Kooperationsvereinbarung

TU Berlin und Difu verstärken Zusammenarbeit

Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) Hochschulen
Aufseiten der TU Berlin wird vor allem das Institut für Stadt- und Regionalplanung die strategische Partnerschaft mit dem Difu ausgestalten. Foto: TU Berlin/Böck

Die Technische Universität (TU) Berlin und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) wollen stärker mit einander zusammenarbeiten. Am 25. Januar unterzeichneten Vertreter beider Institutionen eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Die Zusammenarbeit soll im Sinne einer strategischen Partnerschaft auf dem Gebiet der Stadtforschung mit kommunalem Bezug stattfinden. Ziel ist es, die jeweils vorhandenen personellen und sächlichen Ressourcen für Forschung, Lehre sowie Aus- und Weiterbildung in bestmöglicher Weise aufeinander abzustimmen und gemeinsam zu nutzen.

Aufseiten der TU Berlin wird vor allem das Institut für Stadt- und Regionalplanung die strategische Partnerschaft mit dem Difu ausgestalten. Die Zusammenarbeit wird sich unter anderem konzentrieren auf die Themenfelder Stadtbau und Stadtentwicklung, "Smart City" - Zukunftsstadt, Baukultur und Denkmalschutz, Ver- und Entsorgung im Bereich Energie und Wasser der Städte sowie auf die Mobilität in Städten - hier besonders auf das Thema Elektromobilität. Darüber hinaus streben beide Institutionen an, gemeinsame Forschungsprojekte zu beantragen, den wissenschaftlichen Nachwuchs durch gegenseitige Beschäftigung zu fördern, Kongresse, Tagungen, Workshops gemeinsam durchzuführen sowie die GIS-basierte Kartographie als Kooperationsfeld auszubauen.

"Die Kooperation mit dem Deutschen Institut für Urbanistik ist für die TU Berlin von sehr großem Wert. Das Difu ist als das größte und wichtigste Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum eng mit dem Deutschen Städtetag verknüpft und arbeitet seit vielen Jahren intensiv mit den Kommunen zusammen", sagte TU-Präsident, Prof. Dr. Christian Thomsen. Für ihn liegt der Vorteil der Vereinbarung in der Möglichkeit, die praktischen Herausforderungen der Stadtentwicklung mit der Forschung an den entsprechenden Fachgebieten der TU Berlin enger zu verflechten.

Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, wissenschaftliche Direktor und Geschäftsführer des Difu, freute sich ebenfalls, dass die Zusammenarbeit beider Institutionen eine formelle Grundlage erhält. Durch die Kooperationsvereinbarung könnten vorhandene Kooperationsfelder ausgeweitet und neue gemeinsame Aktivitäten gestartet werden. "Auch im Sinne der Generierung von Synergien aus der Arbeit unserer beiden renommierten Forschungseinrichtungen erwarten wir positive Effekte für alle Forschungsfelder der Stadtentwicklung", so zur Nedden.

globa/Difu

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