Online-Konferenz: Internationale Landschaftsstudientage 2022

Verlassenheit. Die Landschaft und die Fülle der Leere

„Different views on the abandoned places“, „urban landscapes“ und „leisure landscapes“ sind die Themen der internationalen Online-Konferenz zur Verlassenheit von Orten in der Landschaft am 24. Und 25. Februar auf zoom. Foto: Luigi Latini

Die Fondazione Benetton Studi Ricerche fördert und organisiert am Donnerstag bis Freitag, den 24. und 25. Februar 2022, online auf der Plattform Zoom, mit Simultanübersetzung ins Italienische und Englische, die 18. Ausgabe der Internationalen Landschaftstage, koordiniert von Luigi Latini (Vorsitzender des wissenschaftlichen Komitees) und Simonetta Zanon (Landschaftsprojekt). In diesem Jahr wird das Thema "Verlassenheit" untersucht. Die Landschaft und die Fülle der Leere. Am Freitag, den 11. März 2022, wird eine zusätzliche Veranstaltung online auf Zoom stattfinden.

Das Thema: die Aufgabe von Arbeits- und Lebensräumen - von ländlichen Gemeinden bis hin zu Berggemeinden, von minimalen Lebensräumen bis hin zu großen Industriekomplexen - steht seit langem im Mittelpunkt der Debatte über die Zukunft unseres Planeten und hat zu einer Flut von Projekten geführt, die auch in Bezug auf die Landschaft neue Methoden und Haltungen hervorgebracht haben. Die gegenwärtigen Formen der Verlassenheit müssen weiter erforscht werden, und die Landschafts- und Gartenkultur kann dies mit einer Denkweise und den Mitteln angehen, die diesen Zustand als Wert an sich und als Chance für Wachstum betrachten, indem sie die Aktionen nicht als Korrekturmaßnahmen, sondern als wertvolle Übung für die Koexistenz sehen.

Verlassene Orte sind also nicht nur eine Erinnerung an die Vergangenheit oder Räume, die darauf warten, durch etwas Neues ersetzt zu werden: Die Frage ist nun, wie aus diesem Zustand der Ungewissheit oder des Nichtbeachtens eine "Kultur des Verlassens" entstehen kann, die sich die Landschaftsforschung zusammen mit der Beteiligung vieler anderer auf konstruktive und gemeinsame Weise zu eigen machen und "kultivieren" kann. Während der drei Tage werden die Beiträge diskutiert und erörtert, die am ersten Tag so unterschiedliche Themen wie die Aufgabe der Berge und Wälder oder der bewirtschafteten Landschaft aus geografischer, anthropologischer, landschaftlicher, agronomischer oder forstwirtschaftlicher Sicht beleuchten.

Die Entwicklung der zeitgenössischen Stadtlandschaft und das Schicksal der "Freizeit"-Räume, deren Großanlagen der Verlassenheit zum Opfer gefallen sind, stehen im Mittelpunkt der zweiten und dritten Sitzung der Konferenz.

Eine Anmeldung ist über den Link auf den Social-Media-Kanälen und der Website der Stiftung www.fbsr.it erforderlich. Weitere Informationen und das Programm unter: bit.ly/3GKpF94

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 02/2022 .

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