Hamburg

Förderprogramm für Gebäudebegrünung gestartet

Förderprogramme Bauwerksbegrünung
Das "Handbuch grüne Wände" zeigt Fördermöglichkeiten auf und gibt Empfehlungen zum Thema Planung, Genehmigung, Brandschutz, Bautechnik, Pflege, Kosten und Pflanzenauswahl Foto: M. Großmann, pixelio.de

Die Trockenheit im April verheißt schon wieder einen dritten Dürresommer. Um die Hitzeentwicklung in den Städten abzumildern, hat Hamburg nun ein Förderprogramm für Gebäudebegrünungen aufgelegt. Aber nicht nur die Temperaturen, auch Windgeschwindigkeiten können reduziert und die Luftfeuchtigkeit erhöht werden.

Fassadenbegrünung ergänzt nun die seit 2015 bestehende Initiative "Auf die Dächer - fertig - grün!", mit der Hamburg eine umfassende Begrünung von Dachflächen bewirbt und fördert. Es handelt sich um einen weiteren Pfeiler in der Anpassungsstrategie an den Klimawandel. 40 Prozent der Kosten, insgesamt maximal 100.000 Euro können Antragstellende erhalten, wenn sie eine begrünte Pergola, vertikale Gärten oder Fassadengrün erschaffen. Die Hamburger Gründachförderung wird ab Juni 2020 um die Fördermöglichkeiten für Grüne Wände ergänzt. Die Zuschüsse gelten für boden- und wandgebundene Begrünungen, vorbereitende Arbeiten, Rankhilfen, Pflanzen, Pflanzmaßnahmen, Bewässerungssysteme, Fertigstellungspflege sowie die Nebenkosten für eine fachliche Planung und Betreuung.

Neben bekannten Kletterpflanzen wie Blauregen, Clematis und Kletterrosen gibt es weitere Möglichkeiten, die eigene Wand zu begrünen. Das neue, von der Umweltbehörde herausgegebene "Handbuch Grüne Wände" informiert bunt und reich bebildert, wie eine eigene grüne Oase erblüht und dazu beiträgt, dass die Stadt grün bleibt und noch grüner wird. Im Handbuch zeigen Grafiken und Steckbriefe was Fassadenbegrünung ist und welche Möglichkeiten und Eigenschaften vielfältige Begrünungsvarianten bieten. Dargestellt sind Vorteile und Nutzen von Grünen Fassaden. Für die Realisierung sind Hinweise und Empfehlungen zum Thema Planung, Genehmigung, Brandschutz, Bautechnik, Pflege, Kosten und Pflanzenauswahl enthalten. Außerdem benennt die Broschüre Möglichkeiten zur Förderung und Beratung.

Interessierte können das Handbuch unter www.hamburg.de/gruendach als pdf herunterzuladen. und sich zu informieren.

Wer von der Förderung profitieren möchte, kann sich kostenlos an die Hamburgische Investitions- und Förderbank wenden, die bei allen Fragen zur Förderung berät und beim Antragsverfahren begleitet. Informationen zu der Förderrichtlinie und die Formulare sind zu finden unter: www.ifbhh.de/foerderprogramm/hamburger-gruendachfoerderung

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