Schweiz

Mähen, transportieren und Schnee räumen in den Bergen

Der Mammut-Baum aus dem Klostergarten soll künftig auf einer Wiese in den Himmel wachsen. Das Kärcher Multitalent meistert auf 1200 Meter Höhe alle Aufgaben. Foto: Kärcher

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man einen Mammutbaum verpflanzt. Auch nicht im Kloster Disentis, wo Bruder Murezi mit dem Frontlader seines Geräteträgers, einem Kärcher MIC 84, zunächst Abraum beiseiteschafft. Aber mit der richtigen Ausrüstung ist selbst das keine Mammutaufgabe.

Der 21-Jährige, der seit eineinhalb Jahren im altehrwürdigen Kloster in den Schweizer Bergen lebt und mit bürgerlichem Namen Murezi Casanova heißt, ist nicht nur Novize, sondern auch gelernter Landschaftsgärtner. Gemeinsam mit Klaus Steigner, dem Leiter des Garten-Teams des Klosters, und drei Kollegen kümmert er sich in der 1100 Meter hoch gelegenen Benediktiner-Abtei um die Grünanlagen und den Klostergarten. "Schon vor Hunderten von Jahren haben Mönche hier mit dieser exotischen Baumart experimentiert", sagt der junge Mönch. Vor dem Kloster soll der Baum künftig auf einer Wiese in den Himmel wachsen.

Am bisherigen Standort beim Klostergarten ist es eng - bei Arbeiten wollen Manöver wohl überlegt sein. Gut, dass der anthrazitfarbene Geräteträger vor allem ausgesprochen wendig ist. Hier können sich die Landschaftsgärtner ganz auf die vollhydraulische Knicklenkung des Kärcher-Multitalents verlassen, das im Kloster seit Anfang des Jahres eingesetzt wird. Mit einem inneren Wenderadius von gerade mal 1,5 Metern nimmt das Fahrzeug auch die schwierigste Kurve.

Maurezi hebt den Baum vorsichtig mit der Palettengabel aus dem Erdreich - auch der Frontkraftheber ist hydraulisch. Auf dem Klostergelände sind Steigungen von bis zu 33 Prozent zu bewältigen. Das ist kein Problem für den Turbo-Diesel-Knicklenker, der mit seinem Allradantrieb und automatischer Traktionskontrolle insbesondere auch für Schnee und Eis gewappnet ist und so das ganze Jahr über sicher ans Werk gehen kann.

Mit wenigen Handgriffen verwandelt sich das Multifunktionsfahrzeug zum Winterdienst-Profi und schafft mit 84 PS den Schnee beiseite.

Statt Schneepflug wird bei Bedarf und in den wärmeren Monaten an den Frontlader alternativ zur Palettengabel auch eine Schaufel angebracht. Das Umrüsten ist unkompliziert und von einer Person allein und ohne Werkzeug zu bewältigen. Mit beiden Aufsätzen sind jeweils bis zu 1000 Kilogramm zu tragen, der Frontlader hat eine maximale Hubkraft von 1500 Kilogramm. Dabei kommt den Fahrern auch die automatische Lastregelung zugute - wie beispielsweise gerade erst beim Transport des Mammutbaums.

Zu Bruder Murezis Aufgaben gehört vor allem auch das Rasenmähen und die Pflege des Fußballplatzes. Für diese Arbeiten kommt der MIC mit Mähdeck zum Einsatz, das wie die anderen Anbaugeräte bereits vorhanden war. Der Geräteträger bietet damit viele Möglichkeiten, das Fahrzeug auch im Sommer auszulasten. Und es war ein Gebot der Wirtschaftlichkeit, möglichst alle Anbaugeräte aus dem Bestand des Klosters mit dem neuen Modell weiter nutzen zu können.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 06/2018 .

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