Bewegungsangebote

Toben, klettern, hüpfen und springen

Die Wippkarussellschaukel. Foto: Richter Spielgeräte

Der kindliche Bewegungstrieb ist natürlich vorhanden. Toben, klettern, hüpfen, springen, balancieren oder rennen stärken nicht nur die motorischen Kompetenzen, sondern auch die geistigen Fähigkeiten. Bevor ein Kind etwas begreifen kann, muss es seine Umwelt fassen können. Erst wenn es alle Sinne erprobt hat, kann es Zusammenhänge erkennen. Ohne Bewegung und Sinneswahrnehmungen fehlt die Voraussetzung für ein gesundes Selbstbewusstsein.

Da mit dem Schuleintritt der kindliche Bewegungsdrang oftmals nicht mehr ausreichend ausgelebt werden kann, ist es umso wichtiger, diesen gezielt zu fördern und vielfältige Angebote und entsprechende Ideen bereitzustellen. Gerade beim Spielen und Erleben in der Gruppe entstehen immer wieder neue Situationen, in denen Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten miteinander messen und vergleichen. Dieser Vorgang trägt unter anderem zur Selbsteinschätzung und Identitätsfindung bei. Sich selbst im Kreis zu drehen, auf spielerische Weise seine momentane Körperposition zu verändern, und dabei bestimmte körperliche Veränderungen zu spüren, ist ein Erlebnis, das Kinder und Heranwachsende fortwährend suchen und in ihr Spiel mit einbauen. Dieser Wunsch findet seine Erfüllung bei Richter in einer Vielzahl von Spielgeräten, die das Erleben von Fliehkraft sowie das Rotieren, Drehen, Wirbeln und Fliegen als Spielerfahrung anbieten. Wiegen und Schwingen sind zudem harmonische Bewegungsabläufe, die sich beruhigend und positiv auf das Gemüt auswirken. Die Spielobjekte sind einzeln oder in der Gruppe bespielbar, und erlauben auch kraftvollere Aktivitäten, die den Schwingungsbogen bis zur Grenze ausnutzen. Beim Wackeln, Wippen und Balancieren werden zudem unbewusst Gesetzmäßigkeiten wie Gewicht, Last und Höhe erfahrbar. Bei den speziellen Bewegungsangeboten, mit denen Richter Spielgeräte insbesondere auch ältere Kinder und Heranwachsende zum aktiven Spiel motivieren möchte, wird der Spielwert durch die Erfahrung unterschiedlicher Höhe und die Notwendigkeit des Zusammenwirkens verstärkt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 05/2014 .

http://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[division]=3&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=322++409&no_cache=1