Wuppertal

Peter Ehm nach 36 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Ehm geht nach 36 Dienstjahren in den Ruhestand. Foto: Weidemann

Am 02.01.1951 in Gelsenkirchen geboren, absolvierte Peter Ehm nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung als Gärtner in einer Baumschule. 1971 schloss sich eine zweijährige Tätigkeit im Garten- und Landschaftsbau an. In dieser Zeit sammelte er umfangreiche Erfahrungen in der Neuanlage von Privatgärten. 1974 beendete er sein Studium an der Fachhochschule in Osnabrück, studierte anschließend zwei Jahre an der TU Hannover, bevor er 1977 seine Tätigkeit bei der Stadt Wuppertal in der Planungsabteilung des damaligen Garten- und Forstamts unter seinem Leiter Per-Halby Tempel antrat.

Bereits 1979 übernahm Peter Ehm die Sachgebietsleitung für den Bereich "Betrieb, Bewirtschaftung und Unterhaltung" der Grünanlagen. 1983 wurde er zum Leiter der damals neu gegründeten Abteilung "Grünflächenunterhaltung" ernannt. Zu seinem ständig wachsenden Aufgabengebiet gehörten neben den Grünpflegebetrieben und der Stadtgärtnerei die Verantwortung für mehr als 6000 Kleingärten im Stadtgebiet, den Botanischen Garten, die Station Natur und Umwelt als größte Bergische Umweltbildungseinrichtung sowie das Friedhofswesen. Gleichzeitig war er seit 2001 Stellvertreter des damaligen Ressortleiters Andreas Schmiedecke. Nach dessen Eintritt in den Ruhestand wurde er 2007 zum Leiter des Ressorts "Grünflächen und Forsten" ernannt, das neben seinem bisherigen Aufgabengebiet die Abteilungen "Freiraum und Stadtökologie" sowie "Forst und Waldbewirtschaftung" beinhaltet. Peter Ehm formte während seiner Dienstzeit aus den anfangs dezentral arbeitenden Gärtnerkolonnen einen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten einheitlich organisierten und modern ausgestatteten Pflegebetrieb, der Maßstäbe für andere gesetzt hat. So war Wuppertal Mitte der 1990er Jahre bundesweit eine der ersten Kommunen, die im gewerblichen Bereich die flexible, an saisonale Bedingungen angepasste Arbeitszeitregelung einführte. Trotz ständig neuer Sparvorgaben im Rahmen des städtischen Strukturwandels gelang es ihm mit Hilfe einer flexiblen und konzentrierten Pflege das Erscheinungsbild der Grünflächen auf einem von der Bevölkerung akzeptierten Niveau zu halten. Seinem großen Geschick ist es zu verdanken, dass die Herauslösung der gewerblichen Bereiche aus der Amtsstruktur und deren Überführung in einen großen Technischen Betrieb nicht realisiert wurde. Die Schließung der Stadtgärtnerei 2005 und die erfolgreiche Integration der Mitarbeiter in die Betriebsorganisation erfolgte im Zuge der Anlage des Neuen Gartens Hardt als Teilprojekt der Regionale 2006.

Seine stets kollegiale und sachbezogene Arbeit wurde innerhalb und außerhalb des Ressorts geschätzt. In seine Zeit als Ressortleiter fiel die Verwirklichung wichtiger Projekte aus Maßnahmen des Förderprogramms Stadtumbau West. Zu nennen sind hier insbesondere zahlreiche Spielplatzneubauten wie der Gutenbergplatz, die Spielfläche am Brögel, der Schusterplatz oder die Quartiersanlagen "Platz der Republik" und "Bergisches Plateau". Ebenso wurden die engere Zusammenarbeit von Forst- und Grünpflegebetrieben, die Aufstellung eines Spielflächenbedarfsplans oder die Arbeit an einem Kleingartenentwicklungsplan realisiert. Der Bau eines neuen Gebäudes für die Station Natur und Umwelt durch den verantwortlichen Förderverein wurde durch ihn intensiv begleitet.

Annette Berendes

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 06/2013 .

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