Ein urbaner Grünzug am östlichen Rand der Hamburger City

Der Alster-Bille-Elbe Grünzug

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Grünzüge Stadtparks
Neu- und umgestalteter Lohmühlenpark, südlicher Teil, an den Rändern die Hochschule für angewandte Wissenschaft, Hotels und Bürogebäude. Foto: Thomas Krenz

An der Alster an der Elbe an der Bill, Dor kann jeder eener moken, wat he will - so lautet eine Zeile aus einem Hamburger Schlager von 1930 von Richard Germer. Er beschreibt treffend sowohl die heutige städtebauliche Situation, die ungeordnet keinerlei Struktur erkennen lässt, als auch - positiv interpretiert - eine Zukunftsvision für den Alster-Bille-Elbe Grünzug, der völlig neue, nicht funktional festgelegte Gestaltungsfreiräume, auch im Hinblick auf Bürger*innenbeteiligung 2020, eröffnet. Für den von der Bürgerschaft beschlossenen Alster-Bille-Elbe Grünzug wurden perspektivisch 55 Millionen im städtischen Haushalt veranschlagt, darin enthalten auch die Kosten für eine Eisenbahnunterquerung und eine neue Brücke über die Bille.

Der Alster-Bille-Elbe Grünzug ist ein neuer verknüpfender Strang in Hamburgs grünem Netz. Im Gegensatz zu den großen zwölf Landschaftsachsen des grünen Netzes, die die innere Stadt mit der umgebenden Landschaft verbinden, verknüpft der neue Grünzug drei Hamburger Flüsse mit sehr unterschiedlichen Charakteren in der inneren Stadt: Alster, Bille und Elbe. Während die Alster als bevorzugter Wohnstandort die Handelsstadt Hamburg repräsentiert, ist die Elbe der große Strom, der für Wirtschaftskraft der Hafenstadt steht. Die Bille ist ein Flusslauf, der in seinem Unterlauf von Industrie und Gewerbe gesäumt ist, und daher bisher wenig prominent im Stadtgefüge wahrgenommen wird. Der Grünzug verbindet künftig die Segelboote an der Alster mit den Lastkähnen auf der Elbe auf einer neuen grünen Spur - ein schönes erzählerisches Motiv, das es zu entwickeln gilt.

Der grüne Freiraum soll für die neu in den Fokus einer Nachverdichtung und Qualifizierung gekommenen Stadtteile als ein "Rückgrat" der Stadtentwicklung im Hamburger Osten dienen und Aufenthaltsqualitäten schaffen, die die Stadt an dieser sehr abweisenden Stelle lebenswert machen. Von drei Aspekten soll hier berichtet werden, da sie für einen neuen Blick auf Freiflächenentwicklung und -qualifizierung in einer dichteren Stadt stehen.

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Der Alster-Bille-Elbe Grünzug im Grünen Netz Hamburg (Ausschnitt), 2020. Abb.: Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Abteilung Landschaftsplanung und Stadtgrün
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Nur der ehemalige Betriebsplatz von HamburgWasser im Park am Hochwasserbassin wurde auf der Grundlage des prämierten Ideenwettbewerbsergebnisses in 2013 neu gestaltet. Zwischen den alten Betriebsgebäuden blieb die Grünfläche jahrelang für viele unentdeckt. Foto: Büro arbos Freiraumplanung
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Im Stadtentwicklungskonzept HamburgOst, "Stromaufwärts an Elbe und Bille" (2014) wird der Alster-Elbe Grünzug in der Strategiekarte "Attraktive Wasserlagen und Grünräume" (Ausschnitt) als wichtiger grüne Nord-Süd-Passage benannt und dargestellt. Abb.: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Amt für Landesplanung

Die Idee des Zusammenhangs

Bereits 1997 haben Senat und Bürgerschaft die Herstellung einer durchgängigen Grünverbindung von der Alster zur Elbe als wichtige Aufgabe erkannt und diese Zielsetzung im Landschaftsprogramm aufgenommen. Den Stadtteilen St. Georg, Hammerbrook und Rothenburgsort sollten Freiräume gesichert werden und eine grüne Verbindung an der östlichen inneren Stadt geschaffen werden.

Das beliebte Alsterufer, der Lohmühlenpark, die grüne Geestkante am Berliner Tor, die Sportflächen im Bereich des ehemaligen Stoltenparks am Hochwasserbassin sowie der Elbpark Entenwerder waren bereits vorhanden und konnten genutzt und erlebt werden. Die übrigen Flächen im gedachten Verlauf des Grünzuges wurden noch von städtischen Betrieben, wie HamburgWasser, der Hamburger Stadtreinigung oder von Dritten gewerblich genutzt. Die vielen Straßen und großen Kreuzungen, die den Grünzug queren, ließen einen Zusammenhang schwer erkennen. In den folgenden zwei Jahrzehnten wurde kontinuierlich im Sinne einer "Strategie der kleinen Schritte" das Ziel, ein durchgängiges urbanes Parkband von der Alster bis zur Elbe zu schaffen, weiter verfolgt.

So wurde der Lohmühlenpark im Rahmen der Stadtteilentwicklung in zwei Schritten - Anfang der 2000er und Mitte der 2010er neu - und umgestaltet. Hierbei wurden untergeordnete Verkehrsflächen aufgehoben. Vielfältige Nutzungsangebote und eine durchgehende Verbindung prägen heute den erweiterten Freiraum.

Aktuell wird am südlichen Ende der letzte Teilabschnitt fertiggestellt, der direkt an die Landschaftsachse Horner Geest angrenzt. Ein Kletteroid, im Rahmen einer Bürgerbeteiligung als Kletterfelsen gewünscht, markiert seit September 2021 den Schnittpunkt von Grünzug und Landschaftsachse.

Im mittleren Abschnitt. Für den Park am Hochwasserbassin konnten gewerblich genutzte Flächen erworben werden, da die bisherigen Nutzungen verlagert wurden. Ein Teil der vorhandenen historischen Betriebsgebäude, wurden Künstlern und Kreativen als Atelier oder Werkstatt vermietet. Dem Ankauf der ehemaligen Betriebsflächen war in 2009 ein Ideenwettbewerb zur weiteren Strukturierung und Entwicklung des Parks am Hochwasserbassin vorausgegangen. Auf dieser Grundlage wurde in 2013 ein Teil des Parks zwischen Süderstraße und Bullerdeich realisiert. Das formulierte Planungsziel der grünen Verbindung von der Alster bis zur Elbe wurde bei allen Vorhaben, Planungen und Nutzungsverträgen, die den Grünzug berührten, weiter beachtet.

Das Stadtentwicklungskonzept "Stromaufwärts an Elbe und Bille" (2014) rückte die grüne Verbindung von der Alster bis zur Elbe wieder verstärkt in den Fokus. Der Alster-Bille-Elbe Grünzug wurde als wichtige überordnete Grünachse hervorgehoben und sein Entwicklungspotenzial im Kontext der künftigen städtebaulichen Entwicklungen erneut beschrieben. Durch die geplanten städtebaulichen Entwicklungen in den Stadtteilen Hammerbrook und Rothenburgsort, im Bereich des Billebogens sowie der Weiterentwicklung der östlichen HafenCity gewinnt die Umsetzung eines durchgängigen Alster-Bille-Elbe Grünzuges zentrale Bedeutung. In unmittelbarer Nachbarschaft des Grünzuges entstehen künftig etwa 8000 Wohnungen. Der Grünzug übernimmt eine zentrale Aufgabe als stadtteilbezogener Freiraum für die angrenzenden Stadtteile - als eine quartiersbezogene, grüne Wegeverbindung und als ein stadtteilübergreifendes Parkband am östlichen Rand der inneren Stadt.

In Folge dessen wurde 2017 für den gesamten Grünzug von der Alster bis zur Elbe ein Planungskonzept vom Büro arbos Freiraumplanung im Auftrag der Umweltbehörde erarbeitet. Es wurden erstmalig im Gesamtzusammenhang die konkreten Handlungsbedarfe in den schon vorhandenen Grünflächen identifiziert sowie die erforderlichen "Lückenschlüsse" verortet, um den Alster-Bille-Elbe Grünzug durchgängig zu entwickeln. Der Konzeptplan "Alster-Bille-Elbe Grünzug", inklusive eines Maßnahmenplan mit Kostenrahmen bildete die Grundlage für die politische Entscheidung 2020 und ist Basis für die weitere planerische Entwicklung und Umsetzung der Teilabschnitte. Der Park am Hochwasserbassin, die Brücke über die Bille und die Unterquerung der Bahnanlage haben eine Schlüsselfunktion mit hoher Priorität für die weitere Entwicklung des durchgängigen grünen Bandes.

Die Vorplanung für den so genannten "Durchstich" der Kreuzung der Bahnanlage zwischen dem "Neuen Huckepackbahnhof" und dem südlich angrenzenden Stadtteil Rothenburgsort konnte mittlerweile begonnen werden. Der "Park am Hochwasserbassin" wird in einem weiteren großen Schritt als Projekt im Rahmen des Programms Nationale Stadtentwicklungspolitik, Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung weiter entwickelt. Der Wettbewerb für die Brücke über die Bille soll im nächsten Jahr stattfinden.

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Der Alster-Bille-Elbe Grünzug - Blick vom Park am Hochwasserbassin über das Berliner Tor Richtung Außenalster (Visualisierung 2017). Abb.: Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Abteilung Landschaftsplanung und Stadtgrün
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Der geplante "Durchstich" durch den Bahndamm mit der Wegeverbindung nach Norden (Visualisierung 2017). Abb.: Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Abteilung Landschaftsplanung und Stadtgrün

"PARKS"

Zwischen Konzeptplan und politischer Entscheidung wurde ein zentraler Ort in diesem Grünzug zum Nukleus der neuen Entwicklung: der aufgegebene Recyclinghof der Hamburger Stadtreinigung, der strategisch mittig in der Achse liegt und bereits für das Verwaltungsvermögen Stadtgrün erworben worden war, stand für eine Nachnutzung bereit. Nicht ganz, denn die Fläche war zur Hälfte für eine Zwischenzeit von fünf Jahren an die Deutsche Bahn für Baustelleneinrichtungen vermietet, die andere Hälfte mit alten Wagenhallen lag brach. Politisch war ein schneller grüner "Aufbruch" gewünscht. Die Entwicklung des Alster-Bille-Elbe Grünzug sollte als Ganzes öffentlichkeitswirksam thematisiert werden, Flächen sollten temporär gestaltet und genutzt werden, insbesondere die verfügbare Fläche des alten Recyclinghofes. Und so fügte sich alles. Es entstand ein temporärer Freiraum im besten Sinne. Ein Experimentierfeld für eine neue Parkgestaltung. Die "Stunde Null" eines neuen Parks.

In einem von der Umweltbehörde ausgelobten EU-weiten Ausschreibungsverfahren zur temporären Gestaltung und "Bespielung" des Grünzuges, insbesondere des alten Recyclinghofes, überzeugte eine Bietergemeinschaft, bestehend aus dem lokalen Hallo: Verein zur Förderung Raumöffnender Kultur e. V., dem atelier le balto GbR und dem Studio umschichten GbR. Kulturschaffende mit hoher Sozialraumkompetenz und Landschaftsarchitekt*innen entwickelten mit Anwohner*innen, lokalen Akteur*innen und Interessierten in einem partizipativen Prozess Ideen für die temporäre Gestaltung und Nutzung der Fläche. Es zählte nicht die große Geste, sondern die richtige Geste. Der Raum wurde und wird aus dem vorhandenen Bestand weiterentwickelt. In vielen Gesprächen und Diskussionen wurde ausgehandelt was in einem öffentlich, zugänglichen Raum möglich ist. Die umzusetzenden Formate und Maßnahmen der temporären Gestaltung, Aktivierung und Nutzungen werden in einem Konzept dokumentiert und kalkuliert.

Im ersten Schritt wurde nach Abriss von Gebäuden an der Bille zwischen den Wagenhallen von atelier le balto und vielen Akteur*innen die asphaltierte Fläche aufgebrochen und mit 300 Bambusstäben, 600 Feuerbohnen und viel frischer Erde im ersten Sommer Grün geschaffen. Vorhängen gleich gliedern die hängenden Gärten den Raum und geben am Ende den Blick über die Bille als vorweggenommenen Brückenschlag frei.

Im Herbst 2019 mussten eine weitere Wagenhalle und ein Gebäude aus statischen Gründen abgerissen werden. Die östliche Wagenhalle konnte erhalten werden und wurde als überdachter Freiraum intensiv weiter genutzt. Aus der räumlich veränderten Situation wurden in Workshops neue Gestaltungselemente, wie das "Feld", eine "Promenade", die "Flöße", die "Gärten" entwickelt und umgesetzt. Der Ort gewinnt durch Corona und den damit verbundenen Einschränkungen für die zunehmende Zahl der Besucher*innen im zweiten Jahr weiter an Bedeutung. Sport treiben, Tango tanzen, Musik machen oder Gärtnern, sind hier nebeneinander und mit dem nötigen Abstand möglich. Die alte Wagenhalle als "öffentliches Dach" spielt hierbei eine besondere Rolle, da sie auch eine wetterunabhängige Nutzung ermöglich. Das "Öffentliche Dach" prägt die Mitte des Parks und lässt so Nutzungen zu, die in anderen Parks nicht möglich sind.

Ein öffentliches Dach erfordert auf Dauer eine praktikable Betreuung - hier stößt die Selbstorganisation an ihre Grenzen. Doch die Bereitschaft hierfür eine geeignete Organisationsform zu finden, ist groß. So entsteht auch im Hinblick auf mögliche Betreibermodelle für den öffentlichen Raum an dieser Stelle Neues.

Das "PARKHAUS" am Bullerdeich, ein kleines Backsteinhaus aus der Zeit als hier die erste Müllverbrennungsanlage auf dem europäischen Festland betrieben wurde, ist die Zentrale des PARKS-Team. Das Haus steht dem PARKS-Team für Workshops, Seminare der HCU, der Parksprechstunde und als Büro zur Verfügung. Die "Parkmeister*innen" sind als "Gesicht" des Parkprojektes vor Ort präsent und leisten exzellente Netzwerkarbeit. Neben dem Lösen von Alltagsproblemen vermitteln sie den Besucher*innen auch den jeweiligen Stand des Planungsprozesses und gestalten diesen Prozess aktiv mit und führen Reflexionsworkshops durch.

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PARKS am Hochwasserbassin und der Bille, auf den Flächen des alten Recyclinghofes im Sommer 2020. Foto: Thomas Krenz
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Die Vision der hängenden Gärten zwischen den alten Wagenhallen - Grüne Vorhänge öffnen den Blick über die Bille nach Süden in Richtung Elbe. Abb.: atelier le balto, Berlin

Eine Brücke wird grün

Ein immer wieder auftauchendes Problem in durchgängigen, grünen Verbindungen sind kreuzende Verkehrsachsen, die eine intuitive Durchgängigkeit unterbrechen. Auch im Alster-Bille-Elbe Grünzug gibt es einige davon. Über eine neue Verteilung des Raumes für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen zu verhandeln, ist eine der großen Aufgaben der Zukunft, der sukzessive mit jeder Straßen und Brückensanierung beschritten werden muss. Der anstehende Sanierungsbedarf der Straßenbrücke über Bahn und Straßen am Berliner Tor bietet die große Chance, eine bisher vollständig versiegelte Brücke mit heute vier Spuren für den Kfz Verkehr, um eine vier Meter breite grüne Spur neu aufzuteilen und Radfahrer*innen und Fußgängern*innen mehr Raum zu geben.

Aufgabe des Büros arbos Freiraumplanung war es, gemeinsam mit der Stadt eine Bepflanzung zu entwickeln, die dem rauen Standort auf einer Brücke mit einer resilienten Planung gerecht wird und gleichzeitig als lineares Element der Kreuzung von Landschaftsachse und Grünzug gestalterisch Aufmerksamkeit erzielt. Der Entwurf zwischen wildem Erscheinungsbild und Gestaltung ist eine besondere Herausforderung, deren Praxistest noch bevorsteht. Der Brückenplaner, der schmunzelnd als seine gelernte Aufgabe ansah, Wasser und Grün von Brücken abzuwenden, übernahm die weitere Umsetzung mit großer Offenheit und bewies, dass auch in der Straßenbauverwaltung längst grüne Elemente auch an ungewohnten Orten dazugehören. Mit der neuen Wegeführung zusammen mit dem breiten grünen Streifen wird die Brücke, ihren Schrecken verlieren und graue und grüne Infrastruktur besser miteinander vernetzen.

"Roma non uno die aedificata est" - Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Auch für Bau und Planung von Grünzügen braucht es Ausdauer und die richtigen Konstellationen, um die grüne Infrastruktur in das Gewebe der Stadt dauerhaft zu implantieren. Auch wenn es manchmal unendlich viel Geduld und Überzeugungskraft fordert, ist nur eine agile Verwaltung in der Lage, diese langwierigen Prozesse nachhaltig zu begleiten und letztendlich umzusetzen. Und manchmal braucht es eben neben dem guten Ineinandergreifen auch ein paar glückliche Zufälle.

 Klaus Hoppe
Autor

Leiter der Abteilung Stadtgrün und Landschaftsplanung, Hamburg

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Dipl. Ing (FH) Ulrich Hein-Wussow
Autor

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Argrawirtschaft, Hamburg

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