb der Stadt können wir spielen, wie wir wollen?

Die Naturschutz-Organisation BUND gibt aufschlussreiche Hinweise: "Du wohnst in der Stadt und möchtest trotzdem die Natur entdecken? Dann musst du nicht in den nächsten Nationalpark fahren. Auch mitten in der Stadt kannst du direkt vor deiner Tür in eine aufregende Tier- und Pflanzenwelt eintauchen. […] Zum Beispiel in Parks, in Gärten, auf Friedhöfen oder auf ungenutzten Grundstücken - die nennt man übrigens Brachen."² Diese Hinweise sind freilich keine hinlängliche Antwort auf die Frage - wo spielen? Auf Friedhöfen verbietet es sich aus Pietätgründen von selbst. Auf Brachen ist es in der Regel verboten.

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Brachflächen Spielräume in der Stadt
„Wir müssen draußen bleiben!“ Grunewaldstr, Berlin-Schöneberg. Foto: Hanns-Werner Heister
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Restraum unter einer Autobahn, für Kinder. „Vivian Anderson Moultrie Playground“, Charleston, South Carolina. In den frühen 1970ern wurde die Autobahn Interstate 26 auf Stelzen gesetzt,und danach darunter ein Sandkasten und Spielplatz-Ausrüstung (v. a. ein Klettergerüst)eingerichtet. Aufnahme vom 09.05.2015 von ProfReader, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ commons/d/da/Vivan_Anderson_ Playground.jpg, Abruf 10.07.2015

Innerstädtische Brachen, Baulücken und Bauerwartungsland

Viele Baulücken oder deindustrialisierte, stillgelegte Industrieareale wären eigentlich bebaubar, zumal die üblichen Anschlüsse an die städtischen Ver- und Entsorgungsnetze vorhanden sind. Sie bleiben aus verschiedenen Gründen dennoch oft über lange Zeiträume hin ungenutzt und bilden einen spezifisch städtischen Typ der Brache. Diese gehört ursprünglich zur feudalen Dreifelderwirtschaft: Etwa auf einem Drittel des Bodens wird umschichtig nichts angebaut; dieser Teil der Gesamtflur dient allenfalls als Weide, damit er sich erholen kann. Das schien historisch überholt, wird aber inzwischen bei Flächenstilllegungen aus ökologischen und auch ökonomischen Gründen revitalisiert. "Eine städtebauliche Brache ist eine ehemals gewerblich oder industriell genutzte Fläche im Siedlungsbereich. Nach Wegfall der bisherigen Nutzung, über einen längeren Zeitraum ungenutzt und unter städtebaulich-ökonomischen Gesichtspunkten funktionslos geworden, stehen meist unterschiedliche Hemmnisse einer Folgenutzung über den freien Markt unter den gegebenen Rahmenbedingungen entgegen. Dies können die Eigentumsverhältnisse nach einer Insolvenz, noch bestehende Grundstücksbelastungen (ohne Gegenwert) oder vorhandene Altlasten sein. Dennoch ist es unter dem Gesichtspunkt der Sicherung innerstädtischer Standorte mehr als sinnvoll, die Brachen als Chance einer nachhaltigen und ganzheitlichen Stadtentwicklung zu sehen. Derzeit ist allerdings die Vermarktung und Wiedereingliederung dieser Grundstücksflächen aufgrund eines Überangebotes an Altbestandsflächen komplizierter geworden."³ Die Grundstücksspekulanten können einem richtig leid tun. Aber da ist ja zum Beispiel noch die eigens hergestellte Industriebrache Stuttgart 21 mit viel billigem Baugrund auf Flächen in bester und renditeträchtiger zentraler Lage. Brachen oder Baulücken aller Art und Größe für eine wenigstens transitorische Nutzung als Spiel-Brachen sind immerhin etwas. In Großstädten wie Berlin finden sie sich (noch) häufig. Im Hinblick auf das Spielen am ergiebigsten und zukunftsträchtigsten sind sicher größere Areale wie ehemalige Industrieflächen.

Freiräume und Flächenrecycling

Freiräume sind nicht nur zur Bebauung freigegebene städtische Räume. Sie können auch freie Räume für Spiel oder Erholung verschiedener Sozial- und Altersschichten sein.

Die Anlage, siehe Abb. 2, ist sinnvoll konzipiert, sogar im Winter bei geeigneten Wetterbedingungen für Kurz-Schlittenfahrten brauchbar, und wird vor allem durch den Vandalismus der Hunde und ihrer Halter beeinträchtigt. Sinnlos schon wegen der Luftverschmutzung und des Lärms dagegen sind Spielplätze wie das Extrembeispiel, siehe Abb. 3.

Auch die als dysfunktional abqualifizierten städtischen Freiräume sind nicht immer, wie hier offenkundig, funktional schlecht oder unbrauchbar - der Begriff Resträume wäre angebracht. Viele Freiräume sind meist eher in ihren Funktionen und den Gebrauchsweisen weniger festgelegt und relativ offen und könnten daher als polyfunktional bezeichnet werden. Flächenrecycling ist eigentlich allgemein interpretierbar, wird in der Regel aber nur wirtschaftlich aufgefasst. Dabei ist die Nutzung oder Zwischennutzung von innerstädtischen Brachen eben auch anders möglich, zum Beispiel als Räume für die Befreiung von Kindern und Jugendlichen von unproduktiven Zwängen.

Stichworte wie Revitalisierung von Brachen geben eine generelle Richtung an, Rekultivierung eine speziellere. Sie mag oft richtig sein, ist aber nicht die allein richtige. Innerstädtische Renaturierung, wie oft bei der künstlichen Herstellung von Mäandern ursprünglich begradigter Wasserläufe angewandt, könnte eine andere Option sein.

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Grad drum – rekultivierte Mini-Brache mit Müll Berlin. Foto: Hanns-Werner Heister
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Dasselbe ohne Müll Berlin, Feurigstraße – schon besser. Foto: Hanns-Werner Heister
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Betreute Bahn-Böschung. Hamburg-Neuwiedenthal beim S-Bahnhof. Foto: Hanns-Werner Heister

Wildnis im Wartestand

Die Nicht-Vermarktung und eine spezielle Nicht-Nutzung von Brachen eröffnet Chancen für eine wirklich nachhaltige, menschenwürdige und sozusagen artgerechte Stadtentwicklung. Nicht-Nutzung heißt nicht Überhauptnicht-Nutzung, sondern Absage an die beschränkte Nutzung für bloß kommerzielle Zwecke und stattdessen für soziale.

Wie im Großen bei leerstehenden, unkultivierten Brachen oder bei eher beton-, pflaster- und umsatzorientierten Rekultivierungen, so entstehen freilich auch bei nachbarschaftlich und partizipativ orientierten Renaturierungen im Kleinen vandalistische Gelüste.

Auf Brachen, aber auch in sehr engen, kleinräumigen Nischen von Bahngleis-Rändern oder Autobahn-Mittelstreifen bis hin zu Hausmauern gedeiht die Ruderalvegetation. Der Begriff leitet sich ab von rudus, ruderis (lat.: Schutt, Mörtel): "Die Ruderalvegetation besiedelt offene und häufig gestörte Flächen der Siedlungen, Industrie- und Entsorgungsanlagen sowie Verkehrswege. Sie ist auf kleinstem Raum sehr vielfältig, da bereits geringe Änderungen einzelner Standortfaktoren zu quantitativen oder qualitativen Veränderungen in der Artenzusammensetzung führen. Die Ruderalvegetation ist zudem sehr stark von historischen Faktoren geprägt; sie widerspiegelt geradezu unsere Kulturgeschichte."4

Diese Ruderalvegation findet sich überall auf Bahngelände, selbst auf Neuem. Sie entsteht ungeplant und ist wohl von Seiten der Deutschen Bahn eher ungewollt, allerdings hier in der abweisenden Betonwüste des Bahnhofs ein Lichtblick.

An die Bahngleise schließen sich Bushaltestellen, siehe Abb. 6, eine Straße und ein weiterer Streifen Grün bis zur nächsten Straße an. An der Böschung werden nicht nur, wie üblich und aus Sicherheitsgründen nötig, die Bäume beschnitten, sondern immer wieder auch gärtnerisch neue Pflanzen eingesetzt. Die Biodiversität ist nicht sehr groß, aber der Anblick ist meist erfreulich. Spielen geht hier jedoch nicht.

Mit der behutsamen Pflege der Brachen, die sich im Wesentlichen auf Müllabfuhr beschränkt, kommen oder kämen Natur- und Landschaftsschutz fast paradox innerhalb der Städte zur Geltung.

Das schließt an vorhandene Gegebenheiten des Stadtgrüns an, ob beabsichtigt wie Wilder Wein an Wänden oder unbeabsichtigt wie allerlei unausrottbares "Unkraut". Schon die funktionale und florale Vielfalt ist groß. "Die 'Stadtpflanze' per se gibt es nicht! Alle in Städten von selbst auftauchenden Arten sind Lückenbüßer, Zufallstreffer, Gewohnheitsmigranten, Opportunisten usw. usf. Sie lassen sich aus Sicht urbaner Menschen immer auch sehr ambivalent charakterisieren, zum Beispiel als Spontangrün, Kampfgrün, Frühlingshoffnungsgrün, Ärgernisgrün, Sichtschutzgrün. Hauptsache, das biotische und abiotische Umfeld stimmt."5

Sowohl außerhalb der Stadt als ergänzendes Gegenstück zu landwirtschaftlich genutzten Acker- und Waldflächen als auch innerhalb der Städte hat die Brache samt dem speziellen Stadtgrün eine enorme, oft unterschätzte gesellschaftliche Bedeutung. Hier ist die Biodiversität meist erstaunlich groß, die Vielfalt der Flora wie der Fauna. Dabei scheint die Vielfalt der Pflanzenwelt wohl etwas besser erforscht als die der Tierwelt, besonders im Hinblick auf Insekten oder im Boden lebende Tiere wegen deren Unauffällig- bis Unsichtbarkeit. Mehr als bloß ein Kollateralnutzen, obwohl unbeabsichtigt, ist dieser Nebennutzen der ökonomisch unmittelbar unnützen Brachen bekannt, wenngleich wohl noch nicht ausreichend untersucht und gewürdigt.6 Hier bilden sich neue Biotope, vielleicht sogar artenreicher als gut gepflegte Stadtparks. Diese unabsichtlich renaturierte neue Nicht-Kultur erinnert an einen Nebeneffekt mancher besonders alter Parks. Dort verschränken sich auf paradoxe Weise Geschichte, Kunst und Natur. So bilden bewusst - und beschränkt - verwilderte beziehungsweise relativ "naturbelassene" Teile des Parks Sanssouci einen besonders artenreichen Biotop gerade für Pflanzen und Tiere, die sonst kaum mehr Raum haben und vom Verschwinden bedroht sind. Das schließt, nochmals paradox, "verwilderte Kulturanzeiger" wie den nahrhaften Bärlauch ein, der nicht einheimisch und nicht natürliche Natur ist, sondern auf künstliche, historische Anpflanzungen zurückgeht.7

Für Kinder und Jugendliche, den menschlichen Nachwuchs, ist diese Seite der Brachen zunächst in der Regel nicht besonders interessant - obgleich Beeren oder Früchte doch attraktiv sind -, wohl aber für die Stadt als Ganzes und den genetischen Pool des pflanzlichen und tierischen Nachwuchses. Für Kinder und Jugendliche interessant sind aber betretbare und bespielbare Brachen. Hier könnten sich Spiele als Abenteuer entfalten. Und die vertiefte und intensivierte Aneignung der Natur als Stadtgrün in meist größerer Vielfalt als anderswo wäre ein für ihre menschliche Entwicklung ein nicht unerheblicher Kollateralnutzen.

Brachflächen Spielräume in der Stadt
Vielversprechend, aber verboten. Bei einem S-Bahnhof in Berlin im April 2015. Die Vielfalt möglicher Erfahrungen bei der spielerischen Erkundung der Umwelt ist für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene groß, bei denen – abgesehen etwa vom Balancierenauf echten Baumstämmen – die Kontemplation eine größere Rolle als die Aktion spielen dürfte. Foto: Hanns-Werner Heister
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Brache mit Pflanzen-Sukzession, fortgeschritten. Grunewaldstr. Bln.-Schöneberg. Dasselbe Grundstück wie in Abb. 1, aber zu einer anderen Jahreszeit und von einer anderen Straße aus gesehen. Foto: Hanns-Werner Heister

Kein Platz für wilde Kinder? Triebabfuhr statt Gewalt

Kinder und Jugendliche müssen spielen dürfen. Die Balance zwischen Befreiung und Schutz, Regulierung und Gewährenlassen ist schwierig. Sie ist aber nicht unmöglich, und muss nur immer sorgfältig, fallweise und konkret justiert werden. Übergänge zwischen dem pädagogisch betreuten Abenteuerspielplatz und Plätzen, auf denen sich unbetreute Abenteuer abspielen, beschreibt zum Beispiel Toni Anderfuhren: Die "Geräte und Spielinstallationen [des Spielplatzes um die Ecke] können die Bedürfnisse vieler Kinder nicht erfüllen. Seine Verstecke und Abenteuer sind rasch aufgezählt. […] Abwechslungsreiche Hügellandschaften brauchen Aussichtspunkte, gewundene Berggrate, Schluchten und Mulden. Steine gestalten Kletterwände und setzen markante Zeichen, die Böden freuen sich auf Kinderfüße. Das Bächlein will bespielt werden, seine Quelle sprudelt unter Steinen. Sand und Matsch gehören einfach dazu. Bäume und Buschwerk sind Dschungel, liefern Stöcke und Zweige, in selten genutzten Zonen wachsen fast vergessene Blumen. Knorrige Stämme laden zum Balancieren, markieren Grenzen und helfen mit, dem Spielplatz seinen ganz speziellen Zauber zu verleihen."8

Für kleine Kinder bis zum Schulalter kommen Brachen als innerstädtische Spielplätze kaum in Frage. Für sie können und müssen die üblichen Spielplatz-Typen genügen, bis hin zu einfallsreicheren "Abenteuerspielplätzen". Denn sie können und dürfen sich des lebensgefährlichen und für sie noch unberechenbaren Autoverkehrs wegen nicht frei und selbstständig bewegen. Das ist aber wiederum eine der Voraussetzungen für diese Art des Abenteuers Spielplatz. Die Zeiten, wo Kinder, auch kleine, in Rinnsteinen bei Starkregenfällen Dämme bauen und, hinreichendes Gefälle vorausgesetzt, Papierschiffchen schwimmen lassen konnten, sind längst vorbei. Auch in Fußgängerzonen kommen diese Zeiten nicht wieder. Mögen diese auch von Autos befreit sein: Kinder stören da den flüssigen Ablauf des kommerziellen Verkehrs.

Wie bei den üblichen Spielplätzen ist daher auf absehbare Zeit eine spezielle Art von stadtplanerischer Verdichtung unumgänglich - besondere Orte statt des Spiels auf Straßen, Plätzen, Hinterhöfen und ähnlichem.

Das folgende Gelände käme durchaus als Spielplatz in Frage, der einen Teil der angestrebten vielfältigen, neuen, abenteuerlichen Erfahrungen vermitteln könnte. Warum eigentlich nicht? Wie der hohe Bewuchs zeigt, liegt dieses relativ große und daher als Platz zum Spielen sehr geeignete Gelände schon ziemlich lange brach, sicher einige Jahre.9 Bei einer an den Bedürfnissen gerade auch von Kindern und Jugendlichen orientierten Stadtplanung wäre es sicher möglich (gewesen), hier eine entsprechende legale Zwischennutzung durchzusetzen, trotz privatrechtlicher und sonstiger Hürden, siehe Abb. 8.

Anmerkungen

1 Apotheken Umschau 9/2015 B, S. 52. Ähnlich auch www.wortundbildverlag.de/Presse-
Service/Outdoor-Training-schult-das-Gedaechtnis-499561.html
und wortgleich www.kanzleimanager-nrw.de/bemerkenswert/, Abruf 01.11.15. Hervorh. H.-W.H.

2www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/stadtnatur/kinderecke/, Abruf 29.2.16.

3 wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/1057766/staedtebauliche-brache-v2.html, Abruf
1.11.2015.

4 Ausf. Brandes, Dietmar: Ruderalvegetation – Was ist das?, http://www.ruderal-vegetation.de/wasistdas.www.ruderal-vegetation.de/wasistdas.html mit einer Vielzahl von Links zu weiteren Beiträgen, Abruf 16.11.15; vgl. auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruderalvegetation,de.wikipedia.org/wiki/Ruderalvegetation, 19.02.16, Abruf 21.02.16. Brandes erforscht seit
Jahrzehnten mit Akribie diesen seinerseits weitgefächerten Typus der Biotope.

5 Friese, Gertrude: Von Mauerblümchen und Extremkletterern – Wildnisinseln über Barock. Oder auch: “Straßenkinder und Mauerblümchen aus allen Fugen“, in: NaturLand Salzburg, Heft 2-
2005, S. 26–29. (Zitat S. 26)

6 Es gibt einige Ansätze zu einer Art Kataster mit einer genauen Bestandsaufnahme einschließlich
der hier erwähnten sonstigen Flächen wie Bahndämme usw., v. a. in Form regionaler Kartierungen,
etwa das „Niedersächsische Pflanzenarten-Erfassungsprogramm“ für die Flora von Niedersachsen
und Bremen (1982–2003). Für sehr verschiedene Städte und Gebiete in Europa sowie
Marokko oder Istanbul usw. vgl. Ausf. dazu u. a. die ausgedehnten und zahlreichen Untersuchungen
im Zusammenhang mit dem erwähnten Matthias Brandes.

7 Ausf. dazu z. B. Seitz, Birgit/Von der Lippe, Moritz: Der Park Sanssouci: Denkmal und Biotop, in:
Königliche Gartenlust im Park Sanssouci. Inszenierung, Ernte und Genuss, Hrsg. Stiftung Preußische
Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Berlin und München 2014, S. 45–53.

8 Ausf. Anderfuhren, Toni: Gedanken eines „Spielträumers“zu Freiraum und Spiel – Ein Beitrag von
Toni Anderfuhren, spielplatzinitiative. fanta.de/2012/03/01/gedanken-eines-spieltraumers-
zu-freiraum-und-spiel/
, Abruf 27.02.16.

9 Vgl. die Fotos von Michael Schwarz im Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Ruderalvegetationde.wikipedia.org/wiki/Ruderalvegetation,
19.02.16, Abruf 21.02.16. Dem Verf. fiel das Gelände Anfang 2014 auf.

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