Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

In diesem Jahr feiert die Gartenamtsleiterkonferenz ihren 60. Geburtstag. Johannes Sallmann, Gartendirektor aus Frankfurt, initiierte 1958 in Absprache mit dem Deutschen Städtetag ein Treffen der Gartenamtsleiter in Berlin und wurde schließlich der erste Obmann dieser Organisation.

Wenn man die Themen der Jahreskonferenzen der GALK der vergangenen Jahrzehnte durchgeht, wird deutlich, dass sich die Stellung der Gartenämter innerhalb und außerhalb des Rathauses entscheidend verändert hat. Aber manche Fragen scheinen sich auch ständig zu wiederholen: So wurde bereits 1964 schwerpunktmäßig über die "Grünpolitische Bedeutung der Gartenbauämter" gesprochen. Ein Jahr später gab es die erste kritische Auseinandersetzung mit der autogerechten Stadt und im Jahr darauf schon einen Vortrag zur "Bestimmung des Grünflächenbedarfs". Im Jahr 1983 wurden erstmals die Konsequenzen aus Haushaltskonsolidierungen für die Grünverwaltungen diskutiert und bereits 1971 die "Bedeutung von Umweltschutz für Garten- und Friedhofsämter".

Der Weißbuchprozess hat ab 2016 politisch einigen Rückenwind gebracht. Doch so lange der Druck auf die Gartenämter und der Nutzungsdruck auf das Grün hoch bleibt, ist ein Erfahrungsaustausch, eine gemeinsame Beratung um Best-Practice-Beispiele und die Verabschiedung von Resolutionen etwa zur Verbesserung des Grünflächenmanagements unerlässlich.

Mit besten Grüßen,
Mechthild Klett

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 06/2018 .

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