Gutachten der TU Darmstadt

Fassadenbegrünungen bieten zahlreiche Vorteile

Nordrhein Westfalen Bauwerksbegrünung
Das Gutachten Fassadenbegrünung hebt unter anderem hervor, dass begrünte Hauswände Regenwasserrückhalt und Verschattung in Innenstädten erhöhen. Foto: Jakob AG

Die TU Darmstadt wurde vom Umweltministerium Nordrhein-Westfalens damit beauftragt, die Vorteile von grünen Wänden in Innenstädten zu analysieren. Die 100 Seiten starke Untersuchung der Universität, die kostenlos unter www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/klima/gutachten_fassadenbegruenung.pdf heruntergeladen werden kann, soll Kommunen durch belastbare Fakten Impulse geben, mehr Fassadengrün zu fördern.

Das Gutachten stellt einerseits die Leistungsfähigkeit von Fassadenbegrünungen dar, berücksichtigt aber auch praktische Faktoren, die mit der Realisierung von Grünwand-Projekten einhergehen. Bauweisen und Planungskriterien für derlei Projekte werden dabei ebenso thematisiert wie Kosten, Nutzen, Zweck und Umfang einer Grünfassadenförderung. Konkretisiert werden diese Darstellungen anhand eines Anwendungsbeispiels in Aachen.

Die Effekte einer Grünwandförderung seien durchweg positiv, so die Forscher: Sie können beispielsweise dabei helfen, der durch den Klimawandel verstärkten Hitzebelastung entgegenzuwirken. Gleichfalls seien begrünte Hauswände dazu geeignet, die Bio-Diversität zu bereichern, sowie Regenwasserrückhalt, Verschattung und Verdunstungsleistung im Kiez zu erhöhen. Eine bessere Luftqualität und weniger Lärmbelastung seien ebenfalls Folgeeffekte von Fassadenbegrünungen.

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