John Deere

175-jähriges Jubiläum

John Deere Jubiläum Maschinen für den GaLaBau
Die erste Schmiede von John Deere. Damals wurden zehn Pflüge pro Jahr in hergestellt. Foto: Mechthild Klett

In diesem Jahr feiert die Deere & Company ihr 175-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1837 von John Deere in Grand Detour, USA gegründet, ist das Unternehmen zu einem Global player der Superlative herangewachsen. Mehr als 61.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Gewinn von 2,8 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen gehört in den USA zu den beliebtesten 50 Firmen und zu den 500 umsatzstärksten Unternehmen weltweit.

Das wichtigste Geschäftsfeld sind Traktoren, Maschinen für die Erntetechnik sowie Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Dreiviertel des Umsatzes wird durch die Produktion dieser Maschinen bestritten. Die Bau- und Forstmaschinen liegen bei knapp 17 Prozent, die Finanzdienstleistungen liegen bei acht Prozent des Umsatzes. Das Unternehmen hat für seine Finanzdienstleistungen eigens eigene Banken gegründet.

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John Deere Jubiläum Maschinen für den GaLaBau
Die Unternehmensleitung beschließt 1918, in benzinbetriebene Traktoren zu investieren, und erwirbt den Hersteller des Walterloo Boy. Schon bald wird der Traktor das Hauptprodukt der Firma. Foto: Mechthild Klett

Weltmarktführer bei den Traktoren

Allein in Deutschland sind mehr als 6500 Mitarbeiter in John Deere Werken beschäftigt. So in Mannheim, Bruchsal und Zweibrücken. Weitere Standorte gibt es in Kaiserslautern mit dem europäischen Technologiezentrum, in Gummersbach mit SABO und in Stadtlohn mit Kemper. Und auch Deutschland kann einen Superlativ aufweisen - Mannheim ist außerhalb der USA der größte Produktionsstandort. Hier wurden 2011 rund 40 200 Traktoren und 44.000 Traktorenkabinen sowie 2300 Feldhäcksler für den weltweiten Markt gefertigt. Bei den Traktoren ist John Deere seit zwölf Jahren mit einem Anteil von 22 Prozent Weltmarktführer in Bezug auf die Anzahl der zugelassenen Traktoren.

Innovationen an Profimaschinen für die Rasen- und Grundstückspflege

Eine von ihnen betrifft Neuerungen beispielsweise am Großflächensichelmäher WAM 1600T. Dieser Großflächensichelmäher der Serie II wurde mit einem neuen Motor ausgestattet, der die Abgasnorm Euro IIIB (= Interim Tier 4) erfüllt. Zudem verfügt er über einen vielfach verstellbaren, luftgefederten Fahrersitz mit hoher Rückenlehne und die Mähwerke sind nun mit Vollgummi Laufrollen ausgestattet, um Ausfallzeiten zu vermeiden und um damit die Produktivität zu erhöhen. Mit 3,25 Metern Arbeitsbreite bietet der WAM 1600T Leistungen, Traktion und Fahrkomfort für Galabau-Unternehmen, Grünflächenämter, Golfplatz-Betreiber und andere öffentliche oder private Anwender.

Zu den Neuerungen des Modelljahres 2011 gehören neben einem effizienteren Hydrauliksystem und neuen Hydraulikmotoren für die Mähwerke, ein 4-Pfosten Überschlagschutz sowie eine Datenschnittstelle für das Diagnosesystem Service ADVISOR. Der 1600T WAM arbeitet mit einem turbogeladen 57 PS Yanmar Dieselmotor, der zur Einhaltung der Abgasnormen und für ein besseres Ansprechen auf Lastwechsel mit elektronischer Motorsteuerung und gekühlter Abgasrückführung (EGR) ausgerüstet ist. Die drei Mähwerke mit Heckauswurf bestehen aus vier Millimeter Feinkornstahl. Als Großflächenmäher kann die Maschine bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 14 Kilometer pro Stunde je nach Schnitthöhe (25 bis 140 Millimeter) bis zu 3,4 Hektar pro Stunde mähen.

Dank eines patentierten Aufprall-Dämpfungssystems können die seitlichen Mähwerke Hindernissen ausweichen, wobei das Mähwerk anschließend automatisch wieder in die ursprüngliche Position zurückschwenkt. Zu den weiteren Merkmalen gehören neben dem elektronisch gesteuerten Tempomaten, die Servolenkung und ein neigungsverstellbares Lenkrad.

Mit seinem Allradantrieb, 83 Liter fassenden Kraftstofftank und einer maximalen Transportgeschwindigkeit von 23,2 Kilometern pro Stunde eignet sich dieser Mäher vor allem für Profis, die hohe Flächenleistung fordern.

Weiter auf Wachstumskurs

Die grüne Branche boomt in Deutschland sowie in einigen Schwellenländern und die Aussichten für John Deere sind daher mehr als rosig: Angesichts eines zweistelligen Produktionswachtums erwartet das Unternehmen in diesem Jahr, dass es den Gewinn noch einmal erheblich steigern kann - auf insgesamt 3,2 Milliarden US-Dollar. Mit dieser Marktmacht steht das Unternehmen auch als Branchenführer mehr denn je in der Verantwortung, die Produktion nachhaltig - sowohl für die Beschäftigen als auch für die Umwelt - zu sichern.

Mechthild Klett

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