Stuttgart 21 aus systemtheoretischer Perspektive

Wechselwirkungen in der Landschaft

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Großbaustellen Landschaftstheorie
Abb. 1: Protestgraffito von Stuttgart 21-Gegnern auf einem Bauzaun. Foto: Birgitta Hohenester 2013, pixelio.de

Die Systemtheorie nach Niklas Luhmann

Die Systemtheorie des Soziologen Niklas Luhmann (1927-1998) zählt zu den klassischen sozialwissenschaftlichen Theorien des 20. Jahrhunderts. Auch heute noch befassen sich zahlreiche Beiträge und Diskurse mit der Frage, wie man Luhmanns Systemtheorie auf verschiedene Bereiche und Themen anwenden kann. In der Geographie und anderen raumbezogenen Disziplinen wie der Stadt- und Raumplanung wurden Luhmanns Ideen bisher nur von einer überschaubaren Anzahl von Wissenschaftler*innen in die eigene Theoriebildung miteinbezogen (vgl. Egner 2008; Lippuner 2010, 2011; Redepenning und Wilhelm 2018). Dass systemtheoretische Überlegungen und landschaftsbezogene Reflexionen jedoch eine fruchtbare Synthese bilden können, soll in diesem Beitrag gezeigt werden. Es soll außerdem verdeutlicht werden, welchen Beitrag eine systemtheoretische Perspektive auf räumliche Prozesse liefern kann.

Der Artikel gliedert sich folgendermaßen: Zunächst werden die Grundzüge und Aussagen der Systemtheorie nach Luhmann vorgestellt. Vor dem Hintergrund der sozialwissenschaftlichen Denktraditionen, die prägend für Luhmanns Denken sind - Radikalkonstruktivismus und Strukturfunktionalismus - soll verdeutlicht werden, welchen Blick Luhmann auf die moderne Gesellschaft hat und was seiner Meinung nach die Dynamiken und Bezüge sind, die wesentlich für die Struktur der Gesellschaft sind. Im anschließenden empirisch orientierten Teil wird versucht, systemtheoretische Überlegungen exemplarisch auf ein raumrelevantes Thema anzuwenden. Das Bahnprojekt Stuttgart 21 wird aus systemtheoretischer Perspektive beleuchtet. An diesem konkreten Beispiel wird verdeutlicht, wie verschiedene gesellschaftliche Teilsysteme an landschaftsbezogenen Prozessen teilnehmen und diese aus ihrer eigenen Sicht heraus reflektieren. Am Beispiel der sozialen Teilsysteme Massenmedien sowie Politik werden exemplarische Einblicke in die systemspezifischen Logiken gegeben, aus denen heraus das Bahnprojekt betrachtet wird.

Mit seiner Theorie sozialer Systeme wollte Luhmann der Frage nachgehen, wie sich die moderne Gesellschaft in ihrer Entwicklung, funktionalistisch bedingten Unterteilung und auch ihrer Zusammensetzung untersuchen und verstehen lässt. Luhmanns Anspruch war es, eine umfassende Theorie zu schaffen, welche die Komplexität und Vielfältigkeit dessen beschreiben kann, was im Allgemeinen als Gesellschaft bezeichnet wird (Luhmann 2018, S. 78 ff.). Seiner Grundthese nach, ist die Realität von einem hohen Grad an Komplexität gekennzeichnet. Da das menschliche Bewusstsein jedoch nur einen gewissen Grad an Komplexität verarbeiten kann, benötigt es Vereinfachung. Diese Vereinfachung geschieht durch die Unterteilung in das, was Luhmann als soziale Systeme bezeichnet (Kneer und Nassehi 1993, S. 33; Reese-Schäfer 1999, S. 21). Ein soziales System ist hierbei ein Teilbereich der Gesellschaft, der sich mit einer spezifischen Thematik auseinandersetzt. Beispiele, zu denen Luhmann auch jeweils eigene Ausarbeitungen verfasste, sind die Bereiche Wirtschaft, Medien und Politik (Luhmann 1988, 1996, 2000). Jedes Teilsystem besitzt hierbei einen eigenen Code, der durch die eigene Systemlogik gegeben ist und anhand dessen das Teilsystem arbeitet. Beispielsweise beschäftigt sich das System Politik mit Fragen der Macht und entscheidet daher, ob eine Information relevant ist daran, ob sie mit dem Gewinn oder Verlust von Macht zusammenhängt (Luhmann 2018, S. 60 ff.). Ein wesentliches Merkmal sozialer Systeme ist außerdem der Unterschied zwischen System und Umwelt. Hiermit ist gemeint, dass Systeme eine Außengrenze aufweisen, durch die sie sich von ihrer Umwelt unterscheiden. Diese Unterscheidung ist wichtig für den Selbsterhalt sozialer Systeme. Abb. 2 zeigt eine graphische Darstellung sozialer Systeme und ihrer Beziehungen.

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Abb. 2: Soziale Systeme und ihre wechselseitigen Beziehungen. Abbildung: Moritz Kollmer, auf Grundlage von Luhmann 2018

Raum als Dimension in der Systemtheorie

Nachdem die grundsätzlichen Ansätze, Begriffe und Aussagen der Systemtheorie erläutert wurden, wird nun der Bezug zwischen Systemtheorie und Raum beleuchtet. Zunächst lässt sich der systemtheoretische Zugang zu Raum insofern verstehen, dass Raum selbst eine soziale Konstruktion darstellt (Goeke und Lippuner 2011, S. 227). Dies wird dadurch deutlich, dass jedes Teilsystem unterschiedlich durch räumliche Bedingungen geprägt ist und eigene Zugänge zur räumlichen Realität hat. Landschaft wird also durch die verschiedenen Teilsysteme jeweils nur gemäß der jeweiligen Systemlogiken und Codes analysiert und verarbeitet. Dies bedeutet, dass aus der Vielzahl räumlicher Elemente, die Landschaft konstituieren, einzelne Faktoren herausgenommen und verarbeitet werden, wenn sie für ein spezielles Teilsystem von Interesse sind (Kühne 2019, S. 94). Die Beziehung zwischen sozialen Systemen und Landschaft kann daher als wechselseitige Beziehung verstanden werden: Soziale Systeme konstruieren Landschaft auf ihre eigene, systemspezifische Weise und schaffen dadurch in der Gesamtheit das, was man im Allgemeinen als Landschaft versteht (Goeke und Lippuner 2011, S. 227).

Dass sich beispielsweise das gesellschaftliche Teilsystem Wirtschaft anders als das Teilsystem Politik in die Landschaft einschreibt, kann man an den verschiedenen Zugängen zu Landschaft erkennen. Für das System Wirtschaft sind Landschaften dann von Interesse, wenn sich damit Geld verdienen oder verlieren lässt. Dies kann im Rahmen der Energiewende der Fall sein, wenn in einem bestimmten Gebiet Windräder errichtet werden sollen oder ein Solarpark geplant wird. Das System Politik hingegen greift auf Grundlage des eigenen Codes Macht/Nicht-Macht in landschaftsbezogene Prozesse ein. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn bestimmte Vorgaben und Gesetze in Bezug auf die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen eingeführt oder modifiziert werden (Kühne 2019, S. 94 ff.).

Stuttgart 21 aus Sicht der Systemtheorie

In diesem Kapitel richtet sich der Fokus der Betrachtung auf die Prozesse, die im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart 21 zwischen den daran beteiligten Systemen angeregt werden. Die These dieses Kapitels ist, dass räumliche Planungsprozesse im Sinne der Systemtheorie sehr komplexe Verfahren sind, in deren Rahmen eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure, Perspektiven und Handlungslogiken miteinander in Beziehung treten. Aus der Unterschiedlichkeit der Herangehensweisen resultieren notwendigerweise auch Konflikte und Probleme (Van Assche und Verschraegen 2008, S. 263). Da jedes soziale System einen eigenen Blick auf ein bestimmtes Thema hat, müssen verschiedene Zugänge kommuniziert und miteinander ausgehandelt werden. Räumliche Planungsprozesse wie im Rahmen von Stuttgart 21 werden in diesem Sinne als komplexe Steuerungsprozesse verstanden, in deren Rahmen verschiedene raumbezogene Logiken und Raumkonstruktionen koordiniert werden müssen:

"Because of society's functional differentiation, the different systems involved in spatial organization (politics, economy, architecture, etc.) are subject to their own different logics and they are driven by their own coding." (Van Assche und Verschraegen 2008, S. 264)

Wie bereits im vorherigen Kapitel erläutert, konstruiert jedes soziale System Raum und Landschaft anhand eigener, systemspezifischer Logiken und Codes. Abb. 4 verdeutlicht diesen Sachverhalt. Für das System der Massenmedien sind diejenigen Aspekte wichtig, mit denen sich aktuelle Informationen generieren und verbreiten lassen. Für das System Politik hingegen sind die Aspekte des Bahnprojekts relevant, die mit dem Besitz oder Verlust von Macht in Beziehung stehen. Um diese Zugänge zu Stuttgart 21 zu verdeutlichen, werden im Folgenden Beispiele aus dem System der Massenmedien sowie dem System Politik gegeben und erläutert.

Stuttgart 21 aus Sicht der Massenmedien

Stuttgart 21 wird im Sinne der Systemtheorie aus Sicht der Medien dann zu einem relevanten Thema, wenn bestimmte aktuelle oder neue tagespolitische Themen, Fragen oder Probleme verarbeitet werden können. Eine spezifische Möglichkeit dieses Teilsystems ist es dabei, Informationen an eine breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Niklas Luhmann schrieb in seinem Werk "Die Realität der Massenmedien":

"Was wir über unsere Gesellschaft, ja über unsere Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien." (Luhmann 1996, S. 9)

Abb. 3 zeigt beispielhaft Artikel, die sich kritisch mit verschiedenen Aspekten des Bahnprojekts befassen.

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Abb. 3: Mediale Thematisierung von Stuttgart 21 am Beispiel von Zeitungsartikeln. Abbildung: Moritz Kollmer, auf Grundlage von Stenzel 2020 und Wolf 2020
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Abb. 4: Soziale Systeme und ihre spezifischen Zugänge zu Stuttgart 21. Abbildung: Moritz Kollmer, auf Grundlage von Kühne 2019

Eine andere Möglichkeit, wie Medien Themen auf kontroverse Art bearbeiten, ist die Behandlung durch Karikaturen. Die Abb. 5 und 6 zeigen Beispiele für Karikaturen, die das Bahnprojekt auf satirisch-kritische Art beleuchten und auf bestimmte Aspekte hinweisen. Abb. 5 zeigt den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann, den damaligen Oberbürgermeister von Stuttgart Fritz Kuhn, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Vorstandsmitglieder der Deutschen Bahn Richard Lutz und Ronald Pofalla, die sich um das als Schwarze Loch bezeichnete Bahnprojekt Stuttgart 21 versammelt haben und ihre eigenen Ansichten zum Projekt wiedergeben.


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Abb. 5: Karikatur zu Stuttgart 21. Abbildung: Oliver Stenzel 2019

Abb. 6 thematisiert den Stresstest zur Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21. Dieser Test wurde in den Jahren 2010 und 2011 im Rahmen des Schlichtungsprozesses zwischen Befürwortern und Gegnern des Bahnprojekts durchgeführt. Zuvor war es zu anhaltendem Protest der Projektgegner und Eskalationen gekommen. Der als Vermittler im Schlichtungsprozess agierende Politiker Heiner Geißler hatte einen Stresstest vorgeschlagen, um eine Versachlichung des Konflikts einzuleiten (vgl. Deininger 2011). Die Karikatur greift den Stresstest insofern als mediales Thema auf, dass sie den Umgang der Projektgegner mit den Ergebnissen des Stresstests problematisiert. Mit der doppelten Assoziation des Begriffs Stresstest - einerseits für die durchgeführte Methode, andererseits für das Agieren der Projektgegner - werden zwei medial wesentliche Themen miteinander verbunden.

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Abb. 6: Karikatur zum Stresstest von Stuttgart 21. Abbildung: Haitzinger 2011

Stuttgart 21 aus Sicht der Politik

Für das System der Politik bildet Stuttgart 21 dann ein wesentliches Thema, wenn es mit dem Gewinn und Verlust von politischer Macht verbunden wird. Aus der Projektgeschichte lassen sich verschiedene Beispiele nennen, welche die politische Brisanz hervorheben. Einen hohen Grad der Politisierung erfuhr Stuttgart 21 insbesondere im Zeitraum der Jahre 2009 bis 2012¹. Erstens konnten Gruppen aus der Zivilgesellschaft sich durch ihre aktive Teilnahme an der Planung des Bahnprojekts als eigenständige Akteure im politischen Diskurs etablieren. Hierzu zählt unter anderem die Formulierung eigener Standpunkte und die Problematisierung verschiedener Aspekte des Projekts wie Kostensteigerungen oder die Gefährdung bestimmter Tier- und Pflanzenarten im Zuge der Baumaßnahmen (Conradi 2010, S. 224). Auch durch die Entwicklung eigener Alternativen zum Konzept der Deutschen Bahn konnten sich führende Experten aus der Gruppe der Projektkritiker profilieren und wurden auch zu Diskussionen und Entscheidungsgremien eingeladen, um ihre Vorschläge einzubringen. Ein weiteres, für die politische Ebene wichtiges Ereignis war die Durchführung einer Volksabstimmung im Jahr 2011, bei der die Bürger des Landes Baden-Württemberg über den Ausstieg des Landes Baden-Württemberg aus der Projektfinanzierung von Stuttgart 21 entscheiden konnten (Von Staden 2020, S. 165 ff.). Dass die Abstimmung zu Gunsten des Projekts und gegen den Ausstieg entschieden wurde, wurde von den Befürwortern im Anschluss als Beleg für die Zustimmung der Bevölkerung zu Stuttgart 21 behandelt. Dass jedoch ein Umdenken in Bezug auf Planungs- und Entscheidungsprozesse durch die Bevölkerung verlangt wurde, lässt sich an einem Machtwechsel in der politischen Führung von Baden-Württemberg erkennen. Während das Bundesland zuvor durchgängig von der CDU regiert wurde, konnte die Partei Bündnis 90/Die Grünen ihre Popularität bei den Wählern erhöhen und löste bei der Landtagswahl im Jahr 2011 die CDU als Regierungspartei ab. Diesen machtpolitischen Erfolg konnten die Grünen unter anderem durch ihre konsequente Haltung gegen das Bahnprojekt sowie durch das Versprechen einer stärkeren Einbindung der Bevölkerung bei zukünftigen Planungsprozessen erreichen (Von Staden 2020, S. 65 ff.). Zusammenfassend lässt sich somit festhalten, dass im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 verschiedene Akteure aus dem zivilgesellschaftlichen Bereich Zugang zum politischen Meinungsaustausch erhielten und dadurch für das Teilsystem der Politik relevant wurden. Ebenfalls wurde der Umgang von Parteien mit den kritischen Aspekten des Projekts dadurch politisch gewichtig, da er für die Wähler von Bedeutung und damit für die Generierung politischer Macht bedeutend war.

Fazit

In diesem Beitrag wurde das Bahnprojekt Stuttgart 21 aus der Perspektive der Systemtheorie des Soziologen Niklas Luhmann heraus betrachtet. Es wurde gezeigt, wie ein spezifisches, landschaftlich brisantes Projekt von verschiedenen gesellschaftlichen Teilsystemen konstruiert wird. An den Beispielen der Massenmedien sowie der Politik wurde deutlich, welche Themen jeweils von Belang sind und durch die systemspezifische Codierung aufgegriffen und verarbeitet werden. Stuttgart 21 ist gerade deshalb ein solch gesellschaftlich relevantes Projekt, da es für viele Teilsysteme anschlussfähig ist und sich auch viele Bezüge zwischen verschiedenen Systemen herstellen lassen. So ist unter anderem das System der Medien bei seiner Generierung von Informationen zu Stuttgart 21 auf aktuelle Informationen aus anderen Systemen wie der Politik oder der Wirtschaft angewiesen. An Beispielen wie dem Protest der Projektgegner sowie der medialen Berichterstattung über kritische Aspekte werden Wechselwirkungen deutlich.



Literatur

Conradi, E. (2010): Zivilgesellschaft und Demokratie: die Bedeutung der Öffentlichkeit im Konflikt um das Infrastrukturprojekt 'Stuttgart 21'. In: ZPTh - Zeitschrift für Politische Theorie 1 (2), S. 221-232.

Deininger, R.(2011): Stuttgart 21: Stresstest für Rot-Grün. In: Süddeutsche Zeitung, 08.04.2011. Online verfügbar unter www.sueddeutsche.de/politik/koalitionsverhandlungen-in-baden-wuerttemberg-stuttgart-21-stresstest-fuer-rot-gruen-1.1082539, zuletzt geprüft am 11.03.2021.

Egner, H. (2008): Gesellschaft, Mensch, Umwelt - beobachtet. Ein Beitrag zur Theorie der Geographie. Stuttgart: Franz Steiner.

Goeke, P.; Lippuner, R. (2011): Editorial: Geographien sozialer Systeme. In: Soziale Systeme 17 (2), S. 227-233.

Kneer, G. und Nassehi, A. (1993): Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme. Eine Einführung. München: Wilhelm Fink Verlag.

Kühne, O. (2019): Autopoietische Systemtheorie und Landschaft. In: Olaf Kühne, Florian Weber und Karsten Berr (Hg.): Handbuch Landschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden (RaumFragen: Stadt - Region - Landschaft), S. 91-105.

Lippuner, R. (2010): Operative Geschlossenheit und strukturelle Kopplung. Zum Verhältnis von Gesellschaft und Umwelt aus systemtheoretischer Sicht. In: Geographische Zeitschrift 98 (4), S. 194-212.

Lippuner, R. (2011): Gesellschaft, Umwelt und Technik: Zur Problemstellung einer "Ökologie sozialer Systeme". In: Soziale Systeme 17 (2), S. 308-335.

Luhmann, N. (1988): Die Wirtschaft der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Luhmann, N. (1996): Die Realität der Massenmedien. Opladen: Westdeutscher Verlag.

Luhmann, N. (2000): Die Politik der Gesellschaft. Frankfurt: Suhrkamp.

Luhmann, N. (2018): Die Gesellschaft der Gesellschaft. 10. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, 1360).

Redepenning, M.; Wilhelm, J. (2018): Raumforschung mit luhmannscher Systemtheorie. In: Jürgen Oßenbrügge und Anne Vogelpohl (Hg.): Theorien in der Raum- und Stadtforschung. Einführungen. 2. Auflage. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 310-327.

Reese-Schäfer, W. (1999): Niklas Luhmann zur Einführung. Hamburg: Junius Verlag.

Von Staden, Julia (2020): Stuttgart 21 - eine Rekonstruktion der Proteste. 1. Aufl. Bielefeld: Transcript Verlag.

Stenzel, O. (2020): Bürger werden weggespritzt. In: Kontext Wochenzeitung, 30.09.2020 (496). Online verfügbar unter www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/496/buerger-werden-weggespritzt-7019.html, zuletzt geprüft am 11.03.2021.

Stenzel, O. (2020): Bis zu 1,4 Milliarden Euro Mehrkosten bei Stuttgart 21? In: Kontext Wochenzeitung, 09.12.2020 (506). Online verfügbar unter www.kontextwochenzeitung.de/wirtschaft/506/bis-zu-14-milliarden-euro-mehrkosten-bei-s-21-7177.html, zuletzt geprüft am 11.03.2021.

Stichweh, R. (1998): Raum, Region und Stadt in der Systemtheorie. In: Soziale Systeme 4, S. 341-358.

Van Assche, K.; Verschraegen, G. (2008): The Limits of Planning: Niklas Luhmann's Systems Theory and the Analysis of Planning and Planning Ambitions. In: Planning Theory 7 (3), S. 263-283. DOI: 10.1177/1473095208094824.

Wolf, W. (2020): Von Bahn bis Kunst. In: Kontext Wochenzeitung, 09.09.2020 (493). Online verfügbar unter www.kontextwochenzeitung.de/debatte/493/von-bahn-bis-kunst-6984.html, zuletzt geprüft am 11.03.2021.


Anmerkung

¹ Einen umfassenden Überblick über die Historie des Bahnprojekts bietet dessen Internetseite: www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/projekt/historie/

B.A. Moritz Kollmer
Autor

Student Humangeographie/Global Studies, Uni Tübingen

Eberhard Karls Universität Tübingen Stadt- und Regionalentwicklung

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